BLS- Lokomotiven 1900 - 1943

Auf dieser Seite finden Sie die Triebfahrzeuge der Bern - Lötschberg - Simplon - Bahn BLS. Diese Fahrzeuge verkehren neben solchen der SBB auf der Lötschbergbahn. Die angegebenen Normallasten gelten immer für die maximale Neigung der Lötschbergstrecke. Sollten für Sie die unten aufgeführten Bezeichnung nur als Fachchinesisch vorkommen, dann klicken Sie hier.

Diese Liste ist nur ein Auszug und zeigt nicht alle Fahrzeuge der BLS. Die Fahrzeuge sind hier in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufgeführt.

 

Lokomotiven 1900 - 1943 Lokomotiven 1944 - 2000 Lokomotiven nach 2001
Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Fahrzeuge
Dampfloks Ce 2/4 Fc 2x 3/3 / Ce 6/6 Fb 2x 2/3 / Be 4/6 Be 5/7 Ce 4/6
CFe 2/6 Be 6/8 / Ae 6/8 CFe 4/5  Ce 2/4 BCFe 2/8 CFZe 2/6
BCFZe 4/6 Ee 3/3        

Mit einem Klick auf die Grafiken erhalten Sie genauere Informationen zur betreffenden Lokomotive.

Die Dampflokomotiven der BLS

Auch die BLS hatte Dampflokomotiven, obwohl die Züge von Anfang der Bergstrecke mit elektrischen Lokomotiven fuhren. Sie stammen alle aus den früher bestehenden Bahnen, die in die BLS aufgenommen wurden.

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Ce 2/4 Nr. 781 - 783

Baujahr: 1910 Leistung: 330 kW / 450 PS
Gewicht: 58 t V. Max.: 70 km/h
Normallast (15‰) 120 t bei 45 km/h Länge: 20'300 mm

Diese Triebwagen sollten die ersten ihrer Art sein, die fahrplanmässige Reisezüge beförderten. Sie bildeten anfänglich das Rückgrat beim Personenverkehr auf der Versuchstrecke Spiez - Frutigen. Sie wurden später in Ce 4/4 umgebaut.

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Fc 2 x 3/3 später Ce 6/6 Nr. 121

Baujahr: 1910 Leistung 1'470 kW / 2'000 PS
Gewicht:  90 t V. max.: 70 km/h
Normallast: 300 t bei 40 km/h Länge: 15'020 mm

Die erste elektrische Lokomotive der BLS sorgte in der Fachwelt bereits für eine Überraschung, gehörte sie doch zu den stärksten Lokomotiven weltweit. Es sollte jedoch bei dieser einzigen Lokomotive bleiben.

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Fb 2 x 2/3 später Be 4/6 Nr. 101

Baujahr:  1910 (1909) Leistung: 1’176 kW / 1’600 PS
Gewicht:  96 t  V. Max.: 75 km/h
Normallast: 250 t bei 40 km/h Länge:  15'750 mm

Die Lokomotive wurde 1909 bei AEG gebaut, kam aber erst 1910 zu BLS. Obwohl vom Hersteller die Absicht bestand die Lokomotive an die BLS abzuliefern wurde diese Lokomotive jedoch nie von der BLS übernommen, weshalb sie schon früh nach Deutschland zurück kehrte.

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Be 5/7 Nr. 151 - 163

Baujahr: 1913 Leistung: 1'840 kW / 2'500 PS
Gewicht: 107 t V. Max.: 75 km/h
Normallast: 330 t bei 50 km/h Länge: 16'000 mm

Bei erscheinen waren die Be 5/7 Lokomotiven die stärksten Normalspur-Lokomotiven der Welt. Sie übernahmen anfänglich den Hauptteil des Verkehrs am Lötschberg. Von den Be 5/7 Loks ist heute leider keine mehr als betriebsfähige Maschine vorhanden. Eine Lok steht mit geöffnetem Kasten im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.

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Ce 4/6 Nr. 301 - 317

Baujahr: 1920 Leistung: 760 kW / 1'035 PS
Gewicht: 68 t V. Max.: 65 km/h
Normallast: 180 t bei 35 km/h Länge: 14'390 mm

Diese vor allem für die mitbetriebenen Linien beschafften Maschinen kamen auch auf der Lötschbergstrecke zum Einsatz. Es waren äusserst gutmütige Fahrzeuge, das auch ihr erreichtes hohes Alter verdeutlicht.

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CFe 2/6 Nr. 784 und 785

Baujahr: 1925 Leistung: 380 kW / 518 PS
Gewicht: 61 t V. Max.: 65 km/h
Normallast: 65 t Länge: 21'850 mm

Diesen beiden Triebwagen war kein grosser Erfolg beschieden. Sie fielen jedoch durch ihre besondere Bauart auf. Die beiden Triebwagen wurden später zu Rangiertraktoren umgebaut.

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Ae 6/8  Nr. 201 - 208

Baujahr: 1926 - 1943 Leistung: 4'400 kW / 6'000PS
Gewicht: 140 t V. Max.: 100 km/h
Normallast: 650 t Länge: 20'260 mm

Die Lokomotiven wurden ursprünglich als Be 6/8 abgeliefert, durch mehrere Umbauten konnte die Geschwindigkeit der Lok erhöht werden. Die Maschinen galten bei ihrer Ablieferung als die stärksten Loks der Welt. Die Ae 6/8 Lokomotiven wurden auch schon am Gotthard eingesetzt. Heute steht die Lok Nr. 205 im Depot Spiez als betriebsfähige Lok für Museumszüge zur Verfügung.

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Lötschbergbahn CFe 4/5 721 – 725 und 786

Baujahr: 1929  Leistung: 1'059 KW / 1'440 PS
Gewicht: 74 t V. Max.: 90 km/h
Normallast: 200 t  Länge: 20'900 mm

Mit zunehmendem Verkehr reichten die Fahrzeuge für den Regionalverkehr nicht mehr aus. Die Lokomotiven konnten besser vor den höherwertigen Zügen eingesetzt werden, deshalb beschaffte man erneut Triebwagen. Diese sollten aber zu weit mehr in der Lage sein, als man bei der Bestellung zu glaubte.

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BLS Leichttriebwagen Ce 2/4 Nr. 727 und 787

Baujahr: 1935 Leistung: 205 kW / 280 PS
Gewicht: 32.5 t V. Max.: 90 km/h
Normallast: 30 t Länge: 19'400 mm

Die Antwort der BLS auf die Roten Pfeile der SBB. Die Ce 2/4 waren ebenso leicht, und wie die Brüder bei den SBB dem Verkehr nicht immer gewachsen. Diese Triebwagen sollten aber die Antwort der BLS auf die aufkommende Konkurrenz durch die Strasse sein. Lesen Sie die Geschichte dieser beiden Triebwagen.

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BLS BCFe 2/8 Nr. 701 / 705 ex Ce 2/4  

Baujahr: 1935 - 1937 Leistung: 294 - 352 / 400 - 480 kW/PS
Gewicht: 32.5 t V. Max.: 100 km/h
Normallast: 40 t Länge: 21'000 mm

Zuerst als einzelne Triebwagen bestellten, mussten sie schnell mit einem Wagen verstärkt werden. Was liegt dann näher, als die beiden Fahrzeuge zu kuppeln und zu verbinden. Die BLS entschied sich einen Triebwagen zu bauen, der schon eher die Merkmale eines Pendelzuges hatte.

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CFZe 2/6 Nr. 681

Baujahr:  1938 Leistung: 352 kW / 480 PS
Gewicht: 53 t V. Max.: 80 km/h
Normallast: 40 t Länge: 29'400 mm

Für die damalige Bern - Schwarzenburg - Bahn BSB musste eine spezieller Triebwagen beschafft werden. Dieser zeichnete sich durch eine kurze Bauweise aus.  Dank dieser Bauweise war er für die engen Kurven der BSB bestens geeignet und das zeigte sich auch während es Einsatzes, denn er verschwand kaum von der Strecke.

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BCFZe 4/6 Nr. 731, 736 und 737

Baujahr:  1938 Leistung: 704 kW / 960 PS
Gewicht: 82 t V. Max.: 110 km/h
Normallast: 60 t Länge: 41'500 mm

Die ersten leichten Triebwagen der BLS waren auf gewissen Abschnitten kaum mehr dem aufkommenden Verkehr gewachsen. Um die Fahrzeuggrösse anzupassen wurde ein Fahrzeug entwickelt, das sich zwischen die einteiligen und zweiteiligen Züge einreihen konnte. Es war daher optimal einsetzbar.

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Ee 3/3 Nr. 401

Baujahr: 1943 Leistung: 450 kW / 615 PS
Gewicht: 38 t  V. Max.: 40 km/h
Normallast: 135 t Länge: 9'200 mm

Für die Bewältigung der umfangreichen Rangieraufgaben im Bahnhof Spiez gab die BLS im Jahre 1942 bei den Firmen SLM und SAAS eine Rangierlokomotive Ee 3/3 in Auftrag. Diese Maschine erhielt die Betriebsnummer 401 und wurde 1943 abgeliefert.

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Die nächste Lokomotive sollte ein neues Zeitalter beim Lokomotivbau einläuten, deshalb machen wir hier einen Schnitt. Alle bisher aufgeführten Lokomotiven und Triebwagen haben ihren wohlverdienten Ruhestand erreicht, sind zum Teil verschwunden oder in diversen Zuständen erhalten geblieben.

 

Lokomotiven 1944 - 2000

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