Die Roten Pfeile der SBB

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Der Titel mag vermutlich vielen Lesern zu imponieren. Das weiss ich, denn wer kennt sie nicht, die roten Pfeile der SBB? Sie waren und sind wohl so bekannt, wie die Panzerechsen, die sich vor den Güterzügen am Gotthard nützlich machten. Die roten Pfeile, waren schlicht und einfach die ersten Triebwagen, die den Status einer Schnellzugslokomotive erhalten hatten. Alles Attribute, die auf eine Gruppe von fünf unterschiedlichen Fahrzeugtypen zutraf.

Dabei wurden die roten Pfeile sogar für unterschiedliche Zugsarten angeschafft. Die ersten sollten den Regionalverkehr beleben, die zweite Generation sollte dann dem Fernverkehr gute Dienste leisten. Die beiden letzten Generationen wurden schliesslich für Gesellschaftsfahrten angeschafft. Trotzdem, all diese Fahrzeuge für all diese Züge lassen sich mit einem Begriff zusammenfassen, denn all diese Triebfahrzeuge waren rote Pfeile.

Nur, wie kam es dazu, und warum wurde gerade diese Bezeichnung vergeben? Die Züge wurden so bekannt, da kaum jemand von einem CLe 2/4 sprechen würde. Die SBB gaben den Zügen sogar eine eigene Bezeichnung, die war aber nichts, gegen das, was die Leute den Zügen sagten. So deutlich wie hier, war das selten bis nie, denn die Züge hatten immer Namen, den eine Person der Bahngesellschaft ausgedacht hatte. Hier waren es aber einfach nur die CLe 2/4, die roten Pfeile waren nur entlang der Strecke zu hören.

Nur, ich hatte es hier wirklich nicht leicht. So wollte ich meine Seite auf Fahrzeuge beschränken, die fahrplanmässig am Gotthard verkehrten oder in einem klassischen Depot der Gotthardbahn stationiert waren. Nur, das alles traf bei den roten Pfeilen nicht immer zu. Sie wurden auch nie für den Gotthard gebaut und schon gar nicht war geplant die Züge dort zu stationieren. Im Mittelland sollten diese Züge fahren und nicht im Gebirge.

Nur, warum nun diese Seite? Ganz einfach, auch ich komme nicht an den roten Pfeilen vorbei und die Züge folgten sich zeitweise am Gotthard im Blockabstand. Ja es kam sogar dazu, dass die halbe Anzahl der Züge in einem einzigen Bahnhof der Gotthardstrecke versammelt waren und dort auf Kundschaft warteten.

Nur das war nicht mehr im geplanten Einsatz. Aber der Einsatz, der letztlich dazu führte, dass man die Züge auch Jahrzehnte nach dem offiziellen Ende nicht vergessen kann. Der Sonntagsausflug mit dem roten Pfeil nach Lugano oder wo es sonst hinging, das waren die Renner nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist sogar immer noch so, denn die Ausfahrten mit den roten Pfeilen können Sie auch heute noch machen. Das war der Erfolg der kleinen roten und extrem schnellen Triebwagen.

Ich hätte Sie ja auch mit dem Titel, der FLIRT mit Baujahr 1938 begrüssen können. Auch wenn einige Leser mir so wohl den Verstand abgesprochen hätten, gelogen hätte ich dabei keineswegs, denn die FLIRT wurden eigentlich 1935 entwickelt, gebaut und schliesslich in Verkehr genommen. Dazu stehe ich und dabei bleibe ich auch. Da bringen alle Beteuerungen nichts. Auflösen werde ich meine Meinung am Ende dieser roten Pfeile.

Klar sehen das, mit dem FLIRT, viele anders und vermutlich die Erbauer des echten FLIRT sind auch der Meinung, dass sie es waren, die die Idee hatten. Nur eben, da war 1938 der Re 8/12 und der stellte die Welt der Eisenbahn schon ein wenig auf den Kopf.

Keine Angst, ich bin noch der, der ich immer war, aber den FLIRT gab es wirklich bereits 1938. Nur kannte man damals das Wort und die zweideutige Bezeichnung des Begriffs noch nicht. Die Leute suchten nach anderen Bezeichnungen und fanden dann den "Roten Pfeil". Wohl wusste damals noch niemand, was damit für ein ewig anhaltender Begriff geschaffen wurde, denn die roten Pfeile sollte man nie mehr vergessen.

Ein Begriff, der ebenso treffend ist, wie wenn ich ihn einfach FLIRT nennen würde, denn dabei bleibe ich, auch wenn die ganze Welt eine andere Meinung haben sollte. Bekannt wurden die roten Pfeile über die Schweiz hinaus, daran besteht sicherlich kein Zweifel, denn sie konnten in der Bekanntheit sogar den legendären Krokodilen Konkurrenz machen. Das soll was heissen, denn die Krokodile kannte und kennt man wirklich auf der ganzen Welt. Oder ist Ihnen diese Lokomotive fremd?

Die legendären roten Pfeile waren somit geboren worden. Eine Legende auf Schienen und sie waren so bekannt, wie die Krokodile, denn der rote Pfeil war das Wunderding der damaligen Zeit. Sie verdrehten den Leuten im wahrsten sinne des Wortes die Köpfe. Besonders dann, wenn sie nicht damit reisten und das führte schliesslich zur Idee und zur Bezeichnung.

Würde ich nun die Highlights des Zuges nur mit Stichworten aufzählen, würden Sie wohl oder übel mit grossen Augen lesen müssen, dass die Züge wirklich alle Attribute des modernen FLIRT hatten und diesem nur in wenigen Punkten nachstehen mussten. Ja es gab sogar Punkte, da waren sie allen Fahrzeugen, auch dem FLIRT überlegen.

Bekannt wurden diese Züge aber erst, als man sie gerne benutzte um die Ausflüge ins Tessin zu bewerben. Ein Zug, der mit vielen Punkten glänzen konnte. Wer damit fuhr, gönnte sich kaum einen Blick auf die Strecke und die Landschaft, denn das war nicht das Spannendste im Zug. Bewunderung gab es für den Lokführer des Zuges, schauten die Leute doch über seine Schultern und das ohne lange um Erlaubnis fragen zu müssen. Das war ein Highlight sondergleichen und wurde nie mehr erreicht.

Die roten Pfeile waren aber nicht nur die Fahrt ins Blaue, sondern sie waren eigentlich für den Nahverkehr geplant und gebaut worden. Dort sollten sie schnelle und lukrative Verbindungen ermöglichen, wie es sie bei Strassenbahnen gab. Die kleinen roten Züge sollten somit den Leuten einen modernen Bahnverkehr vermitteln. Die Idee war so speziell, das die Fahrzeuge daran nur scheitern konnten. Der rote Pfeil war ein Fahrzeug, das schneller war, als die Strasse oder die alten Züge in der Schweiz.

Bei der Bevölkerung haben sie jedoch ganz zu Beginn anderes und nicht nur glückliches vermittelt, denn viele Männer fuhren mit diesem Zug in den Krieg, der soeben begonnen hatte und den man damals noch nicht den zweiten Weltkrieg nannte. Die Mobilmachung in der Schweiz sorgte dafür, dass die roten Pfeile in die Gehirne gebrannt wurden. So winkten die zurückgeblieben Angehörigen dem roten Zug traurig nach, denn niemand wusste, ob man den Geliebten je wieder sehen würde.

All das sind Erinnerungen, die mit diesen Zügen verknüpft wurden. Niemand dachte bei solchen Szenen daran, den Zug ordinär FLIRT zu nennen. Denn damals war es den Leuten eher anders zu Mute und so kamen die Roten Pfeile in Mode und konnten sich in den Köpfen festsetzen. Das war viele Jahre so und sollte sich nie mehr verändern, denn niemand wagte es die roten Pfeile zu verunglimpfen. Doch nun komme ich und spreche von einem FLIRT, der ja eigentlich nur die Abkürzung der Anfangsbuchstaben einer Bezeichnung ist.

Nun sind wir bei der Auflösung meiner Provokation. Das Rätsel mit dem Fahrzeug wird jedoch noch nicht gelöst. Sie werden sehr schnell feststellen, dass ich damit keineswegs übertrieben hatte und dass die roten Pfeile wirklich die FLIRT von damals waren. Es war nur eine kleine Anpassung nötig, aber wirklich nur eine kleine.

F = Flinker: Ja flink waren sie, denn die Züge erreichten bis zu 150 km/h. Im Vergleich seien hier die anderen Züge erwähnt, die höchstens mit 110 km/h in der Schweiz unterwegs waren. Wenn darunter auch nicht alle so schnell waren, galt jahrelang ein roter Pfeil als das schnellste Fahrzeug der SBB. Wenn das nicht flink ist, weiss ich nicht mehr weiter. Damals war 40 km/h mehr, schon eine halbe Weltreise.

L = Leichter: Leicht waren sie wirklich, denn die roten Pfeile waren fertig montiert gerade so schwer, wie ein üblicher Reisezugwagen. Dabei hatten sie den Antrieb und die Ausrüstung für einen Triebwagen eingebaut. Das war so leicht, dass danach viele Jahre kein Triebwagen mehr so leicht war. Leichter ging wirklich nicht mehr und wer es genau nehmen will, muss wissen, dass auch ein FLIRT von heute nur knapp leichter gebaut werden konnte.

I = Innovativer: Innovativ, also aussergewöhnlich waren sie, die mit diesem Zug geführten Tramzüge. So wollte man 1935 bereits den Zugführer im Nahverkehr streichen. Diese innovativen Ideen scheiterten jedoch gerade am Erfolg der Idee, denn die aussergewöhnlichen Züge waren sehr schnell überfordert. Diese Innovation musste man doch würdigen, denn in diesem Punkt macht kein Fahrzeug dem roten Pfeil das Podest streitig. Denn noch nie scheiterte ein Fahrzeug so erfolgreich.

R = Roter: Die roten Pfeile waren rot, das sagt der Name schon. Sie waren aber auch im Regionalverkehr zu finden. Nur die rote Farbe gefiel und fiel zudem bei den sonst recht dunklen Farben der SBB sehr schnell ins Gesicht, denn wenn der rote Zug geschossen kam, blickte man sich um und stellte fest, dass der Zug schon bald vorbei war, als man erkannte, dass der Zug wirklich rot war.

T = Triebwagen: Auch wenn sie entweder alleine durch die Gegend fuhren oder ganze Triebzüge waren, die roten Pfeile waren Triebwagen, also Wagen, die mit einem Motor ausgerüstet wurden. Damit waren sie sehr speziell, denn man setzte bis dahin meistens auf schwere Lokomotiven und selten auf leichte Triebwagen. Vor allem dann nicht, wenn man Schnellzüge führen wollte.

Haben Sie ihn bemerkt, den kleinen aber feinen Unterschied zum Zug von Heute? Genau, die Attribute, die sonst immer auf den RABe 523 passen, wurden leicht abgeändert und nun ist klar, wir haben den FLIRT, der sich als CLe 2/4 entpuppt und ganz einfach nur roter Pfeil genannt wurde. Erfunden habe ich nichts, denn alles passte und so war der erste FLIRT im Jahre 1935 in der Schweiz unterwegs. der am besten passende rote Pfeil kam aber 1938.

Die roten Pfeile der Schweiz waren so geboren und wir wollen uns hier auch damit befassen, denn so ein spannendes Fahrzeug gab es auch für mich selten. Daher durften diese Züge in dieser Seite auf keinen Fall fehlen, denn die roten Pfeile gehören wirklich zu den Zügen, die man nie mehr vergisst. Glauben Sie mir, Ihnen wird es am Schluss auch so ergehen.

Die roten Pfeile wurden zur Legende, daran mag wohl niemand etwas aussetzen. Nur, sie waren so erfolgreich, dass sie kläglich am Erfolg scheiterten. Der mit den Zügen geplante Einsatz konnte schlicht wegen der Grösse der Fahrzeuge nicht verwirklicht werden. Eigentlich wäre das für viele Fahrzeuge das Ende und wir könnten uns nun viele Worte sparen. Wäre einfach mit den Worten, kam, versagte und verschwand.

Nur die roten Pfeile waren beliebt, so dass damit neue Angebote eingeführt wurden. So musste niemand mehr mit dem roten Zug in den Krieg fahren, sondern es stiegen Gruppen ein und man machte mit dem roten Pfeil eine Fahrt ins Blaue. Ein Sonntagsausflug durch die Schweiz mit dem kleinen roten Zug. Dabei waren auch Tage in der Woche gefragt und so wurden sie bekannt, die Züge der SBB, die so schön rot leuchteten.

Die organisierten Fahrten führten dabei in die entlegendsten Ecken der Schweiz und oft auch in Bahnhöfe, wo man normalerweise nicht hinkommen konnte. So kamen diese Züge, obwohl nie geplant, an den Gotthard und waren dafür sogar noch gerüstet. Aber auch jetzt war der Erfolg so gross, dass die ersten Fahrzeuge nicht ausreichten und man neue, grössere Fahrzeuge beschaffen musste. So entstanden die Ausflugstriebwagen der SBB, die automatisch auch zu roten Pfeilen wurden, obwohl sie es eigentlich gar nicht waren.

Schon wurde es komplizierter, denn was war nun und was nicht und warum diese unterschiedlichen Namen? Einfach kann gesagt werden, dass alles, was rot war, als roter Pfeil bezeichnet wurde. Man machte sich somit das Leben einfacher und die Leute erkannten den roten Zug und wussten. Das ist er nun, der rote Pfeil und wo fliegt er nun hin? Schon war er durch und die Welt ging wieder ihren gewohnten Lauf, bis der nächste kam und der nächste....

Mit dieser Lösung können die meisten Besucher dieser Seite sicherlich leben. Nur genau wäre es schlicht nicht, denn die Fahrzeugpalette der roten Pfeile war so vielfältig, dass wir uns zuerst einen kleinen Überblick über die einzelnen Fahrzeuge verschaffen müssen. Dabei beginnen die Probleme jedoch schon bei der Bezeichnung der Fahrzeuge, denn die änderte so schnell, dass nie alle Triebwagen nach dem gleichen Muster benannt wurden.

 

Bezeichnung Nummern Baujahr Geplanter Einsatz
CLe 2/4 201 - 207 1935 Regionalverkehr
CLm 2/4 101 - 102 1935 Regionalverkehr
Re 8/12 501 - 502 1937 Fernverkehr
Re 4/8 301 1939  
RBe 4/8 661 - 662 1953 Ausflugsverkehr

So, das waren die roten Pfeile, können wir ja gleich zur Tagesordnung übergehen und uns mit den einzelnen Fahrzeugen befassen. Wie, diese komischen Bezeichnungen? Das waren die roten Pfeile und die hatten halt eine eigene Bezeichnung. So hätten wir diesen Punkt doch geklärt, es war ja gar nicht schwer. Ach so das L ist etwas sonderbar. Gut, da haben Sie, nach heutigem Wissen, sicherlich Recht.

Zuerst waren da die CLe und CLm. Es waren die roten Pfeile schlechthin, um nicht gleich zu sagen, die Urzüge. Daher bekamen sie eine spezielle Bezeichnung, die aus der Wagenklasse an erster Stelle und aus einem L an zweiter Position, bestand. Das L stand dabei ganz einfach für Leichtbaufahrzeug. Die kleinen Buchstaben gaben dann die Antriebsart bekannt und so gab es rote Pfeile mit einem Dieselmotor und solche mit elektrischen Motoren.

So sollte es auch bleiben und man wollte eigentlich nichts ändern. Als dann die nächsten roten Pfeile, die schon aus kleineren und grösseren Zügen bestanden, kamen, gab man ihnen nicht mehr die herkömmliche Bezeichnung, sondern das grosse R. Die Wagenklasse wurde schlicht weggelassen und so war alles irgendwie klar. Was nichts ist klar? Stimmt doch alles mit der Bezeichnung und warum sprechen Sie von Lokomotiven?

Wie ich das sehe, kämpfen Sie etwas mit dem grossen R, das so alleine steht. Das war einfach, denn das gross geschriebene R bedeute damals nicht ganz das, was wir heute kennen. Man vergab die Bezeichnung R für Triebfahrzeuge, die mit erhöhter Kurvengeschwindigkeit und schneller als 110 km/h fahren konnten. Also ganz einfach ein rasendes R. Nichts stand da und stand jemals, dass es sich um Lokomotiven handelte, denn damals waren es nur Triebwagen.

So wurde das R zuerst für die schnell fahrenden Triebwagen eingeführt. Aus den roten Pfeilen wurden somit die Re. Das bedeutete aber auch, dass diese Bezeichnung ab 1937 für alle roten Pfeile verwendet wurde. Somit war die Welt der SBB wieder in Ordnung. Die Technik blieb jedoch nicht stehen und so sah man sich bei den SBB plötzlich vor erneuten Problemen mit den Bezeichnungen, denn nun gab es Lokomotiven, die gleich schnell waren, wie die roten Pfeile.

Mit der neuen Lokomotive Re 4/4 hatte man sich nun selber ein Problem geschaffen, denn nun hatte man erstmals eine Lokomotive, die ebenfalls zur Zugreihe R zugelassen war. Die SBB mussten mit den Bezeichnungen über die Bücher gehen. Die Lösung war dann einfach, man ergänzte die Bezeichnung Re bei den Triebwagen mit den Buchstaben für die Wagenklassen und reihte diese nach dem R ein. So gab es die heute bekannte Bezeichnung für Triebwagen.

Es gab nun die Lokomotive Re 4/4 und die Triebwagen RBe 2/4 oder RAe 4/8, je nach Ausstattung der Abteile und des Zuges. Daran änderte sich dann nichts mehr und die Bezeichnung Re wurde nun für Lokomotiven verwendet. Die Leute vergassen dann einfach, dass dieses R zuerst nur bei Triebwagen angewendet wurde und man damals nicht glaubte, dass Lokomotiven diese Bedingungen auch erfüllen konnten.

Damit wird es wohl auch sinnvoll, wenn wir die oben gemachte Tabelle mit den neuen Bezeichnungen ergänzen würden, denn so können wir die Fahrzeuge besser zuordnen, da sie nun einheitliche Bezeichnungen nach einem identischen Muster hatten. Dabei dürfen wir aber einen Punkt auf keinen Fall unterschlagen, denn die roten Pfeile waren die ersten, die nach Zugreihe R verkehrten. Dabei stand das R immer für rapid und nicht, wie man nun meinen könnte, für rot.

 

Bezeichnung Alt Bezeichnung Neu Baujahr Bemerkungen
CLe 2/4 RAe 2/4 und RBe 2/4 1935 Je nach Wagenklasse
CLm 2/4 RBe 2/4 1935 Umbau
Re 8/12 RABDe 8/12 1937  
Re 4/8 RAe 4/8 1939  
RBe 4/8 RAe 4/8 1953  

All diese Fahrzeuge hatten einen roten Anstrich und wurden somit zu den roten Pfeilen. Nur auch hier machte es die Entwicklung von Fahrzeugen den Leuten nicht immer leicht. So baute man auch den leichten und grünen Triebwagen RBe 2/4 Nummer 1010. Da er nicht rot war, wurde er halt zum Jura Pfeil und reihte sich nicht in der Familie der roten Pfeile ein. Damit wäre die Welt in Ordnung gewesen, nur die SBB arbeiteten mit dem Erfolg, den sie mit den roten Zügen hatten.

So verpasste man den ab 1965 gebauten Zügen der Reihe RABDe 12/12 auch einen roten Anstrich. Nur, es war nicht das gleiche rot und die Leute zählten diese modernen Vorortszüge im Raum Zürich nie zu den roten Pfeilen. Es waren andere Titel, die man dem Fahrzeug gab, aber irgendwelche Beziehungen zur Farbe rot gab es dort nicht mehr. So wurden keine roten Pfeile mehr gebaut und der Begriff gehörte auf immer einer Gruppe von Fahrzeugen.

Wir hier wollten uns nun den echten roten Pfeilen der Schweizerischen Bundesbahnen SBB zuwenden. Diese Fahrzeuge waren wirklich sehr speziell, wie Sie schnell erfahren werden. Jedes der Fahrzeuge in der nun folgenden Tabelle soll dabei gleich behandelt werden und seinen Platz auf dieser Seite erhalten. Aus der Seite mit roten Pfeilen soll so ein umfassendes Dossier der roten Pfeile entstehen.

Besuchen können Sie diese Seiten direkt mit einem Klick auf den gewünschten Eintrag, oder aber auf gewohnte Weise als Fahrzeug mit einem Klick auf die Bezeichnung im Kopf der Tabelle.

 

  CLe 2/4 CLm 2/4 Re 8/12 Re 4/8 RBe 4/8  
  Einleitung Einleitung Einleitung Einleitung Einleitung  
  Konstruktion Konstruktion Konstruktion Konstruktion Konstruktion  
  Ausrüstung Ausrüstung Ausrüstung Ausrüstung Ausrüstung  
  Steuerung Steuerung Steuerung Steuerung Steuerung  
  Umbauten Umbauten Umbauten Umbauten Umbauten  
  Betriebseinsatz Betriebseinsatz Betriebseinsatz Betriebseinsatz Betriebseinsatz  
  Historisch          
  Schlussworte  

Nun bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in der Welt der flinken leichten innovativen roten Triebwagen zu wünschen. Bleiben wir dabei, die roten Pfeile bleiben auch so die roten Pfeile, denn der FLIRT ist einige Jahre neuer und kaum mit den hier beschriebenen Zügen verwandt. Die Tatsache, dass es ein passendes Fahrzeug 1938 gab, lassen wir dabei in Zukunft schlicht und einfach weg, denn es waren die roten Pfeile.

 

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