Lokomotiven  SBB CFF FFS 1946 - 2000

Auf dieser Seite finden Sie einige Angaben zu den auf der Gotthardstrecke eingesetzten Lokomotiven. Die Angabe der Normallast bezieht sich immer auf die maximale Neigung der Bergstrecke. Sollten für Sie die unten aufgeführten Bezeichnung nur als Fachchinesisch vorkommen, dann klicken Sie hier.

Diese Liste ist nur ein Auszug und zeigt nicht alle Fahrzeuge der SBB. Die Fahrzeuge sind hier in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufgeführt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da der Umfang dieser Seite zu Gross wurde, habe ich ihn in drei Abschnitte aufgeteilt.

 

Lokomotiven 1902 - 1945 Lokomotiven 1946 - 2000 Lokomotiven nach 2001
Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Fahrzeuge
Re 4/4 I BDe 4/4 Ae 6/6 Bm 6/6 RBe 540 Em 3/3
Bm 4/4 RAe TEE II Ee 3/3 IV Re 4/4 II, Re 421 Re 4/4 III Re 6/6
RBDe 560 Re 460 Am 841 RABDe 500    

 

Mit einem Klick auf die Grafiken erhalten Sie genauere Informationen zur betreffenden Lokomotive.

Re 4/4 I Nr. 10'001 - 10'050

Baujahr: 1946 - 1951 Leistung: 1'830 kW / 2'480 PS
Gewicht: 57 t V. Max.: 125 km/h
Normallast: 195 t Länge: 14'700 mm

Die Re 4/4 I waren ursprünglich nicht für den Verkehr am Gotthard vorgesehen. Sie übernahmen jedoch ziemlich schnell den Regionalverkehr im Tessin und am Gotthard. Diese Leistungen blieben der Maschine bis zum Ende erhalten.

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BDe 4/4 Nr. 1621 - 1651

Baujahr: 1952 - 1955 Leistung: 1'176 kW / 1'600 PS
Gewicht: 57 t V. Max.: 110 km/h
Normallast: 140 t Länge: 22'700 mm

Der BDe 4/4 war kein Fahrzeug, das für den Gotthard gedacht war. Vielmehr sollte dieser Triebwagen auf Nebenstrecken die schweren Lokomotiven ersetzen. Jedoch waren es besondere Umstände, die diesen Triebwagen an den Gotthard brachten.

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Ae 6/6 Nr. 11'401 - 11'520

Baujahr: 1952 - 1966 Leistung: 4'300 kW / 5'830 PS
Gewicht: 120 t V. Max.: 125 km/h
Normallast: 650 t V. Max.: 18'400 mm

Die Ae 6/6 - Lokomotiven waren lange Jahre die Gotthardlok schlechthin. Sie vermochten schwere Reise- und Güterzüge mit der erlaubten Streckengeschwindigkeit zu befördern. Die Maschinen sind nur noch vereinzelt auf der Gotthard-Bergstrecke anzutreffen.

Spezialseite zur Ae 6/6 11'411 "Zug" vorhanden.

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SBB CFF FFS Bm 6/6 Nr. 15'801 - 15'814

Baujahr: 1954 – 1961  Leistung: 956 kW / 1'300 PS
Gewicht: 106 t V. Max.: 75 km/h
Normallast: 550 t bei 18 km/h V. Max.: 17'000 mm

Sie war als Ersatz für die letzten grossen Dampflokomotiven der Schweiz gedacht. Doch die Bm 6/6 wurde für Jahre zur leistungsfähigsten Diesellok der Schweiz. Eine Diesellok, die mehr konnte, als nur in Bahnhöfen herum kurven. Grund genug, die Lokomotive einmalgenauer zu betrachten.

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RBe 540 Nr. 540'006 - 079 (RBe 4/4)

Baujahr: 1959 - 1966 Leistung: 1'988 kW / 2'700 PS
Gewicht: 72 t (vor R4 68t) V. Max.: 125 km/h
Normallast: 210 t Länge: 23'700 mm

Die Triebwagen wurden mit der Bezeichnung RBe 4/4 abgeliefert. Auf der Gotthardstrecke kamen sie nur dank einem Problem an den eingereihten Wagen zum Einsatz. Dabei wurden vor allem die Prototypen verwendet. Dieser Triebwagen verkehrt jedoch Heute noch regelmässig bis Erstfeld. Die Grafik stellt den Triebwagen nach der Revision R4 dar.

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SBB CFF FFS Em 3/3 18'801 – 18’841

Baujahr:  1959 – 1963 Leistung: 326 kW / 440 PS
Gewicht: 49 t V. Max.: 65 km/h
Normallast: 185 t bei 18 km/h Länge: 10'020 mm

Es gab bei der ersten Ausrüstung mit Diesellokomotiven drei unterschiedliche Klassen. Die Em 3/3 war für die leichten und mittelschweren Rangieraufgaben vorgesehen. Hier lässt sich ein direkter vergleich zur Ee 3/3, der elektrischen Rangierlok herstellen. Die Em 3/3 war einfach die Version für Abschnitte ohne Fahrleitung.

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Bm 4/4 Nr. 18'401 - 18'446

Baujahr: 1960 - 1970 Leistung: 620 kW / 840 PS
Gewicht: 72 t V. Max.: 75 km/h
Normallast: 365 t bei 15 km/h Länge: 12'650 mm

Wer sich jetzt gewundert hat, was denn eine Diesellok am Gotthard soll, hat eigentlich recht, denn die Gotthardlinie ist für Dieselloks im Planeinsatz verboten. Schon sind wir bei der Bm 4/4, denn sie ist normalerweise im Manöver tätig. Wird in Erstfeld jedoch als von der Fahrleitung unabhängiges Fahrzeug verwendet und bespannt den Lösch- und Rettungszug in Göschenen.

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RAe TEE II  Nr. 1051 - 1055

Baujahr: 1961 / 1966 Leistung: 2'310 kW / 3'143 PS
Gewicht: 309 t V. Max.: 160 km/h
Länge: 149'759 mm

Die Triebzüge waren für vier unterschiedliche Stromsysteme gebaut worden. Wie ihre Bezeichnung schon andeutet, waren diese Züge im TEE Einsatz. Sie beförderten am Gotthard bis zu dessen Ende den TEE-Zug "GOTTARDO". Als einzige Züge konnten Sie in Chiasso ohne Halt durchfahren. Ein Exemplar ist im historischen Fahrzeugpark der SBB erhalten geblieben.

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SBB CFF FFS Ee 3/3 IV 16’551 – 16560

Baujahr: 1962 – 1963 Leistung: 390 kW / 530 PS
Gewicht: 48 t V. Max.:  60 km/h
Normallast: 135 t bei 30 km/h Länge: 10'020 mm

Für die Bereiche der Grenze, wo das Netz der SBB auf jenes der FS und der SNCF stösst, waren die Dampflokomotiven noch nicht wegzudenken. Erfahrungen haben gezeigt, dass es möglich war, eine elektrische Rangierlok für vier Stromsysteme zu bauen. Die bisher einzige Viersystem-Rangierlok der Welt entstand.

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Re 420, Re 421 und Re 430 (Re 4/4 II + III)

Baujahr: 1964 - 1985 Leistung: 4'700 kW / 6'320 PS
Gewicht: 80 t (Re 421: 85 t) V. Max.: 140 km/h (Re 430: 125 km/h)
Normallast: 500 t (Re 430: 580 t) Länge: 15'410 mm

Diese Lokomotiven sind auf nahezu allen Strecken der Schweiz anzutreffen. Wobei die Loks zuerst für die Schnellzüge im Flachland gedacht waren. Diese Maschinen verfügen über eine Vielfachsteuerung, von welcher am Gotthard häufig Gebrauch gemacht wird. Abgeliefert wurden diese Lokomotiven als Re 4/4 II (420, 421) und Re 4/4 III (430).

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Re 620  Nr. 620'001 - 089 (Re 6/6)

Baujahr: 1972 - 1980 Leistung: 7'900 kW / 10'600 PS
Gewicht: 120 t V. Max.: 140 km/h
Normallast: 800 t Länge: 19'310 mm

Bei diesen Lokomotiven handelt es sich um sehr leistungsfähige Maschinen. Noch heute zählt diese Lok zu den leistungsfähigsten Maschinen der Welt. Heute sind die mit der Bezeichnung Re 6/6 abgelieferten Lokomotiven vom Gotthard kaum mehr wegzudenken. Sie verkehren einzeln oder zusammen mit Re 420 / Re 430 vor den Güterzügen.

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RBDe 560, 561 und 562 (RBDe 4/4)

Baujahr: 1984 - 1996 Leistung: 1'650 kW / 2'250 PS
Gewicht: 70 t V. Max.: 140 km/h
Normallast: 210 t Länge: 25'000 mm

Die als RBDe 4/4 abgelieferten Triebwagen, sind wohl besser unter dem Kürzel NPZ bekannt. Ab und zu befährt ein solcher Triebwagen die Rampen des Gotthards. Die Züge der Stadtbahn Zug ab Erstfeld gehörten zum Aufgabenbereich dieser Triebwagen bis sie durch die neuen RABe 523 abgelöst wurden. Fahrzeuge dieser Baureihe sind jedoch in der ganzen Schweiz anzutreffen.

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Re 460  Nr. 460'000 - 460'118

Baujahr: 1992 - 1997 Leistung: 6'100 kW / 8'300 PS
Gewicht: 84 t V. Max.: 230 km/h
Normallast: 700 t Länge: 18'500 mm

Die Re 460, für die neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken im Mittelland gebaut, gehören ihrer hohen Zugkraft wegen auch zum Bild am Gotthard. Die Loks können unter sich ferngesteuert werden. Sie befördern heute ausschliesslich Reisezüge über den Gotthard.

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SBB CFF FFS Am 841 Nr. 841'000-841'039

Baujahr: 1996 – 1997 Leistung: 724 kW / 985 PS
Gewicht: 73 t V. Max.: 80 km/h
Normallast: 380 t Länge: 14'160 mm

Um die Anfahrzeiten der Bauzüge zu verkürzen benötigte der Baudienst eine passende Lokomotive. Damit man auf der Baustelle nicht noch mehr Zeit durch aufwändige Manöver verliert, war klar, es musste eine vom Fahrdraht unabhängige Lokomotive sein. Man forderte deshalb eine leistungsfähige Diesellok. Zum letzten Mal sollte eine Dieselelektrische Lokomotive den hydraulischen Varianten vorgezogen werden. Nur schon die Anreise der fertigen Lok war dabei eine Herausforderung.

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RABDe 500 ICN Nr. 500'000 - 043

 

 

Baujahr 1999 - 2005 Leistung: 5'200 kW / 7'072 PS
Gewicht: 355 t V. Max.: 200 km/h
Normallast: Triebzug Länge: 188'800 mm

Um ohne teure Ausbauten die Reisezeiten zu verkürzen, wurden Neigezüge der Baureihe RABDe 500 beschafft. Ab dem Fahrplanwechsel 2007 sollen die ICN auch auf der Gotthard-Achse zum Einsatz kommen.

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