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Traktionsstromkreis |
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Wenn wir mit dem Traktionsstromkreis beginnen, dann behandeln wir
die von der Firma Brown Boveri und Co gebaute elektrische Ausrüstung.
Gemäss dem von den Schweizerischen Bundesbahnen SBB ausgearbeiteten
Pflichtenheft,
musste diese für eine
Fahrleitungsspannung
von 15 000
Volt
Wechselstrom
und 16 2/3
Hertz
ausgelegt werden. Das mag heute etwas verwirrend sein, aber es handelte
sich ja um die allerersten Modelle und daher war der Hinweis wichtig.
Bisher war dieser
Wechselstrom
nur von der Firma MFO bevorzugt worden. Die BBC war mit dem
Drehstrom
beschäftigt und konnte dort grosse Erfolge erzielen. Mit dem Bau der
ersten
Lokomotive
für den einphasigen Wechselstrom hatte man in Baden bereits die Idee
gehabt, eine Lösung zu präsentieren, die aus der
Fahrleitung
mit Wechselstrom ein für die
Fahrmotoren
passender Drehstrom machte. Die Zukunft wurde jedoch anders geschrieben.
Es mag überraschend klingen, aber die hier vorgestellte
Lokomotive
war wirklich eine der allerersten Maschinen für einphasigen
Wechselstrom,
die in Münchenstein gebaut wurden. Der Vorsprung in Oerlikon musste daher
aufgeholt werden und so sah man wirklich innovative Ideen vor, die heute
Standard sind. Für den
Umrichter
war es jedoch noch viel zu früh, doch es gab noch andere überraschende
Ideen der Fachleute.
Beginnen wir über der
Lokomotive.
Die von den Schweizerischen Bundesbahnen SBB erstellte
Fahrleitung
entsprach in allen wichtigen Punkten der Lösung, wie sie bei der
Lötschbergbahn
angewendet wurde. Daher ergaben sich bereits erste Regeln, die von den
Stromabnehmern
eingehalten werden mussten. Jedoch gab es auch hier erst die Modelle des
Herstellers in Oerlikon. Man musste auch hier eine neue Konstruktion
erstellen.
Die
Spannung
aus der
Fahrleitung
wurde mit zwei auf dem Dach der
Lokomotive
montierten
Stromabnehmern
auf diese übertragen. Um nach Möglichkeit keine zu grossen Probleme mit
der seitlichen Abweichung zu bekommen wurden diese über dem Drehpunkt der
Drehgestelle montiert. Das führte dazu, dass diese auf den
Dach nach innen verschoben werden mussten. Sie waren sehr nahe zusammen,
was auch ein Merkmal der Reihe
Fb 2x 2/3 war.
Gerade bei dieser Verspannung gab es erkennbare Unterschiede zum
Modell aus Oerlikon. Technisch waren die beiden jedoch nahezu gleich
aufgebaut worden. Trotzdem sehen wir genau hin. Gehoben wurde der Stromabnehmer mit Hilfe von Druckluft. Dabei wurde diese mit zwei Federn unterstützt. Die Druckluft hob dabei nur die Kraft der Senkfeder auf. Daraufhin war es der Hubfeder möglich, den Bügel zu heben.
Dieser hob sich, bis er durch einen
Widerstand
daran gehindert wurde und drückte dann mit einem genau einstellbaren
Anpressdruck
gegen das Hin-dernis. Fehlte dieses, streckte sich das Bauteil durch und
konnte nur noch mit Hilfe gesenkt werden.
Der Kontakt mit dem
Fahrdraht
wurde mit dem auf dem Bügel montierten und senkrecht aufstehenden
Schleifstück
hergestellt. Diese einfache
Schleifleiste
wurde mit
Federn
in der Stellung gehalten und bestand aus Aluminium. Dieses Metall war
weicher, wie das Kupfer der
Fahrleitung
und daher erfolgte die Abnützung am Schleifstück. Der Aufbau war zudem so
ausgeführt worden, dass diese Leiste auch gleich die erforderlichen
Notlaufhörner
ausbildete.
Um einen sicheren Kontakt mit der
Fahrleitung zu bekommen, reichte diese
Lösung jedoch nicht. Daher mussten für die Fahrt immer beide
Stromabnehmer
gehoben werden. Die wir nun aber mit dem Entweichen der
Druckluft wieder
senken. Der schlagartige Druckabfall sorgte dafür, dass die
Schleifleiste
weggerissen wurde. Danach besorgte die
Senkfeder, dass der Bügel sanft auf
die Auflagen fiel und dort liegen blieb.
Zusätzlich angeschlossen wurde ein
Erdungsschalter, ein
Hauptschalter und
die
Blitzschutzspule. Dabei sollte diese
Spule den
Gleichstrom eines
Blitzes gegen das Dach der
Lo-komotive
ableiten und so von der Ausrüstung
fern halten. Wir kommen nun zum Hauptschalter und das klingt einfa-cher, als es war. Die auf den Lokomotiven verbauten Model-le mussten hohe Stromwerte bei sehr hohen Spannungen schalten.
Das war nicht so leicht, da sich zwischen den
Kontakten
Lichtbogen
bilden konnten. Diese technisch erzeugten Blitze,
konnten dazu führen, dass die Kontakte verbrannt wurden. Deshalb musste
man verhindern, dass dieser Licht-bogen entstand. Das löste man damit, dass die Kontakte in einem Ölbad montiert wurden. Der nun entstehende Lichtbogen wurde in diesem speziellen Öl gelöscht und konnte keinen Schaden mehr anrichten.
Wegen den Kontakten im
Transformatoröl wurde das Modell von den Fachleuten als
Ölhauptschalter
bezeichnet. Man hatte so einen guten Schalter für die
Lokomotiven
bekommen. Nachteilig war, dass seine Leistung beschränkt war.
Bei zu grosser Last verdampfte das
Öl durch den
Lichtbogen. Das nun im Öl
gesammelte
Ölgas wurde an die Oberfläche verdrängt. Da es sich nicht, wie
der Dampf in einem
Kessel sammeln konnte, wurde das
Gas über eine
Entlüftung aus dem Bauteil gelassen. So sollte verhindert werden, dass der
Hauptschalter durch einen Funken explodieren konnte. Das war leicht
möglich, da Ölgas leicht brennbar ist.
In dem Fall war die ganze Ausrüstung mit der Erde
verbunden und es konnten keine hohen
Spannungen entstehen. Hier waren
bereits Massnahmen vorhan-den, die auf den Erfahrungen mit den beiden
Versuchslokomotiven und den Maschinen der BLS beruhten. Die hohe Spannung wurde nun dem Transformator zugeführt. Das erfolgte auf dem Dach und so wurde die Fahrleitungsspannung nicht in den Maschinenraum geführt.
Daher durfte dieser auch betreten werden, wenn die
Lokomotive
einge-schaltet war. Wichtig war das, weil damals noch regelmässige
Kontrollen der Technik verlangt wurden. Doch nun zum
Transformator, der
wirklich nur noch in der Einzahl genannt werden musste.
Jedoch bildete der
Transformator das grösste und schwerste Bauteil. Um die
Achslasten
auszugleichen,
wurde er daher in der Mitte aufgestellt. Das führte dazu, dass die beiden
inneren
Triebachsen sehr hohe Werte erreichten, denn wegen der auch bei
der
Laufachse nötigen Achslast stimmte die Verteilung in den
Achsen nicht
mehr. Einen anderen Einbauraum konnte man auch nicht wählen, denn das
hätte das Problem verschärft.
Um Gewicht zu sparen, war der
Transformator in der
Sparschaltung aufgebaut
worden. Es war also nur eine
Spule vorhanden, die um einen Eisenkern
angeordnet wurde. Verbunden war diese
Wicklung mit dem
Hauptschalter und
den an den sechs
Triebachsen angebrachten
Erdungsbürsten. So entstand ein
Stromkreis
und es konnte vom
Kraftwerk Energie auf die
Lokomotive
übertragen werden. Wir können uns die
Anzapfungen ansehen.
Innerhalb der Maschine gab es somit mit dem
Transformator
nur einen Verbrau-cher, der mit der
Spannung aus der
Fahrleitung betrieben war. Es waren
sonst tiefere Spannungen,
die jedoch immer noch gefährlich sein konnten. Das werden wir gleich erkennen, denn wir sehen uns nun den Teil für die Fahr-motoren an. Es war der Fahrmotorstromkreis. Dieser wurde mit verschiedenen Spannungen betrieben.
Dabei mussten diese noch ohne einen
Unterbruch verändert werden. Für die Lösung der BBC wurden daher beim
Transformator 18
Anzapfungen vorgesehen. Diese führten
Spannungen zwischen
230 und 1 300
Volt. Das waren immer noch hohe Werte. Da ja schon sehr früh die Idee mit der Umrichtertechnik verworfen wurde, musste für die Regelung der Spannung ein Stufenschalter verbaut werden. Da bis-her nur die von der MFO entwickelten Nockenschalter vorhanden waren, musste die BBC eine eigene Lösung finden. Noch konnte man nicht ahnen, dass man mit dem Erstling ein hervorragendes Bauteil entwickeln sollte. Es lohnt sich, wenn wir etwas genauer hinsehen. Die BBC verwendete eine als Flachbahnstufenschalter bezeichnete Lösung.
Dieser Schalter hatte Gleitkontakte, die auf den flachen Gleitbahnen mit
den
Spannungen vom
Transformator, verschoben wurden. Je nach Position der
Gleitkontakte, war eine bestimmte Spannung eingestellt und diese wurde den
Fahrmotoren zugeführt. Durch die flache Bauweise dieser miteinander
verbundenen Gleitbahnen, bekam der
Stufenschalter schliesslich seinen
Namen.
Um eine
Fahrstufe ohne Unterbruch der
Spannung zu schalten, waren mehrere
Schritte notwendig. Im ersten Schritt wurde mit einem
Lastschalter die
nächste
Anzapfung zugeschaltet. Damit es zwischen den beiden Anzapfungen
nicht zu einem
Kurzschluss kommen konnte, war die neue Spannung über einen
Widerstand verbunden wurden. Dieser
Überschaltwiderstand erlaubte es, dass
nun zwei Anzapfungen verbunden waren.
Wichtig dabei war, es kam zu keinem Unterbruch
und die
Spannung kam von der neuen
Anzapfung. Daher wurde die Stufe mit
dem
Lastschalter direkt angeschlossen und der
Überschaltwiderstand wurde
nicht mehr benötigt. Die Schaltung ist abgeschlossen. Da sich nun auch der Schlitten auf der Flachbahn verschob, konnten immer wieder die gleichen Lastschalter verwendet werden. Dabei wurde einer mit Widerstand und einer ohne benötigt.
Die Schwachstelle war der
Überschaltwiderstand, denn dieser durfte nicht zu lange mit hohen
Strömen
durchflossen werden. Daher dauerte der Schalt-vorgang für eine
Fahrstufe
nur gerade eine Sekunde, was damals recht schnell war. Wie überzeugt man in Münchenstein von diesem Flachbahnstufenschalter war, zeigt sich in der Tatsache, dass davon nur ein Exemplar verbaut worden war. Bei den Modellen der Firma MFO waren noch zwei Stufenschalter vorhanden.
Doch damit haben wir auch die
Spannung so verändert, dass sie
den
Fahrmo-toren zugeführt werden konnte. Das war jedoch nicht direkt
möglich, da die
Lokomotive in zwei Richtungen fahren sollte. Erst jetzt kam bei dieser Lokomotive die Teilung des Stromkreises. Damit wurden die beiden Drehgestelle nun separat versorgt. Da es dazwischen je-doch keinen Unterschied gab, können wir uns auf ein Drehgestell beschränken.
Damit kommen wir auch zum
Wendeschalter der auf der
Lokomotive verbaut wurde. Dieser war jedoch auch in einem anderen Punkt
ausgesprochen wich-tig, denn es gab eine Änderung.
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten war bei der
Lokomotive keine
elektri-sche
Bremse vorhanden. Diese Vorschrift wurde jedoch noch vor der
Über-gabe an die Schweizerischen Bundesbahnen SBB eingeführt und daher
musste die fertige
Lokomotive wieder ins Werk zurückkehren und es kam zum
Umbau, der eigentlich gar keiner war, denn es wurde von der ursprünglichen
Idee nicht nur die
Laufachse neu vorgesehen.
Der
Wendeschalter besorgte die korrekte Gruppierung der
Wicklungen in den
Fahrmotoren. So konnte deren Drehrichtung und somit die Fahrrichtung
geändert werden. Jedoch erfolgten in den Wendeschaltern auch die
Umgruppierung für den elektrischen Bremsbetrieb. Zudem konnten hier die
bei Störungen erforderlichen Abtrennung vorgenommen werden. Bei dieser
Lokomotive führte das dazu, dass ein
Drehgestell
und damit die halbe
Leistung verloren ging.
Der Grund für diese Einschränkung war die Schaltung bei den
Fahrmotoren.
Die beiden in einem
Drehgestell verbauten Motoren waren in Reihe
geschaltet worden und wurden so nur mit der halben
Spannung betrieben. Bei
einem Defekt an einem Motor musste der
Stromkreis unterbrochen werden.
Damit fielen die Fahrmotoren aus. Eine Umgruppierung war wegen der sonst
zu hohen Spannung auch nicht mehr möglich.
Mit den
Reihenschlussmotoren
konnte eine
Anfahrzugkraft von 26 000 Kg er-zeugen. Damals wurden die
Zugkräfte noch so angegeben. Heute eher bekannte Werte wären in diesen
Fall 260 kN, was ansehnlich war. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Leistungsgrenze. Diese wurde hier be-reits bei einer Geschwindigkeit von 41 km/h erreicht. Die jetzt noch verfü-gbare und eine Stunde zugelassene Zugkraft betrug 15 600 kg.
Was
immer noch einem Wert von 156 kN entspricht. Die jetzt abgerufene
Leistung
wurde mit 2 370 PS angegeben. Auch hier kennen wir mit 1 750 kW andere
Werte. Dabei kam diese Beschränkung nicht von den Motoren. Ausgesprochen spannend wird es nun, wenn wir zur elektrischen Bremse kommen. Anfänglich war diese gar nicht vorgesehen. Als es jedoch bei der MFO Herrn Behn-Eschenburg gelang eine elektrische Nutzstrombremse zu entwickeln, änderte sich das.
Die für den
Güterverkehr gedachte
Lokomotive der
MFO bekam diese
elektrische
Bremse und sie versprach grosse Vorteile bei
den Talfahrten, da so nicht die
Bremsklötze verschliessen wurden.
Die BBC musste daher nachziehen, jedoch konnte nicht nach dem gleichen
Prinzip gearbeitet werden, denn die MFO war sehr schnell mit dem Patent
auf dieser
Bremse. Trotzdem sollte auch der
Prototyp der BBC mit einer
Rekuperationsbremse versehen werden. Da diese einmalig bleiben sollte,
müssen wir einen sehr genauen Blick auf diese Einrichtung werfen. Wichtig
dabei war, dass sie auch funktionierte, wenn ein
Drehgestell ausgefallen
war.
Dabei können Sie dann einfach die doppelten Zahlen nutzen. Hier werde ich
diese Werte in Klammer aufführen, denn nur so kann auch genau erkannt
werden, was mit dieser
Nutzstrom-bremse möglich war.
Um mit der
Lokomotive in den elektrischen Bremsbetrieb zu wechseln, musste
zuerst ein Phasenumformer mit Hilfe eines Handrädchens angelassen werden.
Dazu musste man jedoch mit der Lokomotive noch nicht gleich in den
Bremsbetrieb wechseln. So konnte diese Arbeit vor dem Befahren des
Gefälles ausgeführt werden. Das erleichterte die Bedienung der
elektrischen
Bremse etwas. Jedoch musste man vorausdenken.
Wollte man in den eigentlichen Bremsbetrieb wechseln, musste der
Stufenschalter auf Stellung «Null» verbracht werden. Die
Lokomotive rollte
durch die Schwerkraft angetrieben weiter. Anschliessend konnten die
Wendeschalter auf «Bremsen» gestellt werden. Dazu wurde der Griff zum
Wendeschalter mit der entsprechenden Stellung versehen. Die Bedienung der
elektrischen
Bremse war daher nur in Vorwärtsrichtung des entsprechenden
Führerstandes möglich.
Die
Fahrmotoren wurden nun so umgruppiert, dass die
elektrische
Bremse
benutzt werden konnte. Da diese Umgruppierung eine gewisse Zeit benötigte,
musste man zuwarten, bis die entsprechende
Meldelampe im
Führerpult
leuchtete und die Bereitschaft anzeigte. Die elektrische Bremse war nun so
weit vorbereitet, dass mit dem Bremsvorgang begonnen werden konnte. Nur
schon dieser Aufwand zeigt, es war eine
Bremse für Talfahrten.
Nun konnte langsam bis zur Geschwindigkeit passenden
Fahrstufe
zugeschaltet werden. War diese erreicht, schalteten die Fahrmotorschalter
automatisch zu und die Motoren begannen Energie zu erzeugen. Über den
Stufenschalter arbeiteten sie nun auf den
Transformator und erzeugten so
elektrische Energie, die an die
Fahrleitung abgegeben wurde. Zur
Regulierung konnte die
Bremskraft mit dem Stufenschalter eingestellt
werden.
Nach diesem wurde wieder generatorisch gefahren. Der
Lokführer hatte dazu keinerlei Aufgaben auszuführen. Diese
elektrische
Bremse war, wenn sie einmal eingerichtet war, sehr bedienerfreundlich. Ein Fehler war nun aber, dass das Lokomotivpersonal kaum erkennen konnte, in welchem Modus sich die Lokomotive nun befand. Das hätte bei Störungen zu gefährlichen Situa-tionen führen können.
Damit das
Fahrpersonal wusste, wie
die Maschine gerade ar-beitete, war ein Wattmeter montiert worden. Anhand
dieses Messgerätes erkannte der Lokführer, ob nun Energie an die
Fahrleitung abgegeben wird, oder ob Energie bezogen wird.
Die
Bremskraft dieser
elektrischen
Bremse war im Gegensatz zur Lösung der
MFO schlicht gigantisch. So konnte ein Zugsgewicht von 150 (300) Tonnen in
Beharrung gehalten werden. Das waren Werte, die erst mit der Baureihe
Ae
6/6 und der Nummer 11 403 wieder erreicht wurden. Um die
Bremse
auszuschalten, wurden die Schalter geöffnet und der
Stufenschalter danach
wieder auf «null» verbracht. Mit dem
Wendeschalter wurden die Motoren neu
gruppiert.
Nicht ausgeschaltet werden musste der Phasenumformer. Jedoch war es eine
sehr komplizierte Bedienung, deren Aufwand sich nur bei langen Talfahrten
lohnte. Wer sich in der Hektik nicht an die beschriebene Reihenfolge
hielt, riskierte die
Lokomotive zu verlieren. In dem Fall konnte nur noch
der
Hauptschalter verhindern, dass es zu schweren Schäden kam. Die Lösung
der MFO war einfacher und kam daher weiter zum Einbau.
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