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Mechanische Bremsen |
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Wir kommen
nun zu den mechanischen Bremsen. Diese finden wir nun wirklich bei jedem
Fahrzeug, denn es ist die Lösung, mit der auch angehalten werden kann.
Bevor wir zu den einzelnen Bauweisen kommen, müssen wir uns mit ein paar
grundlegenden Hinweisen befassen. Bei den mechanischen Bremsen sind einige
Punkte von der Bauweise unabhängig und diese sehen wir uns an, denn es
gibt auch hier Probleme zu beachten.
Immer wenn es bei einer Lösung
Unterschiede gibt, wird von einer Bremsart gesprochen. Daher werden wir im
Verlauf dieses Artikels immer wieder auf diesen Begriff stossen, der
wirklich vielseitig angewendet werden kann. Wie bei allen anderen Bremsen besitzen mechanische Lösungen eine bestimmte Bremsleistung. Dieser Begriff umschreibt die von den Bauteilen maximal verfügbare Leistung.
Wird diese überschritten, kann es zu Schäden und
damit zum Ausfall der Bremsen führen. In vielen Fällen ist gerade dieser
Punkt für die schweren Unfälle verantwortlich. Daher darf die verfügbare
Bremsleistung nicht überschritten werden. Im Zusammenhang mit der Bremsleistung wird oft auch von ein-em Bremsvermögen gesprochen. Dabei wird einfach mit einem anderen Wort umschrieben, was eine Bremse leisten kann.
Nur schon durch die Tatsache,
dass es hier zwei Begriffe gibt, zeigt, wie wichtig dieser Punkt bei einer
Bremse wirklich ist. Egal was man mit der Bremse effektiv anstellt, das
Bremsvermögen darf nicht überschritten werden.
Bei den nun folgenden mechanischen Bremsen wird oft auch der Hinweis
Reibungsbremse verwendet. Damit ist auch klar erkennbar, dass diese
Lösungen mit Reibung arbeiten, denn diese ist immer noch die beste Art,
mit einem Fahrzeug anzuhalten und dabei spielt es nun keine Rolle, ob wir
mit der Eisenbahn, oder auf der Strasse unterwegs sind, denn selbst Ihr
Fahrrad besitzt eine normale Reibungsbremse.
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Die Klotzbremse, also die Reibungsbremse, die mit einem Bauteil auf die
Lauffläche des
Rades wirkt, ist die älteste verwendete Bremse. Bereits bei
den Kutschen wurde mit dieser Lösung gearbeitet. Der Grund ist der
einfache Aufbau und die gute Wirkung. Durch die Reibung wird das rollende
Rad behindert und so die Geschwindigkeit der Umdrehungen verringert. Als
Folge verzögert das Fahrzeug auf eine tiefere Geschwindigkeit.
Diese wurden im Lauf
der Jahre besser an die
Räder angepasst und dabei auch durch andere
Materialien ersetzt, denn bei einem Klotz aus
Holz ist die Brems-leistung
nicht besonders hoch, da er durch die Reib-ung in Brand geraten kann. Gemein ist allen Bremsklötzen, dass sie weicher sind, als das beim Rad der Fall ist. So werden sie abgenutzt und nicht das Rad. Wir haben damit ein Verschleissteil erhalten, dass immer wieder ersetzt werden muss.
Der Grund
dafür ist, dass das deutlich einfacher erfolgen kann, als dies beim
Rad
der Fall ist. Um mit den Klötzen die Bremsleistung zu erhöhen, müssen
diese vergrössert werden. Das hat jedoch zur Folge, dass sie zu schwer
werden können. Wurden an Stelle der Bremsklötze Bremssohlen verwendet, änderte sich beim Aufbau wenig. Mit den Bremssohlen konnte aber das Gewicht der Bauteile verringert werden.
Zudem verbesserte sich bei Anwendung von meh-reren
Sohlen die Bremswirkung. Daher haben Brems-sohlen gegenüber den
Klotzbremsen einen sehr gros-sen Vorteil. Nahezu überall, wo Klotzbremsen
be-nutzt werden, sind heute diese Bremssohlen im Ein-satz.
Wenn wir nun
zu den Eisenbahnen kommen, dann bestand das Problem bei den alten
Bremsklötzen, dass diese aus Grauguss erstellt wurden. In Folge der
Reibung ergaben sich Probleme, die wir später bei den Nachteilen dieser
Bremse noch ansehen werden. Jedoch führten diese auch zu einer aufgerauten
Oberfläche beim
Rad und das hatte ein lautes Fahrgeräusch zu Folge. Es
mussten also andere Materialen benutzt werden, die das Rad besser
schützten.
Das Problem dieser Bremsklötze
war zudem, dass sie nicht über die gleich gute Bremsleistung verfügten und
daher nur in speziellen Fällen verwendet werden konnten. Es musste eine
andere Lösung für hohe
Leistungen her. Mit Kompositbremssohlen konnte man die mit den älteren Lösungen aus Kunststoff vorhandenen Pro-bleme beheben. Auch wenn hier ein anderer Begriff verwendet wird, es sind ebenfalls Kunststoffbrems-sohlen, die einfach nach einem anderen Prinzip aufgebaut wurden.
Die damit erreichten
Leistungen lagen nahezu bei den Bremsklötzen aus Grauguss. Daher konnten
sie schlicht als Ersatz benutzt werden und die schonten die
Laufflächen. Wenn wir nun den Putzklotz ansehen, dann haben wir eine spezielle Anwendung der Klotzbremse erhalten. Diese Bremssohle aus Kunststoff wird nicht für die normale Bremsung benötigt.
Mit der von diesem erzeugten
Reibung auf dem
Rad, wird dort eine allenfalls vorhandene Verschmutzung
entfernt. Putzklötze werden daher nie alleine ange-wendet, jedoch gehören
sie vom Aufbau her klar zu den Klotzbremsen.
Egal mit was
für Bremsklötzen gearbeitet wird, sie benötigen eine Einrichtung, in die
sie eingebaut werden können und die dafür sorgt, dass die Kraft auch auf
die Klötze übertragen werden konnte. Schon bei den Kutschen drückte
niemand mehr den Klotz von Hand gegen das
Rad, denn mit einem einfachen
Hebel, konnte die Kraft sogar noch vergrössert werden. Meistens werden
jedoch Bremsgestänge verwendet, die wir ansehen müssen.
Je nach Aufbau der
Bremsen kann so ein Bremsgestänge komplizierter sein. Bei Automobilen zum
Beispiel ist der Hebel nicht direkt mit der Bremse, sondern mit einem
Drahtseil verbunden. Bei den Bremsgestängen der Eisenbahn ist das Bremsdrei-eck ein wichtiges Bauteil. Dank diesem Bauteil, das sei-nen Namen von der Form her erhalten hat, kann mit der Bewegung eine Umlenkung vorgenommen werden.
Diese hat zur Folge, dass die
Bremsklötze von beiden Seiten in einer Art Zangenbewegung bewegt werden.
Dank dieser Umlenkung ist es möglich auf beiden Seiten eines
Rades eine
Klotzbremse zu verbauen. Werden an einem Bremsgestänge leichtere Bremssohlen montiert, wird ein Sohlenhalter für die Montage benötigt. Dieser erlaubt es die einzelnen Bremssohlen zu tauschen, ohne dass dabei das Gestänge gelöst werden muss.
Je nach Aufbau des Sohlenhalters können auch mehrere Bremssohlen gehalten
werden. Einfach gesagt ist es eine Halterung für die Sohlen und daher auch
der dazu pas-sende Namen.
Mit dem
Bremsdreieck und dem Sohlenhalter haben wir zwei wichtige Bauteile in
einem Bremsgestänge kennen gelernt. Jedoch besteht noch ein Problem, denn
durch die Reibung werden die Bremssohlen abgenützt. Das hat zur Folge,
dass der Weg immer grösser wird. Mit zunehmender Abnützung verschlechtert
sich die Wirkung der Bremse. Damit das ausgeglichen werden kann, muss das
Bremsgestänge verstellt werden.
Bremsgestängesteller sind eine Einrichtung, mit der das Gestänge ohne
dieses gross zu verändern, angepasst werden kann. Man verstellt dieses
Bauteil und die Klötze sind wieder näher am
Rad. So kann eine nahezu
gleichbleibende Wirkung bei der Bremse erreicht werden. Gerade bei der
hier vorgestellten Klotzbremse sind diese Bremsgestängesteller eine gute
Einrichtung um die Bremsen einzustellen.
In der etwas kürzeren Schreibweise wird der Bremsgestängesteller einfach
nur als Gestängesteller bezeichnet. Egal wie man sie genau nennt, es gibt
verschiedene Lösungen. Bei einem manuellen Modell muss die Anpassung in
einer Werkstatt vorgenommen werden. Hier konnte es also durchaus
passieren, dass eine schlechtere Bremswirkung vorhanden war. Manuelle
Bremsgestängesteller sind aber nahezu verschwunden.
An ihre
Stelle traten die automatischen Gestängesteller. Diese wiederum teilen
sich in zwei Modelle auf. Bei der einfacheren Ausführung erfolgt keine
Anpassung bei einem veränderten Gewicht. Solche werden bei
Lokomotiven
verwendet. Wagen mit unterschiedlichen Gewichten haben jedoch
Bremsgestängesteller, die je nach der Position des Bremsklotzes zum
Rad
die gleiche Bremskraft zu Folge hatten. Bei beiden gilt aber, dass sie
manuell gelöst werden.
Nachteile der Klotzbremse:
Wie so oft, auch die gute Klotzbremse hat Nachteile. Besonders bei den
Lösungen mit den Bremssohlen aus Grauguss ergaben sich grosse Probleme,
die mit den neuen Sohlen etwas gemildert werden konnten. Durch die hohen
Kräfte bei der Bremsung, wird der Bremsklotz wegen der Reibung abgetragen.
Zudem entsteht eine grosse Wärme. In der Folge lösen sich immer wieder
glühend heisse Teile.
Das ist schnell der Fall, wenn das Fahrzeug aus einem grossen Teil aus
Holz aufgebaut worden war. Ergänzt mit dem Schmutz und
Schmiermitteln,
kann schnell ein Feuer entstehen. Mit Funkenschutzblechen wird wirksam verhindert, dass die Bremsfunken zu einem Brand führen können. Sie werden beim Fahrzeug um das Rad angebracht und so werden die Funken vom Boden des Fahrzeuges abgehalten.
Solche
Funkenschutzbleche, sind bei allen mit einer Klotzbremse versehenen
Fahrzeugen vorhanden und nur schon das zeigt, wie gefährlich diese
Brems-funken effektiv sein können. Schutzbleche, wie das vorgestellte Funkenschutz-blech, sind überall anzutreffen. Bei einem Fahrrad gibt es sie, damit sich Ihre schönen Hosen nicht in der Kette verfangen.
Andere Schutzbleche schützen Sie vor Schmutz
und bei der hier vorgestellten Klotzbremse vor einem Feuer. Daher sind
solche Schutzbleche immer wieder zu sehen. Sie sollten sich das nächste
Mal fragen, was dieses einfache Blech für eine Funktion hat.
Wenn sich der Bremsfunke irgendwo ablegt, wird er zum
Bremsstaub. Gerade
bei den Klötzen aus Grauguss, ist der Bremsstaub immer noch glühend heiss.
Das kann zu einer Gefahr für den Menschen werden und auch für Lacke, denn
der Staub brennt sich darin ein. Auch hier sind die neuen
Kompositbremsklötze etwas besser, auch wenn dort Material abgetragen wird,
es ist kein Metall und kann daher nicht glühen.
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Kommen wir nun zur Bandbremse. Es ist eine spezielle Bremse, die auf
ähnliche Weise arbeitet, wie das schon bei der Klotzbremse der Fall ist.
Bei der nun vorgestellten Bandbremse wird ein Band verwendet. Um diese
Bremse etwas besser zu versehen, müssen wir an anderen Orten nach dieser
Bremse suchen und dabei ist das gar nicht so einfach, denn mit der
Bandbremse haben wir wirklich eine spezielle Lösungen bekommen.
Die
benötigte Bremsleistung ist also zu hoch. Mit ge-ringerer Kraft könnte
diese eingehalten werden, aber die Welle nicht innert nützlicher Frist
angehalten werden. Es muss eine andere Lösung her. Die alten zu klein gewordenen Hosen und in erster Linie deren Gürtel werden nun spannend. Der aus Leder bestehende Gürtel legen wir um die Welle und ziehen mit aller Kraft. Durch die nun entstehende Reibung wird der Gürtel zwar warm, aber die Welle verzögert und kommt in den Stillstand.
Wir haben
damit bereits unsere erste einfache Brand-bremse erhalten. Das Original
arbeitet nach dem gleichen Prinzip, auch wenn nicht der Gürtel herhalten
muss. Bei einem Fahrzeug kann dazu aber nicht das Rad benutzt werden, man kann also das Band nicht um die Lauffläche legen. Mit einer eigenen Scheibe ginge das, und diese kann je nach verlangter Leistung unterschiedlich beschaffen sein, denn beim Aufbau wurde diese Trommel an das Band angepasst und dieses Band, das der Bremse ihren Namen gab, müssen wir uns ansehen. Auch wenn von einem Band gesprochen wurde, es ist eigentlich keines.
Das Bremsband, also der Reifen, der um diese Trommel gelegt wird, besteht
aus einem Material, das für die Bremswirkung wichtig ist und einem Träger
aus Stahl und dieser wird wie ein Band um diese Trommel gelegt und daher
wird von der Bandbremse gesprochen. Je nach Anwendung, kann daher auch das
Bremsband unterschiedlich beschaffen sein. Wichtig dabei ist einfach, dass
die Scheibe zu den Bändern passt, den nur so funktioniert die Bremse.
Damit können sehr hohe Bremskräfte vorgesehen
werden, denn alleine durch die extrem grosse Reibfläche des Bandes, kann
diese Bandbremse eine sehr hohe Brems-leistung erzeugen. Damit ist sie
ideal geeignet um hohe Gewichte schnell zu verzögern. Der grosse Vorteil der Bandbremse ist auch gleich deren Nachteil. Die hier möglichen Bremskräfte sind so hoch, dass diese mit der Adhäsion nicht aufgenommen werden können.
Auch bei sehr gutem Zustand der
Schienen, das
Rad würde
unweigerlich blockieren. Das ist nicht gewünscht und daher kann die
Bandbremse schlicht nicht benutzt wer-den. Bei der Eisenbahn sollten sich
auch bei der Bremsung die Räder drehen und das ist wichtig.
Da die
Bremse hier vorgestellt wird, muss sie wohl angewendet werden. Es gibt
durchaus Lösungen, bei denen die Bandbremse Ihre grosse
Leistung erbringen
kann. Dazu muss einfach verhindert werden, dass die
Räder blockieren
können. Bei einer Bahn mit
Zahnrad ist das nicht möglich, denn dieses kann
in der
Zahnstange nicht ins rutschen geraten. Die Bremskräfte können auf
hohe Werte gehoben werden und das geht nur mit der Bandbremse.
Gerade bei
Bahnen mit
Zahnstange kommt zum Gewicht noch eine grosse Kraft des
Hangabtriebes dazu. Daher muss die Bremse extrem grosse Kräfte aufbringen.
Alleine mit dieser Bandbremse kann auch in diesen Fällen auf eine kurze
Distanz angehalten werden. Hier wird also nicht nur gekleckert, sondern
hier wird geklotzt, denn die Bandbremsen bringen wirklich alles zum stehen
und damit sind sie schlicht der Spitzenreiter.
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Die Scheibenbremse |
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Wenn wir nun die Scheibenbremsen ansehen, dann kommen wir zu einer Lösung,
die nahezu überall angewendet wird. Bei den Automobilen sind solche
Bremsen verbaut worden und selbst bei Fahrrädern gibt es Modelle, die über
eine solche Lösung verfügen. Dabei arbeiten Scheibenbremse immer mit einem
sich drehenden Bauteil. Eine lineare Ausführung ist auch möglich, jedoch
wird diese sehr selten und nicht bei den Bahnen angewendet.
Diese sind für die
Kühlung wichtig, denn die Scheiben-bremse
besitzt eine eigene Kühlung und so kann sie hohe
Leistungen aufnehmen.
Dabei strömt die Luft über mittige Lamellen zu den Scheiben. Um die nun rotierende Scheibe zu verzögern, werden die Beläge seitlich an diese Scheibe gepresst. Das führt dazu, dass aus Stahl aufgebaute Bremsscheiben glänzen.
Ihre machen das nicht, dann haben sie wohl Brems-scheiben, die aus
Kohlefasern aufgebaut wurden. Mit diesen können noch höhere
Leistungen
erzeugt werden. Nur mit der Bandbremse können auch sie es nicht aufnehmen,
denn das
Rad solle ja nicht blockieren.
Gebremst wird mit speziellen Bremsbelägen. Wie bei den Bremssohlen kommen
hier Sintermetalle zur An-wendung und diese werden in speziellen Haltern
einge-baut. Bei den Bremsbelägen der Scheibenbremse spricht man jedoch
nicht von einem Sohlenhalter, denn durch den Aufbau der Scheibenbremse
wird eine andere Lösung für die Umsetzung der Bremskraft verwendet, denn
die Sohlen wirken hier seitlich auf die Scheibe.
Scheibenbremsen verwenden eine Bremszange. Wie bei jeder Zange wird dank
dieser der Bremsbelag gegen die Bremsscheibe gedrückt. Damit wird diese an
der freien Drehung gehindert und das Fahrzeug verzögert. Da die
Bremsbeläge nicht so stark abgenutzt werden und dank der Bremszange nur
ein kurzer Weg vorhanden ist, kann auf Gestängesteller verzichtet werden,
denn dieses gibt es hier eigentlich nicht mehr.
Angesteuert werden diese Bremsanzeigen je nach Aufbau der
Bremssteuerung auf andere Weise. Wie genau die Lösung bei einem Fahrzeug
ausschaut, muss der Erbauer wissen, denn die Anzeige ist wichtig. Bremsanzeigen enthalten zwei oder drei Stellung. Wird im Schauglas ein grünes Feld gezeigt, ist die Bremse los. Bei einer roten Anzeige mit schwarzem Punkt ist sie angezogen. Das können alle Anzeigen.
Jene mit drei
Stellungen haben noch eine weisse Fläche mit schwarzem Kreuz. In dem Fall
gilt die Anzeige als gestört und darf nicht beachtet werden. Dank den
Symbolen Kreuz und Punkt, können auch Leute mit gestörtem Farbsinn die
Anzeige erkennen.
In der Regel werden Wellenbremsscheiben verbaut. Wie es der Name schon
sagt, sie werden auf einer Welle eingebaut. In der Regel ist das schlicht
die
Achse. Diese Lösung erlaubt, das optimal aufgebaut Bremsscheiben
verbaut werden können. Diese Scheibenbremsen sind dank dem freien Raum auf
der Welle mit einer sehr guten Bremsleistung versehen worden. Sie
benötigen jedoch viel Platz, der oft fehlt.
Als Alternative zu den Wellenbremsscheibe werden oft auch
Radscheibenbremsen verbaut. Diese sind für den Betrachter gut zu erkennen,
denn die Bremsscheibe wird am
Radkörper befestigt. Die Zange greift von
beiden Seiten des
Rades zu. Der Nachteil dieser Lösung ist die schlechtere
Kühlung, daher sind hier nicht die gleichen Bremsleistungen möglich.
Jedoch sind diese hier so hoch, dass das kaum eine Rolle spielt.
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Die Trommelbremse |
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Stellen wir uns einmal vor, wir würden die klassische Klotzbremse mit der
Scheibenbremse verbinden. Das Ergebnis würde Trommelbremse heissen. Doch
beginnen wir auch bei dieser Bremse am Anfang und nicht unbedingt bei der
Eisenbahn. Trommelbremsen sind bei den Fahrzeugen des Strasse sehr
verbreitet und dabei sind sie gar nicht so schlecht wie man meinen könnte,
denn bei LKW, sind sie kaum wegzudenken.
Die Breite beschränkt sich auf
diese Trommel. Sie ist das Herzstück dieser Bremse und daher sollten wir
einen genaueren Blick auf dieses Bauteil, das der Trommelbremse den
besonderen Namen ge-geben hat, werfen. Die Bremstrommel ist das entscheidende Bauteil. Wobei ein Bauteil alleine reicht eigentlich gar nicht, denn bei der Bremstrommel werden zwei Lösungen verwendet. Wichtig dabei ist aber die Kühlung der Trommel.
Diese ist hier sehr wichtig und nur dank dieser kön-nen die Bremskräfte
auch aufgenommen werden. Um dieses Prinzip zu verstehen, müssen wir diese
beiden Lösungen schnell ansehen. Bei Fahrzeugen der Strasse werden Trommel-bremsen verwendet, bei denen sich die Brems-beläge innen befinden. Die Trommel ist wie eine Glocke darum angeordnet worden. Mit etwas Phantasie kann hier der Vergleich mit dem Musikinstrument Trommel angestellt werden. Auf jeden Fall hatte diese Idee der Erbauer, der dieser Bremse diesen besonderen Namen verpasste. Wir erkennen nun auch, dass sie für die Strasse gebaut wurde.
Wird nun
gebremst, erzeugen die Bremssohlen eine grosse Wärme, diese wird von der
Trommel aufgenommen und abgeleitet. Dank dieser
Kühlung konnten die Kräfte
gegenüber der Klotzbremse gesteigert werden. Besonders bei schweren
Fahrzeugen war das ein grosser Vorteil, da wir mit geringer Grösse eine
einfache und gute Bremse bekommen haben. Gerade die hohen
Leistungen
machen diese Trommelbremse auch bei den Bahnen interessant.
Daher wurden bei den Automobilen immer die dafür geeigneten
Scheibenbremsen benutzt und die Trommelbremse kam bei LKW zum Einbau, die
bekanntlich etwas langsamer unterwegs sind. Zumindest ist das in der Regel
so und die Ausnahmen bestätigen diese oft. Die eigentliche Trommelbremse ist nicht so gut zu erkennen. Auf der Achse wird diese analog zur Bremsscheibe aufgebaut. Je-doch wirken hier die Bremsbeläge von der Stirnseite auf diese Trommel.
Dank den eingebauten
Belüftungen kann im Metall die Wärme optimal abgeleitet werden. So haben
wir auch hier die hohe
Leistung dieser Bremse erhalten. Eigentlich eine
ideal zur Eisen-bahn passende Bremse, die aber selten verbaut wurde. Vorteil gegenüber der Klotzbremse war, dass bei der Trommel-bremse, die Lauffläche nicht aufgeraut wurde. Damit hatten diese Bremsen den gleichen Vorteil, wie die Scheibenbremsen.
Diese war jedoch bei den schnellen
Reisezugwagen
deutlich im Vorteil. Bei den
Güterwagen hatte sie aber den gleichen
Nachteil, wie die hier vorgestellte Trommelbremse, denn diese bedeuteten
zusätzliches Gewicht, das nicht der Ladung zugeschlagen werden konnte.
Mit der
Einführung der Kompositbremssohlen konnte der Nachteil der leichten Lösung
mit Bremsklötzen verbessert werden. Diese rauen die
Lauffläche nicht mehr
auf und sie waren leicht. Damit war aber die Trommelbremse im Nachteil und
nach wenigen Modellen wurde sie einfach wegen dem hohen Gewicht nicht mehr
weiter verbaut. Durchsetzen konnte sich diese Bremse bei den Eisenbahnen
im Gegensatz zur Strasse nicht.
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Die
Magnetschienenbremse |
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Mit der Magnetschienenbremse kommen wir zu einer speziellen mechanischen
Bremse, die zudem nicht auf die
Achse wirkt. Vom Prinzip her kann diese
Bremse leicht mit der Wirbelstrombremse in der linearen Bauweise
verglichen werden. Jedoch gibt es einen kleinen Unterschied, denn der
Balken mit dem Magneten wir hier mit grosser Kraft auf die
Schiene
gedrückt und so ist auch eine geringe mechanische Wirkung vorhanden.
Der Begriff Magenschienenbremse kam daher, dass diese schon verbaut
wurden, als sich die Wirbelstrombremsen als Weiterentwicklung zeigten. Da
es kaum erkennbare Unterschiede gab, blieb es beim Begriff
Magnetscheinenbremse.
Magnetschienenbremsen besitzen eine sehr hohe Bremskraft und der
mechanische Verschleiss ist nur gering. Jedoch entsteht durch die Reibung
auch etwas Wärme, die aber von der Bremse aufgenommen werden kann. Ob nun
bei einem Fahrzeug die Magnetschienenbremse, oder die Wirbelstrombremse in
der linearen Ausführung verbaut wird, spielt eigentlich keine Rolle, denn
beide werden nur als zusätzliche Bremse verbaut.
Bei der
Magnetschienenbremse gibt es im Aufbau zwei Lösungen. Insbesondere bei
Strassenbahnen werden tief aufgehängte Lösungen benutzt. Diese hängen
knapp über der
Schiene und müssen daher nicht so stark abgesenkt werden.
Diese Absenkung erfolgt jedoch bei allen Varianten mit
Druckluft und daher
mit einer recht hohen Kraft. Die tief aufgebauten Lösungen erzeugen beim
Einsatz ein deutlich geringeres Geräusch.
Werden
jedoch höhere Geschwindigkeiten gefahren, kann es bei tiefer Aufhängung zu
Schlägen gegen das Bauteil kommen. Daher werden in diesem Fall die hoch
aufgehängten Magnetschienenbremsen verwendet. Sie erzeugen bei der
Anwendung jedoch ein klar hörbares Geräusch und sind daher auch ein
Anzeichen, dass mit dieser sehr guten Zusatzbremse gearbeitet wird. Auf
die Wirkung hat diese Aufhängung jedoch kaum Einfluss.
Daher bleibe ich auch weiterhin bei der PMS, die eine sehr oft verwendete
Abkürzung für das kaum lesbare Wort-gebilde ist, dass sich die Entwickler
einfallen liessen. Wichtig ist hier, dass wir eine andere Wirkweise
erhalten haben.
Verbaut
wurde die PMS nur bei den
Baureihen
Re 460 und
Re 465. Sie konnte sich
nicht durchsetzen, weil sich andere Lösungen für die Festhaltebremse
ergaben. Diese werden wir im Anschluss näher ansehen. Dabei wirkt die PMS
auch während der Fahrt und wird dann zu einer Magnetschienenbremse, wie
wir sie schon kennen gelernt haben. Ansehen müssen wir nur die Wirkweise,
denn wie es der Name schon sagt, haben wir permanente Magnete.
Wird die PMS
abgesenkt wirken die Magnete und das erfolgt alleine durch die
Schwerkraft. Auch ohne weitere Versorgung ist die Magnetschienenbremse
aktiv und daher kann sie immer wirken. Damit kann nun eine Feststellbremse
erreicht werden, die immer besser wirkte, wie schneller sich das Fahrzeug
bewegte. Im Stillstand waren nur die Kräfte des Magneten vorhanden und
diese reichten aus, dass sich nichts bewegte.
Um die PMS
zu lösen, muss aber das Magnetfeld deaktiviert werden. Dazu wird es
abgedreht und dazu sind hydraulische Lösungen erforderlich. Wegen dieser
sehr aufwendigen Lösung, konnten sich die PMS nicht weiter durchsetzen.
Bei den Bahnen werden in erster Linie Magnetschienenbremsen verbaut und
für die auch benötigte Feststellbremse werden andere Lösungen verbaut. Die
PMS war im Aufbau einfach zu kompliziert.
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