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Die Feuerbüchse |
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Im
nun folgenden Abschnitt wollen wir uns den Ort, wo das Feuer lodert,
genauer ansehen. Diesen Bereich nennt der Fachmann Feuerbüchse. Wie es
dazu kam, muss nun aber zuerst erklärt werden, denn mit der offenen
Feuerstelle kann man nicht arbeiten. Noch klar ist das Feuer, aber was
meint man denn mit der Büchse? Es ist ein Raum, der eingeschlossen ist.
Das kann die erfrischende Limonade in einer aus Aluminium erstellten
Büchse sein.
Schliesslich will man ein Feuer, aber keinen Brand der Lokomotive.
Wie
bei jedem Feuer muss dieses mit dem
Brennstoff versehen werden
und je nach der verwendeten Art, muss die Feuerbüchse ganz anders
aufgebaut werden. Die einheitlich gestaltete Lösung können wir daher ganz
schnell vergessen.
Nehmen wir die festen
Brennstoffe zuerst. Wie bei
der Feuerstelle können diese auf dem Boden ausgebreitet und entfacht
werden. Um das Feuer richtig zu entfachen, muss von unten her Luft
zugeführt werden. Das kennen Sie vielleicht von der gekauften Feuerstelle
in Ihrem Garten. Durch den durchlässigen Grund, können auch die Rückstände
nach unten fallen. Diese Rückstände behindern die
Leistung des Feuers
negativ.
Werden jedoch flüssige Brennstoffe benutzt, muss die Feuerbüchse ganz
anders aufgebaut sein. Das Problem hier ist, dass diese einfach nur so auf
dem Boden verteilt relativ schlecht verbrennen. Wenn man Sie jedoch
zerstäubt, vergrössert sich die Oberfläche und damit verbessert sich die
Verbrennung. Es entstehen hier auch keine festen Rückstände, so dass der
Boden anders beschaffen sein kann, denn hier muss nur Luft durch.
Sie
sehen, wir haben zwei Arten, wie der
Brennstoff zugeführt
werden muss. Daher sind Feuerbüchsen für die Benutzung von festen
Brennstoffen und Flüssigkeiten ausgelegt worden. Eine Abweichung des
Stoffes hätte auf die Verbrennung eine schlechte Auswirkung. Die kann
sogar dazu führen, dass das Feuer gar nicht so einfach entfacht werden
kann. Da wir ja erfahren haben, dass
Gase nicht benutzt
werden, blende ich diese aus.
Wer
sich bereits mit den Motoren mit einer Verbrennung befasst haben, hat dort
vielleicht erfahren, dass bei
Benzin vor der
Nutzung eine Vergas-ung erfolgt. Durch diese Lösung wer-den gleiche
Effekte, wie bei der Nutzung von
Gas
erreicht.
Um
die Wärme des Feuers optimal zu nutzen, werden bei der Feuerbüchse um den
Bereich mit dem Feuer Wände aufgestellt und diese noch mit einer Decke
nach oben abgeschlossen. In dem Raum kann so die Wärme gehalten und
optimal an das Metall abgegeben werden. Diese wird heiss und erwärmt das
Wasser auf der anderen Seite. Wir haben den Effekt bei der Erzeugung von
Dampf kennen gelernt. Grosse Hitze und Metalle, die diese an das Wasser
ableiten.
Um
nun die Aufbauten zu Unterscheiden, wird bei den Lösungen für
Flüssigkeiten und
Gase von einer
Brennkammer
gesprochen. Diese lassen wir vorerst so stehen, denn es geht um die
Feuerbüchse und auf den
Lokomotiven wird kaum ein
Unterschied gemacht. Wenn wir nun aber mit festen Stoffen bei der
Heizung bei
Ihnen zu Hause arbeiten, kommen wir in der dort benannten Brennkammer
schlicht und einfach zur Feuerbüchse.
Der
Aufbau unterscheidet sich bei den festen
Brennstoffen in der
Art, wie dieser in den Raum für die Verbrennung gelangt. Klassisch wird
dazu einfach neuer Stoff dem Feuer zugeführt, das machen Sie beim
Grillabend auch so, denn ohne frischen Nährstoff erlischt das Feuer und
die ganze Romantik am Abend ist futsch. Also legt man vorsichtshalber noch
etwas Brennstoff nach und das erfolgt auf manuelle Weise durch eine
Person.
Sie
müssen dann nur noch kontrollieren, dass der Vorrat nicht überraschend zu
Ende geht. Klingt gut, und damit stellt sich die Frage, ob das denn auch
auf einer Loko-motive ginge? Das Feuerloch: Beginnen wir mit der manuellen Ver-sorgung des Feuers. Die als Feuerloch bezeichnete Öff-nung in der Feuerbüchse bezeichnet den Zugang. Es handelte sich um einen gegen den Bereich mit den Personal gerichteten Bereich.
Dieser nutzte man um die Feuerbüchse mit frischem
Brennstoff zu
versehen. Der mit der Versorgung des Feuers beauftragte Mitarbeiter musste
diese festen Stoffe hier ins Feuer werfen. Damit das leichter ging, hatte das Feuerloch eine recht ansehnliche Grösse erhalten. Trotzdem verlangte es nach etwas Geschick der Brennstoff an die richtige Stelle zu befördern.
Je
grösser dabei die Fläche des Feuers war, desto schwerer wurde die Aufgabe
für den als
Heizer
bezeichneten Mitarbeiter. Nur wenn seine Treffsicherheit gut war, konnte
aus dem verfügbaren Platz die optimale Leistung aus dem Feuer geholt
werden.
Wenn
Sie nun denken, dass das dank der Grösse leicht war, irren Sie sich.
Bestimmt wurden die Abmessungen des Feuerlochs nicht durch den Einwurf,
sondern durch den Unterhalt. Bei diesem musste ein Mitarbeiter in den Raum
gelangen und das ging nun mal nur über diesen Zugang. Natürlich war in dem
Fall kein Feuer vorhanden. Trotzdem sollten es keine leichten Arbeiten
sein, denn der Zugang war wirklich sehr eng gestaltet worden.
Das
verhinderte, dass eine optimale Entwicklung der Wärme vorhanden war und
das wirkte sich natürlich negativ auf die
Leistung aus.
Zudem drang die Hitze durch die Öffnung auch in den Bereich mit den
Mitarbeitern und diese waren darüber nicht erfreut. Aus diesem Grund war das Feuerloch mit einer Türe verschlossen worden. Diese wurde jedoch nur geöffnet, wenn neuer Brennstoff zugeführt werden musste. In dem Fall ergab sich aber ein Problem.
Musste die Türe geöffnet und dann der
Brennstoff geholt
werden, ging sehr viel Zeit verloren und wir wissen ja, dass damit die
Leistung des
Feuers gemildert wurde. Es musste eine Lösung her, die schnell die Türe
wieder schliessen konnte.
Da
Dampflokomotiven in der Regel immer mit zwei Personen besetzt sein
mussten, gab es eine Lösung. Der nicht mit der Versorgung beauftragte
Mitarbeiter öffnete die Türe und so war der Zugang für den
Brennstoff frei.
Danach konnte auch schnell wieder geschlossen werden. Daher mussten diese
beiden Arbeiter wirklich eng zusammen arbeiten. Wurde die Türe zu spät
geöffnet, verteilte sich der Brennstoff im Bedienbereich.
Auch
wenn die beiden Mitarbeiter gut harmonierten, endlos grosse Feuer konnten
nicht versorgt werden. In der Regel ging man davon aus, dass es nur bis zu
einer Fläche des Feuers bis 4.5 m2
gelang, ein optimales Feuer in der Feuerbüchse zu bewirtschaften.
Natürlich haben wir hier nur einen theoretischen Wert, denn es fanden sich
immer wieder Leute, die auch grössere Flächen bewirtschaften konnten, aber
die waren selten.
Jedoch wurde daraus eine technische Lösung für das Problem mit der
Versorgung von
Brennstoff. Genau
genommen von festen Stoffen, wie
Kohle.
Holz ginge
dabei durchaus auch, nur muss es dazu vorbereitet werden. Der Stoker besteht lediglich aus einer mit Dampf betriebenen Förderschnecke, die in einem Rohr montiert wurde. Durch dieses wurde der Brennstoff vom Fahrzeug für den Transport ohne weitere Beeinflussung durch den Mitarbeiter in die Feuer-büchse befördert.
Dank
dem stetigen Zustrom von neuem
Brennstoff konnte ein
wesentlich grösseres Feuer versorgt werden. Wir haben also eine Lösung
erhalten, die sehr gut funktioniert. Jedoch hatte der Stoker auch seine Nachteile, denn durch die feste Bauweise gelangte der Brennstoff nur an einer Stelle in das Feuer.
Der
immer noch mitfahrende
Heizer
musste daher die Verteilung in der Feuerbüchse vornehmen. In speziell
aufgebauten Anlagen begünstigte jedoch der Aufbau die Zufuhr von neuem
Brennstoff. Die
Verteilung konnte entfallen und das ist das Prinzip der
Heizung mit
Holz in
Häusern.
Mit
dem Stoker haben wir nun den
Brennstoff in die
Feuerbüchse befördert und daher müssen wir deren Aufbau genauer ansehen.
Es gibt dabei klare Bereiche, die jeder für sich eine wichtige Aufgabe bei
der Feuerung übernehmen muss. Die Wahl der Reihenfolge ist natürlich
willkürlich, denn das Bauteil kann nur funktionieren, wenn alle Bereiche
optimal aufeinander abgestimmt wurden. Daher lohnt sich ein genauer Blick. |
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Die
Decke der Feuerbüchse ist der erste Teil, den wir uns nun ansehen. Sie
wird vom Fachpersonal daher Feuerbüchsdecke genannt. Damit sind wir beim
Bauteil, das sehr stark belastet wird. Die von einem Feuer abgegebene
infrarote Strahlung und die erhitzte Luft wirkten nach oben. Daher ist
hier schlicht der grösste Teil der Wärme zu erwarten. Damit diese so
optimal wie nur möglich abgeleitet werden kann, baute man die Decke aus
Kupfer auf.
Neben diesen Belastungen gab es aber noch mechanische Kräfte die wirkten.
Bedingt durch den Aufbau entstand im Wasser ein Überdruck, der die Decke
nach unten drückte. Die Kraft des Feuers wirkte dabei entgegen. Es war
daher eine so grosse Belastung vorhanden, dass ohne Gegenmassnahmen die
Decke schlicht einbrechen konnte. Durch die damit in der Feuerbüchse
entstehenden Kräfte wurde das Bauteil zerrissen. Daher musste die Decke der Feuerbüchse zusätzlich mit Deckenanker verstärkt werden. Genau waren es Deckenankerschrauben, die dafür sorgten, dass die Decke an der Aussenwand des Kessels aufgehängt wurde. Dabei waren diese Anker mit einer Kontrolle versehen worden. Bei einem Defekt schoss Dampf unter grossem Lärm in die Feuerbüchse. Ein weiterer Betrieb war in dem Fall nicht mehr ratsam.
Nur schon an
der Schutzmassnahme erkennen wird, wie wichtig diese Deckenanker waren.
Daher gab es eine grosse Anzahl dieser Schrauben. Die aber alleine nicht
ausreichend war. An der stark belasteten Ecke zur Rauchrohrwand musste
noch mehr verstärkt werden. Hier konnte nicht mit Deckenanker gearbeitet
werden, da der Platz dafür fehlte. Aus diesem Grund musste hier mit einer
anderen Lösung gearbeitet werden.
Spezielle Sicherheitsbolzen sollten das Personal warnen, wenn die Decke
der Feuerbüchse nicht mehr ausreichend mit Wasser überdeckt war und zu
schmelzen drohte. Diese Sicherheitsbolzen bestanden aus Bronze, die mit
einem Kern aus einer leicht schmelzbaren Zinn-Antimon-Legierung, versehen
wurden. Sie dürfen nicht mit den Deckenanker verwechselt werden, denn
diese prüften nicht die Überdeckung mit Wasser.
Schmolz der
Kern wegen zu grosser Hitze, drang Wasser und Dampf pfeifend in die
Feuerbüchse ein. Das Personal wurde lautstark gewarnt. Auch jetzt war ein
weiterer Betrieb des
Kessels nicht mehr ratsam. Auch wenn die
Kühlung
wieder optimiert wurde, der Sicherheitsbolzen wurde nicht mehr
verschlossen. Daher haben wir hier den Bereich erhalten, der am besten vor
Schäden durch das Feuer geschützt worden war.
Es war dem
Personal aus verständlichen Gründen ein Anliegen, peinlichst genau auf die
Bedeckung der Decke mit ausreichend Wasser zu achten. Nur so konnte die
Lokomotive und insbesondere das eigene Leben gerettet werden. Bei Unfällen
mit Dampflokomotiven war daher immer die Decke der Feuerbüchse gefährdet.
Viele Lokomotiven explodierten daher nach einem Unfall, weil das Wasser
die Decke der Feuerbüchse nicht mehr bedeckte.
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Mit der
Feuerbüchsrückwand kommen wir zu den Wänden der Feuerbüchse. Sie steht
auch für die beiden Seitenwände, auch wenn dort nicht alle Bereiche
vorhanden waren. Wie es der Name schon vermuten lässt, ist es die Wand,
die gegen das auf dem Fahrzeug eingesetzten Personal gerichtet war. Das
hatte insofern Auswirkung, da von dieser Seite aus das Feuer
bewirtschaftet wurde. Ein genauer Blick an diese Stelle lohnt sich.
Nötig war dies, weil man
nicht wollte, dass die Wärme des Feuers in den Bereich mit den Arbeitern
gelangte. Nicht der Schutz war dafür verantwortlich, sondern schlicht die
dabei verlorene Wärme des Feuers. Die hier vorhandenen Öffnungen in der Feuerbüchs-rückwand hatten die Aufgabe, die Feuerbüchse mit den Kohlen zu versorgen. Wir haben diese bereits kennen gelernt.
Es handelte sich um das Feuerloch, das wir nicht weiter
ansehen werden, sondern die um dieses angeordnete Wand, denn hier gab es
zwischen den einzelnen
Brennstoffen durchaus Unterschiede. Bevor wir dazu
kommen, müssen wir die Wand verstärken. Zwischen den beiden Wänden wurden Stehbolzen ver-baut. Diese waren dazu vorgesehen, dass die Kräfte des Feuers nicht das Wasser aus dem Zwischenraum ver-drängen konnte. Im Gegensatz zu den Deckenanker wurden hier Bolzen statt Schrauben verwendet. Vom Aufbau her gab es nur geringfügige Unterschiede, denn auch hier wurden ein Bruch mit einem pfeifenden Geräusch angezeigt. Der Lärm sorgte dafür, dass nicht mehr geheizt wurde.
Mit der
Abstützung der Wände mit den Stehbolzen können wir eigentlich diese
Feuerbüchsrückwand abschliessen. Jedoch war da noch das Feuerloch und
dieses wird nun wichtig, denn es gab Unterschiede, die vom
Brennstoff
abhängig war. Sowohl
Holz, als auch
Kohle mussten manuell, oder
automatisch mit dem Stoker eingeworfen werden. Dazu waren keine neueren
Massnahmen vorhanden, jedoch gab es noch ein Bauteil.
Sie kennen das
von Ihrem Grill, der sehr zur Freude der Nachbarn auch viel Rauch
produziert, bis das Feuer opti-mal brennt. Mit dem Rauchverbrenner sollte
das bei einer
Lokomotiven verhindert werden. Beim Rauchverbrenner der Bauart SBB handelte es sich um eine halbautomatische Lösung. Dabei wird über eine Schleierdüse Frischdampf in die Feuerbüchse geleitet.
Dieser bewirkt nun, dass der Rauch niedergedrückt wurde und noch
einmal mit dem Feuer in Kontakt kam. Dadurch verbrannten die den Rauch
färbenden Bestandteile und der Rauch wurde klar. Wegen dem zweiten Kontakt
mit dem Feuer entstand der Name.
Halbautomatisch arbeitete die Einrichtung, weil sie beim Öffnen der Türe
mit Hilfe einer Kette aktiviert wurde. Damit war der Rauchverbrenner
aktiv, wenn wegen der in die Feuerbüchse gelangende Oberluft Rauch
entstehen konnte. Es ist eine gut funktionierende Lösung, die auch an
anderen Orten angewendet wurde, denn nicht überall sollte der Rauch zu
sehen sein. Mit den Rauchverbrenner blieben aber die schädlichen Stoffe.
Wie schon
erwähnt, der Rauchverbrenner war nur bei den Modellen mit festem
Brennstoff erforderlich. Bei Maschinen, die mit
Öl
befeuert wurden, waren
diese nicht mehr notwendig, da hier die Verbrennung gleichmässig erfolgte.
Auch wenn das Feuerloch immer noch vorhanden war, es blieb meistens
verschlossen, denn das
Heizöl, oder auch das Rohöl wurde mit Düsen
unterhalb des Feuerloches in den Raum gespritzt.
Da nun aber die Regulierung mit der Zündung
erfolgte, waren Wächterdüsen vorhanden, die vom Personal in Gang gesetzt
werden mussten, da sie für die Zündung waren. Um mit dieser Lösung Rauch zu erzeugen musste die Zufuhr von Öl verändert werden. In dem Fall kam es zu einer unvollständigen Verbrennung und es entstand richtig schwarzer Rauch.
Es handelte sich aber nicht um ein Problem mit
der Zufuhr des
Brennstoffes, sondern um eine Massnahme des
Lokomotivpersonals, die
schlicht keinen Zweck erfüllt und spassig sein soll. Jedoch wirkte der
Rauch für die Sicht nicht optimal und daher wurde das unterlassen. Sie sehen, die Befeuerung mit Öl hatte eine andere Feuerbüchse zur Folge und das war der Grund, dass hier keine festen Brennstoffe mehr benutzt werden konnten.
Moderne Dampflokomotiven arbeiten mit dieser Art der Feuerung, da hier der
Aufwand mit den
Kohlen entfallen konnte. Es gab aber auch Lösungen, die
den Umbau von einer Befeuerung mit Kohle auf eine solche mit
Öl erlaubte.
Jedoch konnte sie sich nicht durchsetzen.
Oftmals
wurde die Ölfeuerung bei grossen und schweren
Lokomotiven benutzt. Diese
konnten oftmals mit
Kohle nicht mehr ausreichend befeuert werden, denn es
waren wirklich grosse
Kessel. Wobei ausgerechnet die grösste
Dampflokomotive der Welt mit Kohle befeuert wird. Wir hingegen haben noch
eine Wand die wir ansehen müssen. Erst danach wenden wir uns dann dem
Hauptakteur zu und das ist das Feuer in dem Bauteil.
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| Die Rauchrohrwand | |||||
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Gegenüber
der Feuerbüchsrückwand von vorhin, befand sich die Rauchrohrwand. Damit
betrachten wir nun die vordere Seite der Feuerbüchse und zugleich die
letzte Wand. Bei den bisherigen Wänden wurde eigentlich nur die Wärme des
Feuers und somit aus dem Verbrennungsraum abgeleitet. Damit die
Verbrennung funktionieren konnte, musste der entstehende Rauch abziehen
können und das erfolgte nun über diese besondere Wand.
Durch diese
Löcher konnten die heissen
Rauchgase und die heisse Luft abziehen. Daher
war die Rauchrohrwand ebenfalls sehr stark durch die Hitze in der
Feuerbüchse belastet. Speziell war dabei eigentlich nur, dass es jene Wand
war, die nicht mit Bolzen abgestützt werden musste und die zudem selber
kaum Wärme an das Wasser übertragen konnte. Um aber dem Druck im
Kessel zu
bestehen, wurde eine andere Lösung erforderlich. Gehalten wurde diese Rauchrohrwand durch die Rauchrohre, die ihr den Namen gaben und den Deckenbarren. Diese waren in der Wand fixiert worden und stützten diese so gegen die Kräfte ab. Statt den Bolzen, haben wir also Rohre erhalten. Der Zweck war der gleiche und hier wurde durch die Bohrung einfach der Rauch und die heisse Luft abgezogen, was eine weitere Belastung bedeutet. Sie sehen, es war wirklich ein Bereich, bei dem man gut arbeiten musste.
Auch wenn
hier von einer Rauchrohrwand gesprochen wurde, die hier abführenden
Leitungen konnten je nach Zweck unterschiedlich bezeichnet werden. Da aber
in allen Rauch abgeführt wurde, war der Name für diese Wand passend, auch
wenn es im weiteren Verlauf noch eine zweite Wand mit diesem Namen geben
könnte, denn jede Leitung hat bekanntlich zwei Enden und daran änderte
sich auch in diesem Bereich nichts.
Bei den Modellen mit einer Ölfeuerung, war
der Boden der Feuerbüchse belegt worden und die Luft für die Verbrennung
drang durch seitliche Schlitze in den Raum. Mehr war hier schlicht nicht
erfor-derlich, denn hier entstanden nur
Rauchgase.
Sie sehen,
dass mit der Verbrennung von
Öl durch-aus auch Vorteile beim Aufbau
entstehen konnten. So war hier der Zugang nur selten erforderlich und das
erlaubte ein grösseres Feuerloch. Deutlich grösser war der Vorteil jedoch
im Bereich unter der Feuerbüchse. Da bei Öl keine Rückstände vorhanden
waren, musste der Zugang von unten auch nicht erfolgen. Mit anderen
Worten, hier konnte eine kompaktere Lösung gebaut werden.
Jedoch waren
auch die
Lokomotiven mit Ölfeuerung nicht so oft. Wenn wir hier die
Schweiz nehmen, gab es diese nur in einer umgebauten Lokomotive der
Baureihe
C 5/6. Das galt zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als viele Jahre
später neue Modelle mit diesem
Antrieb gebaut wurden. Dass nun diese Art
der Feuerung erfolgte, war klar. Hier war ein wesentlich geringerer
Aufwand erforderlich, da
Heizöl ohne Rückstände verbrannte.
Damit
bleiben uns wirklich nur noch die Maschinen, bei denen das Feuer mit
festen
Brennstoffes erzeugt wurden. Wir haben bereits erfahren, dass wir
bei diesen Modellen das
Holz, oder die
Kohle nicht einfach auf einem Boden
ablegen können. Dieser musste jedoch für eine optimale Verbrennung
speziell gestaltet werden und was hier noch dazu kommt, diese Brennstoffe
können nicht ohne Rückstände verbrannt werden und diese mussten entfernt
werden.
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