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Aufteilung der Wagen |
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Wagen für den Personenverkehr unterscheiden sich von jenen, des
Güterverkehrs. Dabei ist nicht der Wagen dafür verantwortlich, denn es
sind die Sendungen. Beim Personenverkehr werden Leute befördert und diese
haben grössere Ansprüche, als das bei einem Frachtgut der Fall ist. Es
sind daher Komforteinrichtungen für diese Ladung erforderlich und diese
machen die Wagen durchaus speziell, denn es ist keine einfache Sendung.
Zudem werden solche Wagen
auch mit Fenstern ver-sehen. Diese sind dafür verantwortlich, das man aus
dem Fahrzeug sehen kann. Andere Aufgaben haben diese scheinbar gar nicht
und trotzdem sollten wir diese Fenster ansehen. An diese Fenster werden hohe Anforderungen ge-stellt. So dürfen sie nicht brechen, wenn es im Wagen zu Vibrationen kommt. Daher müssen Sicherheits-gläser benutzt werden.
Neuere Lösungen müssen sogar die
elektromagne-tischen Felder für die Mobiltelefone gut leiten, was gerade
bei den Sicherheitsgläsern nicht so einfach ist, wie man annehmen könnte.
Zwar kann man sehr gut durch die Scheibe sehen, aber Funksignale haben es
schwer. Dabei gibt es Lösungen, die fest in der Struktur des Wagens eingebaut wurden und solche, die von den Reisenden geöffnet werden können. Dabei verlangen diese aber nach einem grösseren Aufwand für den Komfort. Daher waren früher Lösungen üblich, die es erlaubten das Fenster zu öffnen. Das ging in den meisten Fällen nur zur Hälfte, da die Scheiben auch als Absturzsicherung für die Leute benutzt werden mussten.
Durchaus älter und nahezu verschwunden sind die Senkfenster. Bei diesen
wird die Scheibe in den Führungen nach unten gezogen und so geöffnet.
Dabei geht das bei den Wagen nur bis zur Hälfte. Dabei war bei diesen
Fenstern das grosse Problem, dass sie auch geschlossen blieben, wenn sie
nicht geöffnet wurden. Das ist wirklich ein Problem, das im Lauf der Jahre
immer etwas anders gelöst wurde.
Dieser klemmte die Scheibe ein und so musste diese mit grosser
Kraft nach unten gezogen werden. Die klemmende Eigenschaft der Führungen
wirkte auch, wenn das Fenster geschlossen wur-de. Aus diesem Grund war in
dem Fall eine sehr hohe Kraft erforderlich. Diese Senkfenster funktionierten gut und moderne Lösungen werden mit Klammern in der geschlossenen Stellung gehalten. Jedoch haben sie das grosse Problem, dass sie geöffnet eine Lücke frei gaben, bei denen von aussen nicht nur die erhoffte frische Luft ins Fahrzeug gelangte.
Auch Regen konnte so
eindringen und Wasser ist in einem Fahr-zeug unerwünscht. Daher wurde für
die Wagen immer wieder nach anderen Lösungen gesucht.
Als Alternative zu den Senkfenstern an den Fahrzeugen gab es auch die
Übersetzfenster. Diese waren einfacher in der Handhabung, da nur ein Teil
der Scheibe verschoben werden musste. Zudem konnten diese Fenster auch mit
waagerecht verlaufenden Führungen versehen werden. Das erlabt eine
deutlich einfachere Handhabung. Trotzdem konnten sich diese Fenster bei
den Wagen nicht durchsetzen.
Das Problem
waren die benötigten Halterungen, diese sorgen dafür, dass bei der Lösung
mit senkrechter Öffnung ein Steg vorhanden ist. Dieser behindert die Sicht
nach draussen und das deutlich grössere Problem war, dass diese
Seitenfenster schlechter abgedichtet werden konnten. Daher konnten sich
die fest eingebauten Fenster durchsetzen. Das war auch möglich, da die
Ausstattung der Bereiche immer besser wurde.
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Aufteilung der Wagen |
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Reisende in
einem Wagen haben den Anspruch auf die Beförderung von einem Ort an den
anderen. Mehr ist nicht vorhanden und es ist nicht zwingend erforderlich,
dass Sitzgelegenheiten angeboten werden. Gerade bei Wagen für den
Nahverkehr sind grosse Zonen vorhanden, bei denen Reisende auch während
der Fahrt stehen. Haltegriffe und Stangen sorgen dafür, dass man nicht
umfallen kann, trotzdem ist es sehr eng.
Wie sich diese darstellen, werden wir später noch
genauer betrachten, denn es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten die
Bereiche zu gestalten und dabei beginnen wir mit dem einfacheren Fall,
denn wir belassen den freien Raum.
Der Grossraumwagen:
Der Grossraumwagen
besitzt, wie es der Name schon vermuten lässt, einen grossen Raum. Der
vorher benannte verfügbare Raum wird daher nicht mit einer Aufteilung
versehen. Bei den Querwänden werden nur jene eingebaut, die für die
Stabilität des Fahrzeuges erforderlich sind. Wo es erforderlich ist,
werden diese Wände dort aufgestellt, wo eine Trennung auch sonst notwendig
ist. Der Grossraumwagen bietet den Vorteil, dass in diesem ein übersichtlicher Bereich entsteht. Gerade in der Nacht kann es sein, dass sich Reisende auf der Fahrt vor den dunklen Gestalten fürchten. In dem Fall bevorzugen Sie grosse Räume, in denen auch noch andere Leute sitzen. Die könnten Ihnen zur Hilfe eilen und auch den Verbrecher abhalten. Das macht diese Grossraumwagen heute insbesondere im Nahverkehr üblich.
So gut diese
Grossraumwagen sind, es gibt auch Nachteile. Die Wagen sind bei dieser
Ausführung nicht so stabil zu halten, wie man sich das erhofft. Besonders
in den Fällen, wo wir lange Fahrzeuge haben, denn dort kann die Seitenwand
durch den Fahrtwind ins flattern geraten. Um diese Kräfte zu bändigen
müssen Wände eingebaut werden. Diese und das Gefühl der «Entblössung»
einiger Leute, führten zu anderen Lösungen.
Die so aufgebauten Wagen haben mehrere Kammern, in denen sich
kleinere
Gruppen setzen können. Diese Kammern, bezieh-ungsweise die kleinen
Zimmer nennt man Abteile. Der Zugang zu den Abteilen kann auf mehrere Arten erfolgen. Eher üblich sind dabei die seitlich verlaufenden Gänge. Zu diesen sind die Abteile mit einer Türe abgetrennt worden.
Es sind Wagen, die auf längeren Strecken eingesetzt
werden, wo sich die Leute in den Kabinen ungestört aufhalten können.
Einzig die Fenster zum Gang können dabei stören. Was sonst in diesen
Kammern passiert, kann gemäss einem Roman zum Mord führen. Gerade mit dem Hinweis, dass es im Orient Express in den Ab-teilen zu einem Mord gekommen sein könnte, zeigt die Gefahr dieser eher anonymen Bereiche auf. Daher werden immer weniger solcher Wagen benutzt und Grossraumwagen auch im Fernverkehr eingesetzt.
Beim
Nahverkehr gab es solche Abteilwagen
früher mit den Zugängen zu den Abteilen von der Seite. In der Schweiz
waren solche Wagen jedoch nicht üblich.
Was dem
frisch verliebten Pärchen durchaus gefällt, kann dort, wo es mit der Liebe
nicht so gut steht zu einem grossen Problem führen. Jedoch kann nicht
immer auf diese Wagen verzichtet werden. Gerade bei den Wagen, die in der
Nacht eingesetzt werden, sind solche Abteilwagen durchaus üblich, denn
schlafen will man ungestört in einem eigenen Zimmer. Sie sehen die
Bedürfnisse können durchaus mit der Zeit ändern.
Vorher habe ich erwähnt, dass diese Fahrzeuge in
der Schweiz kaum verwendet wurden. Das gilt auch nur bei Bahnen, die mit
Steigungen unter 250 ‰ arbeiten, denn dort kann durchaus mit
Grossraumwagen gearbeitet werden. Bei Bahnen, die steiler sind, ist das nicht mehr möglich. Die Sitze müssten so mon-tiert werden, dass die Leute kaum mit den Beinen an den Boden kommen. Der Durchgang wäre nur mit steilen Treppen möglich.
Daher müssen dort
Abteilwagen mit Zugängen von der Seite verwendet werden. Diese Wagen
unterscheiden sich jedoch von den allgemein bekannten Lösungen in einem
wichtigen Punkt und den müssen wir kennen.
Bei diesen
Bahnen ist der Zugang zu den Zügen sehr genau geregelt. Zudem steht
Personal bereit, das die Leute zu den Abteilen lenken kann. Wichtig bei
diesen Bahnen ist, dass es keine Stehplätze gibt, denn man muss genau
wissen, wie viele Leute im Wagen sitzen. Das Gewicht ist in dem Fall nicht
unerheblich und daher diese klare Regelung. Zudem sind hier die Abteile
mit Scheiben sehr hell und freundlich eingerichtet worden.
Sollten Sie
sich diese Abteilwagen ansehen wollen, dann ist sicherlich die steile
Pilatusbahn richtig. Sie können aber auch die
Standseilbahnen dafür
benutzen. Wie wäre es mit der steilsten der Welt, diese hat ganz besondere
Abteile erhalten. Damit sind wir nun bei den Bereichen, die den
Abteilwagen ihren ganz besonderen Namen gaben. Es sind die Abteile, denn
mit diesen wird festgelegt, wie der Wagen verwendet wird.
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Die Abteile |
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Ein Abteil
ist ein Bereich in einem Fahrzeug, der einem bestimmten Zweck dient. Wie
gross dieser nun wird und wie er gestalteten werden muss, kann verändert
werden. Wie es der Name schon sagt, werden Abteile zu Teilung einzelner
Bereiche genutzt. Wir werden nun einige dieser in den Wagen des
Personenverkehrs vorhandenen Abteile genauer ansehen. Dabei werde ich mit
dem einfachsten aller Abteile beginnen.
Dabei ist
die Ausstattung simpel, denn es gibt einen Boden und seitliche Tore durch
die Gepäckstücke verladen werden können. Es gibt hier schlicht keine
Heizung und auch die Beleuchtung ist simpel, denn es ist eigentlich ein
Güterabteil. Man nennt das Gepäckabteil oft auch Gepäckraum. Die Abteile sind eigentlich Räume und daher ist der Begriff durchaus richtig, jedoch das mit dem Ge-päck ist falsch.
Gedacht ist der Gepäckraum für das früher von
den Reisenden mitgeführte umfangreiche Gepäck. Die-ses wurde in diesem
Bereich auch als eine Sendung behandelt. Heute sind die Leute jedoch mit
weniger Gepäck auf Reisen und so fehlen diese Abteile oft. Da Gepäckabteile durchaus eine grössere Fläche einnehmen können, kann man sie auch für die Mit-gabe von anderen Sendungen nutzten. Diese können dabei durchaus im Zusammenhang mit den Reisenden stehen. Dazu gehörten auch die mit-geführten Fahrräder. Im Gepäckraum sind dafür sogar spezielle Haken eingebaut worden. Dabei sind wir aber noch nicht am Ende, denn wir haben einen Bereich erhalten, der vielseitig ist.
Im
Gepäckabteil sind jedoch auch Sendungen vorhanden, die nicht direkt mit
den Reisenden in Kontakt stehen. Es handelt sich dabei um Frachtgut, das
mit den Zügen des Personenverkehrs befördert werden muss. Da die
Gepäckabteile zum Teil auch für Reisende zugänglich sind, können aber
nicht alle Sendungen in diesen Abteilen mitgeführt werden. Zu diesem
gehört die Post, denn diese muss anders transportiert werden.
Dafür verantwortlich ist das immer wieder er-wähnte
Postgeheimnis. Niemand sollte erfahren, was Sie für eine Sendung erhalten,
denn diese kann wegen der Adresse zugeordnet werden und die Pakete sind
leicht zu öffnen.
Die
Postabteile sind mit anderen Bereichen ver-sehen worden. Hier sind Fächer
vorhanden, bei denen die Post während der Fahrt sortiert werden kann.
Zudem sind Halterungen für die Postsäcke vorhanden. Im Gegensatz zu den
Gepäckräumen sind die Postabteile mit einer Heizung versehen. Der Grund
ist, dass hier das Personal der Post mitreist. Dieses will nicht frieren
und daher kann der Bereich erwärmt werden.
Mit der Post
haben wir nun aber die Probleme mit diesen Abteilen kennen gelernt. Es ist
die Geheimhaltung, denn Reisende haben in diesen Bereichen nichts zu
suchen. Sofern jedoch keine Post mitgeführt wird, kann auch hier der
Zugang frei gegeben werden. In dem Fall wird das Postabteil zusammen mit
dem Gepäckraum als Abteil mit Stehplätzen angeboten. Die Halterungen sind
jetzt aber nicht mehr vorhanden.
Sowohl die
Postabteile, als auch die Gepäckräume können so umfangreich werden, dass
sie in einem eigenen Wagen eingebaut werden. Diese Wagen werden wir später
noch ansehen, denn gerade bei der Post wurde eine andere Lösung umgesetzt
und wir finden diese nun eher bei den Wagen des Güterverkehrs. Bei den
Wagen für den Personenverkehr sind aber meistens Abteile vorhanden, die
dem Geber des Namens dienen.
Wir werden dies später noch ansehen.
Durch die Zuteilung für Menschen gibt es noch mehr Bereiche, die hier
erforderlich sind, denn diese sind nicht so leicht zu befördern.
Im Bereich der Grossraumwagen spricht man im Zusammenhang mit den Abteilen
für Personen auch von einem Fahrgastraum. Ob wir nun von Personen, oder
von Fahrgästen sprechen ist nicht so wichtig. Es sind Leute und diese
stellen durchaus besondere Anforderungen an die Abteile. Dabei sind nicht
nur die später noch betrachteten Ausstattungen wichtig, denn es gibt Leute
nicht nur die Reise geniessen.
Business-Abteile sind neuer. Der englische Begriff Business steht für den
Arbeitsbereich. Geschäftsreisende nutzen diese Abteile um Geschäfte zu
erledigen. Das können Konferenzen sein und daher sind diese
Business-Abteile von den anderen Bereichen abgetrennt worden. Schliesslich
will man Verhandlungen nicht vor den Leuten abhalten. Gerade bei den
Grossraumwagen ein grösseres Problem.
In den
Business-Abteilen ist auch die Ausstattung verändert worden. Hier können
auf Tischen die Dokumente ausgebreitet werden. Auch für mitgeführte
Computer sind Plätze vorhanden. Mit Ablagen für die Aktenkoffer kann der
Raum auch etwas aufgeräumt werden. Auch wenn wir ein einzelnes Abteil
vermuten, es können auch Business-Abteile verbaut werden, die mehrere
Sitzplätze umfassen und damit sind wir bei einem neuen Thema.
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Die Sitzplätze |
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Sitzplätze
sind in den Wagen des Personenverkehrs durchaus üblich. Dabei werden diese
aber auch aufgeteilt. In diesem Zusammenhang wird von Wagenklassen
gesprochen. Bevor wir diese jedoch ansehen, muss noch ein Punkt erwähnt
werden, denn die Sitzplätze in einem Wagen können an unterschiedlichen
Orten verbaut werden. Dabei ist es eigentlich üblich, dass diese Bereiche
nur mit Treppen zu erreichen sind.
Der Niederflursitzplatz wird speziell erwähnt. Es sind jene Bereiche, die
von den
Bahnsteigen ohne Treppe erreicht werden können. Speziell bei
diesen Sitzplätzen ist, dass sie sich sehr nahe beim
Gleis befinden und
dabei kann es durchaus auch Niederflursitzplätze geben, die mit einer nach
unten führenden Treppe erreicht werden können. Meistens sind damit aber
die Plätze gemeint, die ohne Stufe erreicht werden.
Ob wir nun
Niederflursitzplätze haben, oder nicht. Die Personenabteile wurden im
Laufes der Zeit immer wieder verändert. Es sind Massnahmen, die den
veränderten Zeitgeist geschuldet sind. Heute reist niemand mehr in einem
offenen Wagen. Wobei heute gerade das den Reiz ausmacht, aber bei Schnee
und Regen, dann wohl nicht. Wie die Ausstattung erfolgt, hängt aber immer
direkt mit der Wagenklasse zusammen.
Wie viel Platz diese nun haben, ist vom Sitzteiler abhängig. Dabei gilt, wie grösser der Wert ist, desto mehr Platz haben die Beine und dabei kann es beim Sitzteiler auch Unterschiede bei den Wagenklassen geben. Die Wagenklasse: Die Aufteilung der Personenabteile erfolgt in Wagen-klassen. Diese werden mit Nummern versehen und dabei gilt immer, wie tiefer diese ist, desto mehr Platz ist vorhanden und auch die Ausstattung verändert sich.
Wenn wir nun die einzelnen
Wagenklassen ansehen, dann muss erwähnt werden, dass wir nur Muster
nehmen, denn auch bei den Sitzen änderte sich in den Jahren sehr viel und
das sehen wir nun. Ich beginne mit der ersten Wagenklasse. Diese hat einen sehr hohen Standard. In diesen Abteilen werden einzelne Sessel verwendet. Die Polsterung erinnert mehr an ein Sofa, als an einen Sitzplatz.
Auch sonst ist in diesen Bereichen viel
Luxus vorhanden. Speziell an der ersten Wagenklasse ist, dass sie
abgeschafft wurde und die nun folgen-den einfach in der Nummer nach oben
gerutscht sind, denn es gibt diese Sitze nur noch in speziellen Wagen. Mit der zweiten Wagenklasse sind wir nun dort angelangt, wo aktuell der höchste Standard vorhanden ist. In diesen Abteilen werden auch Sitzbänke verbaut und der Luxus ist nicht so hoch. In den Bereichen sind weichere Polster vorhanden und auch die Sitze sind etwas breiter. Wie genau diese aufgebaut werden, hängt aber auch von der Bahn ab, denn die Fahrpreise sind mit den niederen Wagenklassen immer auch höher.
Speziell an
dieser Wagenklasse ist, dass in diesem Bereich die Business-Abteile
angeordnet wurden. Geschäftsreisende sind sehr oft mit
Fahrscheinen für
diese Wagenklasse unterwegs und daher ist die Zuordnung durchaus sinnvoll.
Sie sehen, dass wir hier durchaus eine Wagenklasse haben, die noch mit
hohem Komfort arbeitet, jedoch sind die einzelnen Sitze verschwunden und
auch sonst die der Platz etwas knapper.
Wichtig war früher, dass wir bei den
Sitzen in dieser Wagenklasse Bereiche haben, die mit einem Dach versehen
worden sind. Der Grund ist die noch fehlende vierte Wagenklasse. Doch noch
sind wir hier nicht fertig. Ein Zug führt immer Sitzplätze in dieser Wagenklasse. Es sind auch die mei-sten Sitze vorhanden und gegenüber den vorherigen Abteilen ist hier der Sitzteiler etwas enger und die Bänke auch etwas schmaler.
Zudem ist auch
an anderen Orten etwas weniger Aufwand betrieben worden. Es gilt aber auch
hier, dass sich die Abteile mit der Zeit veränderten. Aus-gewiesene
Stehplätze sind in der Regel auch nur in dieser Wagenklasse vorhanden.
Damit bleibt
noch die vierte und letzte Wagenklasse. Diese wurde auch nicht mehr
angehoben, denn sie verschwand schon sehr früh. Es handelt sich dabei um
Abteile die von der Ausstattung her den zuvor vorgestellten Lösungen für
die dritte Wagenklasse entsprachen. Der Unterschied liegt darin, dass
diese Wagen kein Dach hatten. Sie haben richtig gelesen, die Wagen der
vierten und billigsten Wagenklasse waren wirklich offen.
Es gab auch
keine Fenster, da die Seitenwände nicht so hoch waren. Die Reisenden waren
aber den Fahrtwind und dem Wetter ausgesetzt. Auch der Rauch von den
damals noch eingesetzten Dampflokomotiven war ein Problem, daher wurden
diese offenen Wagen schon kurz nach dem Beginn mit einem Dach versehen und
so zur dritten Wagenklasse. Heute vorhandene offene Wagen besitzen in den
meisten Fällen ein Dach.
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Die Toiletten |
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Toiletten
bei der Eisenbahn? Natürlich sind wir damit in einem Bereich angelangt,
der für viele Personen ein heikles Thema ist. Jede Person muss diese
Bereiche besuchen. Dabei werden in der Regel aber die Einrichtungen zu
Hause benutzt und schon bei einem Freund ist der Besuch nicht immer
angenehm. Noch schlimmer ist der Besuch von öffentlichen Anlagen, die
meistens mit einem schlechten Vorbehalt versehen sind.
Wenn
wir nun aber die Einrichtungen in den Wagen ansehen, dann erkennen wir
schnell, dass der Begriff WC nicht so passend ist, wie man allgemein
annimmt, denn nicht immer wird für die Beseitigung der Notdurft Wasser
verwendet. Jedoch gab es auch hier Veränderungen. Jeder Wagen des Personenverkehrs besitzt eine Toilette. Diese Aussage ist jedoch nicht richtig, denn es gab diese Einrichtungen früher gar noch nicht und sie wurden erst später eingeführt. Der Grund sind auch hier die Veränderungen.
Diese sind nun aber bei den
Lokomotiven zu suchen, denn mit diesen wurden
Toiletten in den Wagen erst notwendig. Doch beginnen wir auch bei diesem
heiklen Thema ganz am Anfang. Züge hatten früher bei jedem Bahnhof einen längeren Aufenthalt. In dieser Zeit konnten die Reisenden ihre Notdurft in den Anlagen des Bahnhofes verrichten. Oft reichte die Zeit auch um wieder den gleichen Zug zu benutzen.
Das war mit
der Zeit aber immer etwas schwerer möglich und als Züge auch längere
Fahrten ohne einen Halt absolvierten, kam es zu Problemen, denn wenn die
Blase drückt kann oft nicht lange gewartet werden. Aus diesem Grund wurden in den Wagen Toiletten eingebaut. Diese boten jedoch kaum einen Komfort.
Die Notdurft musste auf einer kalten Schüssel und mit
freiem Blick auf die
Schienen absolviert werden. Dabei war keinerlei
Wasser vorhanden und auch die Hände konnte man sich nicht waschen. Zudem
war die Benutzung im Stillstand verboten. Wirklich nur ein Ort, den man im
äussersten Notfall besucht und dann auch nur beschämt.
Es
ist wirklich alles andere als angenehm, wenn es um das Hinterteil zog und
man sich schwer von der Notdurft befreien musste. In neueren Anlagen der
Wagen ist das durchaus besser möglich. Bei den Toilettensystemen wird auch Wasser benutzt. Dieses wird zusammen mit den Fäkalien in einem Tank gesammelt. Ist dieser voll, kann die Anlage nicht mehr benutzt werden.
Zudem führen diese Überreste auch zu einem
unangenehmen Geruch. Um diesen zu eli-minieren, kommen zwei Lösungen vor.
So werden die Fäkalien chemisch behandelt. Aber auch biologisch arbeitende
Reaktoren sind durchaus üblich. Bei den biologischen Lösungen kann das verschmutzte Wasser abgelassen werden. So hat der Behälter mehr Platz. Die in diesen Reaktoren vorhandenen Bakterien eliminieren den Geruch.
Das Wasser, das abläuft ist nicht sauber, es kann
aber von den Organismen im Erdreich behandelt werden. Damit bleiben nur
noch die festen Bestandteile und diese müssen regel-mässig entfernt werden
und hier gibt es auch Probleme. Chemische Lösungen müssen behandelt werden. Die biologischen Lösungen führen die festen Stoffe in die normale Abwasserleitung. Trotz diesen modernen Anlagen ist der Besuch dieser WC nicht beliebt.
Wegen dem
öffentlichen Charakter fürchten sich die Leute vor Keimen. Dabei sind die
kalten Schüsseln aus Chromstahl in diesem Punkt unbedenklich. Nur wer
sitzt wirklich gern auf einen kalten Sitz aus Metall?
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