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Ausstattung der Wagen |
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Bevor wir uns einige spezielle Wagen ansehen, müssen wir uns um den Aufbau
und die Ausstattung kümmern. Je nach Wagen werden daran mehr oder weniger
grosse Anforderungen gestellt. Insbesondere Wagen, die für den Transport
von Reisenden vorgesehen sind, benötigen mehr Aufwand. Güterwagen, auf
denen nur eine grosse Kiste abgestellt wird, benötigen kaum Aufwand. Dabei
sind sogar mehrere Bereiche betroffen.
Die an der Spitze verkehrende Loko-motive sorgt dafür, dass der Wagen von den Teilen nicht getroffen wird.
Jedoch sind wir damit schon fast am Ende der gemeinsamen Punkte, denn bei
den Wagen geht es noch mehr um das Gewicht. Je leichter ein Wagen gebaut wird, desto mehr kann er aufnehmen. Jede Sendung hat ein Gewicht und dieses muss ge-tragen werden können. Daher sind bei Wagen schon früh Mass-nahmen umgesetzt worden, die für eine bessere Tragfähigkeit bei geringem Ge-wicht sorgten.
Es
ist wirklich so, je leichter der Wagen gebaut wird, desto besser ist die
Aus-lastung. Jedoch darf es auch wieder nicht zu leicht werden, denn das
ergäbe Probleme mit den
Achslasten. Eine gängige Methode das Gewicht zu mindern ist auch bei Wagen der Einbau von schwächer gebauten Teilen. Bei einem Wagen fällt der Anteil an der elektrischen Ausrüstung weg. Daher kann nur noch bei den tragenden Strukturen Gewicht gespart werden. Jedoch führt das unweigerlich zu einer schlechteren Tragfähigkeit und das will man nicht, denn die Wagen sollten so viel Ladung wie nur möglich aufnehmen.
Eine gängige Lösung um die Tragfähigkeit zu
erhöhen ist der Einbau eines Sprengwerkes. Der spezielle Name lässt zwar
schlimmes befürchten, aber es ist wirklich eine gute Lösung. Der Begriff
stammt aus dem Brückenbau und umschreibt die Verstrebungen um die Kraft
verteilt in die
Widerlager
abzuführen. Dieser Vorgang wird versprengen genannt und so kam es zum
Begriff Sprengwerk und was bei
Brücken
geht, das…
Wichtig ist der nun folgende Schritt, denn bei dem wird das Seil in einer
ganz bestimmten Ausführung gespannt. Diese
Spannung
ist zwar hoch, sie darf je-doch nicht parallel zum Hauptträger verlaufen,
denn sonst ginge der Effekt verloren.
Gespannt wird das Seil über Streben, die sich im rechten Winkel am Träger
abstützen. So wird das Sprengwerk in einem gewissen Abstand geführt. Die
nun auf den Rahmen wirkenden Kräfte werden vom Sprengwerk aufgenommen und
so besser auf die
Drehgestelle
verteilt. Das führt dazu, dass der Hauptrahmen deutlich stärker belastet
werden kann. Um das zu versehen, müssen wir uns den Kräften zuwenden.
Durch die Belastung verbiegt sich der Rahmen nach unten. Dabei erfolgt das
in einem Bogen von den
Drehgestellen
aus. Als Folge davon werden die Streben des Sprengwerks nach aussen
gedrückt. Das hat unweigerlich eine Änderung der Länge im Seil zur Folge.
Bedingt durch die
Spannung
erhöht sich dort die Kraft und diese wirkt dem Rahmen entgegen. Die
maximale Belastung ist erst erreicht, wenn im Sprengwerk die
Zugkraft zu
hoch wird.
Sie
sehen, dass mit diesen Sprengwerken die Tragfähigkeit massiv erhöht werden
kann. Der Aufbau kommt sowohl bei
Brücken,
als auch bei längeren Wagen zur Anwendung. Auch wenn die es nicht glauben,
bei modernen Güterwagen wird immer noch mit diesem Sprengwerk gearbeitet.
Es ist nur nicht so gut zu erkennen, da es in den massiven Trägern
umgesetzt wurde. Sehen Sie sich die vom oberen Bereich abgehende Diagonale
an und schon haben wir ein Sprengwerk. |
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Laufwerk von Wagen |
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So
gross sind die Unterschiede bei den
Laufwerken gar
nicht. Auch hier soll ein sehr geringer Verschleiss vorhanden sein. Dabei
ist es bei den normalen Wagen noch sehr einfach, denn die
Achsen sind
in der Regel nicht zugführend. Sie folgen immer der
Lokomotive und damit ist
deren Weg eigentlich vorgegeben. Aber so einfach ist es eigentlich nur bei
den
Drehgestellen,
denn bei diesen waren die Kräfte noch überschaubar.
Durch die Änderung beim Winkel reiben die Spur-kränze an den
Schienen. Es
ist damit eine grosse Abnützung vorhanden und auch der Lauf des
Fahr-zeuges ist in dem Fall nicht so gut, wie man er-warten könnte.
Sie
sehen, es kann also durchaus sinnvoll sein, wenn man etwas mehr in die
Laufwerke der
Wagen investiert. Eine grosse Abnützung bedeutet immer auch eine sehr
grosse Kostenstelle. Die Gefahr von Ent-gleisung nimmt zu und die Schläge
und
Stösse
werden auf das Fahrzeug übertragen. So wird es ein wilder Ritt, den man
eigentlich nur beim
Triebfahrzeug
an der Spitze erwarten würde, doch es ist nicht viel besser. Bei Wagen spricht man nicht von den Führungskräften. Auch wenn diese wichtig sind, geht es in erster Linie um den Fahrkomfort. Als Fahrkomfort wird die Wohlfühlphase der Menschen angeregt. Je angenehmer es auf der Reise ist, desto angenehmer empfinden wir den Fahrkomfort. Die Reise in der Sänfte ist angenehmer, als auf dem Holzbock, der jeden Stein auf den Rücken überträgt und so schmerzt.
Fahrkomfort ist also sehr von den Bedürfnissen der Leute anhängig. Je nach
Gefühl muss mehr oder weniger Investiert werden. Es ist also ein grosses
Problem, den Wagen so zu bauen, dass es jeder Mensch angenehm empfindet.
Sie lieben es, wenn es so ruhig und gemütlich reist. Andere möchten etwas
mehr von der Fahrt haben und daher möchten Sie durchgeschüttelt werden. Es
ist wie immer der Kompromiss zu finden.
Wer
sich an das Thema erinnert, der weiss vielleicht noch, dass das
Rad konisch
aufgebaut ist und es zwischen den beiden
Spurkränzen
und den
Schienen einen
grösseren Ab-stand gibt. Dieser kann je nach Land auch durch die
Spur-weite angepasst werden. Wer nun davon ausgeht, dass auf einem geraden Gleis das Rad alleine durch die Schwerkraft an die tiefste Position verbracht wird, liegt nicht so falsch. So lange sich nichts bewegt, ist das wirklich so.
Bei
der Fahrt wird das
Rad jedoch
alleine durch den Aufbau angeregt und somit pendelt die
Achse
zwischen den
Schienen hin
und her. Das ist ein Effekt, den man nicht verhindern kann und der sogar
die Fahrt stabilisiert.
Bei dieser pendelnden Bewegung der
Achse spricht
man von einem Sinuslauf. Wenn wir eine Aufzeichnung der Be-wegungen
anstellen würden, dann würden wir erkennen, dass das
Rad eine
Sinuskurve
aufzeichnen würde. Diesen Effekt nutzt man, denn dank dem Sinuslauf, wird
der Komfort gesteigert und das merken auch die Reisenden, aber auch das
Frachtgut auf den Güterwagen soll nicht geschüttelt werden.
Soweit es im gerade
Gleis vorwärts
geht, klappt das mit dem Sinuslauf. In
Kurven
wird die
Achse
bekanntlich zur äusseren
Schiene
gedrückt. Je weiter sich die beiden Achsen nun von einander entfernt
befinden, desto grösser ist der Winkel der Achse zum Gleis. Besonders bei
Fahrzeugen ohne
Drehgestelle ist
dieser Wert sehr gross und das führt zu einem unruhigen Lauf in den Kurven
und zu einem grossen Verschleiss.
Wobei gerade die erste Lösung, die wir nun ansehen, auch bei den
Drehgestellen
angewendet werden kann, denn sie sorgt für einen guten Lauf. Die Pendelachse: Bei der Pendelachse wird die Achse mit den Achslagern in den Führungen mit einem recht grossen Spiel geführt. Damit kann sich die Achse in diesem auch in der Längs-richtung bewegen.
Die
starre Führung wird aufgegeben und das geht ganz gut, weil hier keine
Zugkräfte
übertragen werden müssen, denn mit diesen würde der Effekt bei den
Pendelachsen schlicht ausgeschaltet. Im geraden Gleis kann sich die Achse nun frei in den Sinuslauf begeben und der Wagen bleibt ruhig über dem Gleis. Ohne diese freie Führung würde sich der Wagen dem Sinuslauf ergeben und so der Fahrkomfort verschlechtert.
Das
kann passieren, wenn diese Pendelachsen nicht korrekt arbeiten und das ist
möglich, da wir hier ein mechanisches System haben. Es kann sich die
Achse
verklemmen und dann ist der Komfort dahin.
In
der
Kurve
wird nun die
Achse durch
den
Spurkranz
gesteuert gegenüber dem Fahrzeug in einem geänderten Winkel gestellt.
Dadurch verändert sich dieser Effekt jedoch nur so weit, wie die
Pendelachse sich in den Führungen bewegen kann. Wird der dort erlaubte
Winkel überschritten, sind die alt bekannten Effekte wieder zu beklagen.
Gerade bei Bahnen, wo mit sehr vielen engen Kurven gearbeitet wird, ein
Problem.
Aus
diesem Grund werden an Stelle der Pendelachsen die Lenk-achsen verbaut.
Der hier erreichte Effekt ist sogar so gut, dass er auch bei den
Triebfahrzeugen
verbaut werden kann. Jedoch ist der Aufwand sehr gross und so sind
Lenkachsen selten. Bei den Lenkachsen werden die beiden Achsen mit Deichseln versehen. Diese werden in der Mitte verbunden und so wird der gleiche Effekt erreicht, wie er zum Beispiel bei den Lokomotiven mit der Querkupplung zwischen den Drehgestellen erreicht wird.
Hier erfolgt das nun aber auf der Ebene der
Achsen und
das sorgt für einen sehr guten Lauf in den
Kurven
und das bis hinab zu sehr tiefen Werten, wie bei
Strassenbahnen
üblich.
Im
geraden
Gleis wird der
Sinuslauf nicht behindert und damit sind auch dort sehr gute Eigenschaften
vorhanden. Anders betrachtet, haben wir hier eigentlich eine perfekte
Lösung für die Führung der
Achsen. Der
grosse Nachteil ist aber das sehr hohe Gewicht und so kommen diese
Lenkachsen wirklich nur dort zum Einbau, wo es um sehr viele enge
Kurven
geht. Auf normalen Strecken reicht die Pendelachse durchaus für den
Betrieb.
In
dem Bereich hatten wir nun die Wagen für den Güterverkehr. Die Lenkachsen,
aber auch die Pendelachse, kommen auch beim Personenverkehr zur Anwendung.
Dieser benötigt aber noch weitere Bereiche. Der Grund ist, dass die
Sendungen bei den Zügen in diesem Bereich höhere Anforderungen stellen,
als das bei einer einfachen Kiste der Fall ist. Sand wird einfach in ein
Silo gekippt und er bleibt auch dort. |
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Zugang zum Fahrzeug |
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Der
Zugang zu den Wagen ist beim Personenverkehr anders geregelt, als das beim
Güterverkehr der Fall ist. Frachtgut muss durch ein Gerät, oder durch
einen Mensch verladen werden. Beim Personenverkehr hat man die Möglichkeit
diese Arbeit dem Ladegut zu übergeben. Mit anderen Worten, man erspart
sich das Personal und lässt die Leute einfach in die Fahrzeug treten und
das ist gar nicht so einfach, wie es der Anschein hat.
Damit das auch erfolgt, sind auf dem
Bahnsteig
Angestellte vorhanden, die dafür sorgen, dass die Leute in den Wagen
gedrückt werden. Bei uns sind solche «Zugstopfer» jedoch nicht üblich. Damit die Leute in das Fahrzeug gelangen, müssen Sie einfach von der Höhe des Bahnsteiges auf die Höhe des Fussbodens kommen. Im idealen Fall sind beide auf der gleichen Höhe, denn dann können die Leute einfach in den Zug treten und sie müssen nicht mehr mühsam steile Treppen steigen.
Viele Jahre waren solche Kletterpartien durchaus üblich. Jedoch haben sich
die Zeiten geändert und so wurden die
Bahnsteige
erhöht. Man spricht bei den ebenen Einstiegen für die Leute immer wieder von einem Niederflureinstieg. Dabei ist der Begriff eher verwirrend, denn man meint damit, dass die Höhe der Bahnsteige auf die Höhe des Fussbodens gehoben wurde. Damit diese jedoch nicht zu hoch werden, wird der Einstieg hier tiefer eingebaut. So wird von einem Niederflureinstieg gesprochen, auch wenn sich dieser fast einen Meter über dem Gleis befindet.
Nun
haben wir aber das Problem, dass nicht immer alle
Bahnsteige
in der Höhe passen. Selbst der Einstieg in ein Fahrzeug ab dem normalen
Fussboden kann möglich werden. In dem Fall merken Sie, dass der
Niederflureinstieg gar nicht so tief liegt, wie Sie gemeint haben. Die
Höhe schaffen sie nur mit einer Kletterpartie mit Seil und Steigeisen. So
schlimm ist es jedoch nicht, denn man kann Ihnen auch helfen.
Jedoch können solche Hilfs-tritte auch an Fahrzeugen verbaut werden. Da diese je-doch nicht immer benötigt werden, griff man zu den sich im Gleisfeld befindlichen mo-bilen Treppen.
Es
sind wirklich Treppen er-forderlich um auf die Höhe des
Niederflureinstiegs zu ge-langen. Wenn Sie etwas älter sind, dann ist Ihnen vermutlich noch der Begriff Hülfstritt geläufig.
Der
Hülfstritt unterscheidet sich vom heuten Hilfstritt auf keine Weise, denn
es ist lediglich die alte Schreibweise. Sollten Sie sich nun gewundert
haben, dann hilft Ihnen, dass man wirklich sehr alt sein muss, denn vor
rund 100 Jahren bot man Ihnen Hülfe an. Schon recht kompliziert die
Sprache und weder der Hilfs- noch der Hülfstritt sind die Ausnahme.
Wir
wissen nun, dass der Niederflureinstieg nur zu diesem wird, wenn
die Höhe des
Perrons
angepasst wurde. Damit können wir uns dem Zugang zuwenden. Dabei ist
eigentlich die Position der Einstiege im Fahrzeug frei wählbar. Jedoch
kann man nicht einfach in den Wagen treten, denn die Wagen sind
verschlossen. Das ist aus mehreren Gründen sinnvoll, denn eine offene
Lücke führt viel Kälte und Nässe in das Fahrzeug.
Einstiegstüre:
Bei den Zugängen zu den Wagen spricht man von den Einstiegstüren. Der
Begriff stammt von früher, wo wirklich noch ein Aufstieg zu den Fahrzeugen
erforderlich war. An diese Einstiegstüren sind mittlerweile auch mehr
Bedingungen gesetzt worden. Das Problem dabei ist, dass Leute sich an
abfahrende Züge klammern wollen und das ist wegen den schwindenden Kräften
nicht ratsam, weil es tödlich endet.
Im
zweiten Schritt, werden die Türflügel seitlich nach aussen verschoben und
so wird der Durchgang frei gegeben. Beim Schliessvorgang wird dieser
Vorgang in umgekehrter Richtung vollzogen. Durch den nun bündigen
Abschluss mit der Wand, kann sich an diesen Türen kein Reisender mehr
festhalten. Auch wenn Sie nun den Kopf schütteln, die Probleme in diesem
Bereich waren wirklich so gross, dass man diese Türen einführen musste.
Ein weiterer Vorteil ist die bei
Schwenkschiebetüren mögliche Türblockierung. Diese verhindert, dass sich
die Türe ungewollt öffnen kann. So soll damit verhindert werden, dass die
Leute an unmöglichen Orten aussteigen können. Sie werden nicht glauben,
wie viele Leute bei hoher Geschwindigkeit aus-steigen wollen. Das kann
nicht nur tödlich enden, das ist schlicht und einfach nur noch Selbstmord. Die Türblockierung funktioniert auf zwei Arten. So kann mit Druckluft verhindert werden, dass die Türe geöffnet wird. Zudem wird auch die Steuerung der Türe in den betreffenden Modus verbracht werden.
Die
Tasten für die Bedienung sind dann ohne eine Funktion. Die Türe öffnet
sich auch nicht, wenn Sie 100 mal drauf drücken, der Zug fährt ohne Sie
los. Es sei denn es ist jemand gnädig mit Ihnen und gibt die Türen wieder
frei.
Der Schiebetritt:
Bedingt durch die Sicherheit entsteht zwischen dem Fahrzeug und dem
Bahnsteig
immer eine Lücke. Diese muss vorhanden sein, weil sich das Fahrzeug im
Gleis seitlich
bewegen kann und in dem Fall könnte es an den Kanten anschlagen. Bei hoher
Geschwindigkeit ist das nicht gewünscht und es sind auch Schäden zu
erwarten und dabei spielt auch die Position der Türe eine wichtige Rolle.
Nehmen wir den Mitteleinstieg. Wie es der
Name schon vermuten lässt, befindet sich dieser Einstieg in der Mitte des
Fahrzeuges. Je nach
Kurve
kann das dazu führen, dass der Abstand zum
Bahnsteig
so gross ist, dass die Lücke ausreicht, dass eine Person nach unten fallen
kann. Damit das nicht passiert und damit auch ein Kinderwagen leicht in
das Fahrzeug geschoben werden kann, werden Schiebetritte verbaut.
Diese Trittbretter, werden vor dem Öffnen der Türe nach aussen geschoben
und füllen so die Lücke zum
Bahnsteig.
Vor Beginn der Fahrt werden sie wieder in das Fahrzeug geschoben. Die
Schiebetritte sind so kräftig, dass sie auch von Benutzern mit Rollstühlen
befahren werden können. Wichtig dabei ist, dass sie so knapp, wie nur
möglich unter dem Boden verbaut werden und das ist aktuell noch das
Problem mit einem kleinen Absatz.
Dabei sind diese Schiebetritte so aufgebaut worden, dass sie die Distanz
selber bestimmen und so die Lücke immer geschlossen wird. Das erfolgt auch
bei einem Mitteleinstieg und damit stellt sich die Frage nach anderen in
einem Fahrzeug vorhanden Türen. Wir sind in dieses gelangt und dabei
stellen wir fest, dass wir nicht im richtigen Wagen sind. Das kann
durchaus ein Problem darstellen. Aber es gibt Lösungen. |
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| Der Wagenübergang | |||||||||||
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Willkommen in der Welt der Wagenübergänge. Diese erlauben es auch während
der Fahrt von einem in den anderen Wagen des Personenverkehrs zu wechseln.
Selbst der Zugang zur
Lokomotive kann möglich
sein. Dabei sind zwei Lösungen üblich, denn der Durchgang kann allen
Leuten erlaubt werden, aber auch nur dem Personal vorbehalten sein. Je
nach der Ausführung sind aber mehr oder weniger grosse Anforderungen
vorhanden.
Dann
muss nicht so viel in die Sicherheit inve-stiert werden. Klingt schön und
gut, wenn man Direktor ist und das Personal als Verbrauchs-material gilt.
Einer weniger, dann nehmen wir einfach einen anderen und so weiter. Um die Lücke zwischen den Fahrzeugen zu über-brücken, werden einfache Übergangsbleche ver-wendet. Diese sind kräftig genug gebaut, dass sie eine Person tragen können.
Jedoch sind diese hinderlich, wenn die
Kupplung bedient werden
muss. Aus diesem Grund können Übergangsbleche hochgeklappt werden. Eine
Ver-riegelung sorgt dafür, dass sie auch dort bleiben, denn die Bleche
sind schwer. Ergänzt mit Haltegriffen ist das Übergangsblech alles war es braucht. Mehr ist nicht vorhanden und daher sind keine Absturzsicherungen vorhan-den. Man ist wegen der offenen Ausführung der Unbill der Natur und des Fahrwindes ausgesetzt. Gerade hinter Triebfahrzeug können Wirbel dafür sorgen, dass man auch gegen den Wind kämpfen muss. Reisende sollten sich daher nicht in Gefahr be-geben und daher ist der Wagenübergang ge-sichert. Scherengitter sind eine einfache Sicherung. Bei diesen Gittern sind die einzelnen Stege so mit Gelenken verbunden worden, dass sie sich wie eine Schere öffnen und schliessen können.
Geöffnete Scherengitter nehmen daher kaum Platz weg und daher sind sie
nicht so selten, wie man meinen könnte. Lediglich bei der Eisenbahn sind
sie nicht mehr so oft bei den Zügen zu finden, aber an anderen Orten
durchaus.
Es
können aber auch Scherengitter an anderen Orten ver-wendet werden. Bei
geschlossenen Läden können solche Gitter verhindern, dass Sie ungewollt in
den Verkaufsbe-reich gelangen. Sie sollten mit offen Augen durch den
Bahn-hof gehen. Bei Wagen mit geschlossenen Abschlüssen werden an Stelle der Scherengitter Übergangstüren verwendet. Diese Türen sind normal im Aufbau, sie haben jedoch eine Einrichtung, die verhindert, dass sie geöffnet werden kann, wenn die Übergangsbleche nicht abgeklappt wurden.
Oft
ist eine geringe Öffnung möglich, damit das Blech abge-klappt werden kann.
Von Reisenden können diese sogar ge-öffnet werden. Den Wagenübergang, den wir kennen gelernt haben, kann nun mit einer Sicherung vor Abstürzen versehen werden. Zudem muss eine Abdeckung und damit der Schutz vor der Natur verbaut werden.
Eine Lösung, die umgesetzt wurde, damit diese Übergänge auch von Leuten
genutzt werden konnten. Dabei wurden für den Schutz zwei Lösungen verbaut,
die sogar kombiniert werden konnten, denn sie wurden parallel verwendet. Eine ältere Ausführung für den Schutz bei Wagenübergängen ist der Faltenbalg. Wie es der Name schon vermuten lässt, ist hier ein Stoff vorhanden, der Falten hat. Dank diesen Falten kann der Faltenbalg im geöffneten Zustand zurück geschoben werden.
Das
ist wichtig, wenn der Wagen nicht mehr mit dem Rest verbunden sein muss.
So ist auch der Zugang zum Übergangsblech vorhanden und es kann
hochgeklappt werden. Die beiden Faltenbälge werden mit Nocken so verbunden, dass sie sich nicht lösen können. Damit ist ein geschützter Durchgang vorhanden, der nun auch von den Reisenden benutzt werden kann.
Faltenbälge kommen aber auch an anderen Orten vor, wo eine bewegliche
Verbindung
vorhanden sein muss. Daher sind sie immer noch im Einsatz und das durchaus
auch bei
Lokomotiven, die aus
mehreren Teilen bestehen. Beim Gummiwulst wird der Wagenübergang mit Schläuchen aus Gummi verdeckt. Sie haben den grossen Vorteil, dass sie nicht verbunden werden müssen und die Handhabung deutlich einfacher ist.
Sie
sind zudem so ausgeführt worden, dass sie mit den Faltenbälgen kombiniert
werden können. Der Vorteil war so gross, dass durchaus auch Wagen auf
diese neueren Wagen-übergänge umgebaut wurden. Wie bei den Faltenbälgen kann auch mit den Gummiwülsten nur ein Schutz vor der Natur geboten werden. Die beiden Ausführungen sind nicht gegen die Erscheinung von Luft-drücken geschützt.
Daher sind bei diesen Wagen auch Übergangtüren immer noch vorhanden. Im
Gegensatz zu den heute bei
Triebzügen
üblichen doppelten Faltenbälgen kann der Gummiwulst auch nicht den Lärm
abhalten, denn die Schallwellen werden übertragen.
Wagen mit Gummiwülsten sind immer noch im Einsatz. Die Modelle mit dem
einfachen Faltenbalg sind jedoch aus dem Betrieb verschwunden und immer
mehr sollte der Wagenübergang auch von schreckhaften Leuten benutzt werden
können und daher musste sowohl der Lärm, als auch der
Luftdruck
abgehalten werden. Damit kommen wir nun aber in die Welt der modernen
Personenübergänge, die mehr können. |
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| Der Personenübergang | |||||||||||
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Eigentlich sind die Wagenübergänge, die mit einem Faltenbalg, oder einem
Gummiwulst versehen wurden auch schon Personenübergänge. Mit dem Begriff
werden einfach nur Übergänge bezeichnet, die auch von Personen benutzt
werden können, die nicht zum Personal gehören. Hier nehmen wir die
Personenübergänge für die modernen Lösungen, die durchaus so aufgebaut
wurden, dass Sie diese gar nicht bemerken.
Gerade bei der doppelten Ausführung zeigt der Faltenbalg seinen grossen
Vorteil. Durch die Aus-führung können sie unterschiedliche Wege
überbrücken und das erlaubt es diese auch doppelt auszuführen, denn der
äussere Faltenbalg muss sich unabhängig vom inneren bewegen können. Nur so
kann er die Schallwellen nicht auf den inneren Faltenbalg übertragen. Mit
einem Gum-miwulst ist das schlicht nicht mehr möglich. Wichtig bei diesen Lösungen ist aber, dass sie im Betrieb nicht mehr gelöst werden können. Daher können diese Personenübergänge nur bei Triebzügen benutzt werden. Wir sind hier aber bei den Wagen und dort sollten diese auch im Betrieb gelöst werden können und damit kommen wir bereits zu einer sehr speziellen Lösung, die sehr selten angewendet wird und dort gibt es zu den Lösungen der Triebzüge einen Unterschied.
Auch wenn diese Übergänge in einer druckdichten Ausführung vorhanden sind,
benötigen sie immer noch Übergangstüren. Diese gibt es zwar auch bei den
Triebzügen,
jedoch haben sie dort eine ganz andere Aufgabe und sind nicht als
Abschluss gedacht, wenn der Wagen nicht mit einem anderen verbunden worden
ist. Sie sehen, es ist immer noch nicht leicht, die Lösungen zu
verwirklichen und daher sind sie selten.
Lösbare Personenübergänge in einer druckdichten Ausführung sind in der
Schweiz nur bei den Wagen des
IC 2000
vorhanden. Diese Züge sind als
Pendelzüge
aufgebaut worden und damit können die einzelnen Wagen aus dem Verband
genommen werden. Das bedingt, dass der Personenübergang auch im Betrieb
gelöst werden muss und das ist sogar einfacher, als diese zu verbinden.
Auch sonst gibt es Probleme.
Werden diese Personenübergänge nicht benutzt, können sie den
Luftdruck
nicht vom Innenraum fernhalten. Der Grund ist, dass die Übergangstüren
einfacher im Aufbau sind. Daher muss in dem Fall der nun offene Übergang
mit einem speziellen Blech verschlossen werden. Es wird jedoch nicht
benötigt, wenn nur ein Wagen aus dem Verband genommen wird, denn dieser
soll in der Regel ja nicht mehr benutzt werden.
Deutlich schwerer ist es diesen Personenübergang zu verbinden. Die beiden
Teile müssen mit kräftigen Spanngurten verbunden werden. Erst wenn diese
Verbindung
vorhanden ist, können die Riegel geschlossen werden. Damit wird der
Durchgang nun auch druckdicht. Sie sehen, es ist nicht so leicht einen
Personenübergang in einer lösbaren Ausführung zu verwirklichen und daher
ist auch kein Umbau von älteren Wagen ratsam.
Mit
dem Aufkommen von
Triebzügen
erübrigen sich auch diese Personenübergänge. Dort sind andere Lösungen
umsetzbar, die im Betrieb nicht mehr gelöst werden müssen. Diese können
durchaus so gut sein, dass Reisende gar nicht mehr bemerken, wenn sie den
Wagen wechseln. Auch wenn es hier um Reisezugwagen ging, es kann solchen
Lösungen mit Wagenübergängen auch bei Güterwagen geben, jedoch sind sie
selten. |
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Güterwagen |
Dienstwagen |
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Sofern Sie noch weitere spezielle Punkte bei den Wagen für den
Personenverkehr betrachten wollen, dann können Sie nun mit der
Schaltfläche weiter auf diesen Teil wechseln. Sofern Sie das nicht wollen,
dann können sie oben auf die Wagen klicken, die nicht über diese Bereiche
verfügen. Wobei es bei den Dienstwagen durchaus möglich ist. Der Grund
ist, dass Reisende grössere Ansprüche stellen als das Güter tun.
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