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Fahrwerk und Antrieb |
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Das
Fahrwerk
der Reihe RABe 535 entsprach im Aufbau jenem der Reihe
RABe
525. Das bedeutet, dass auch hier die beiden
Enddrehgestelle angetrieben wurden und sich die weiteren
Drehgestelle unter den
Gelenken
der Kasten befanden. Dadurch ergab sich die
Achsfolge
von Bo�2払o�. Nach alter Lesart der Schweiz hatten wir daher eine 4/10
Anordnung erhalten. Es lohnt sich, wenn wir einen etwas genaueren Blick
auf das Fahrwerk werfen.
Es entstand so ein H-f鰎miger
Drehgestellrahmen,
der jedoch nicht mit Stirntr鋑ern erg鋘zt wurde. Speziell war nur, dass
der mittige Quertr鋑er doppelt ausgef黨rt wurde. Das war jedoch ganz klar
eine direkte Folge der Ausf黨rung als
Drehgestelle der
Bauart
Jakobs. Die spezielle Konstruktion der
Jakobsdrehgestelle
er-laubte es, dass der Durchgang in diesem Bereich ebenfalls niederflurig
ausgef黨rt werden konnte. Die H鰄e des Bodens wurde dabei eigentlich nur
durch die
Achsen
beschr鋘kt. Damit in diesem Bereich die
Federung
noch genug Platz fand, wurden auch hier die L鋘gswangen gekr鰌ft
ausgef黨rt. Damit lag diese Federung nahezu auf der H鰄e der eingebauten
Laufachsen. Von diesen
Laufachsen wurden in jedem
Drehgestell
zwei St點k eingebaut und sie waren mit einem Abstand von 2 700 mm versehen
worden. Ein Abstand, der besonders bei engen
Kurven
vorteilhaft war. Insbesondere deshalb, weil sich die
Achsen
nicht radial einstellen liessen. Jedoch war das gerade bei dieser
Bauart
eines Drehgestells nicht so wichtig, wie bei der konventionellen
Anordnung, wie zum Beispiel den
Triebdrehgestellen. Die aus geschmiedetem Stahl aufgebaute
Achse,
besass zwei aufgeschrumpfte
R鋎er.
Diese waren als
Monoblocr鋎er
ausgef黨rt worden und besassen daher keine
Bandage
als Verschleissteil. Speziell war eigentlich nur, der mit 630 mm
vergleichsweise geringe Durchmesser. Dieser erlaubte aber den tiefen
Durchgang und auch der Austausch der Achsen mit
Rads鋞zen
der Baureihe
RABe
525. Ein Punkt der die Vorhaltung von Ersatzteilen
beg黱stigte.
Jedoch wurden hier hochwertige doppelreihige
Rol-lenlager
verwendet, die auch bei Z黦en f黵 deutlich h鰄ere Geschwindigkeiten sehr
erfolgreich verwen-det werden konnten. Die Lager waren geschlossen ausgef黨rt und sie wur-den mit Fett geschmiert. Diese L鰏ung hatte sich seit Jahren bew鋒rt und sie erlaubte es den Unterhalt bei den Lagern so weit zu strecken, dass das erforder-liche Intervall mit dem Ersatz der Rads鋞ze 黚erein-stimmte. Ein Punkt, der sich nat黵lich im Unterhalt positiv aus-wirkte und
den man schon seit vielen Jahren kannte. Die modernen
Rollenlager
waren jedoch deutlich lei-stungsf鋒iger. Jede Achse wurde gegen黚er dem Drehgestellrahmen mit einfachen Gummifedern abgefedert. Diese schlichte Federung hatte den Vorteil, dass die vom Radsatz erzeugten Schwingungen nicht auf den Rahmen 黚ertragen wurden. Das Fahrzeug sollte sich daher durch eine
grosse Laufruhe auszeichnen. Zudem hatten diese
Federn
den Vorteil, dass sie keine
D鋗pfer
ben鰐igten. Diese wurden in diesem
Drehgestell nur zur Stabilisierung
verwendet. Gef黨rt wurden die beiden
Laufachsen mit einfachen Achslagerf黨rungen. Diese waren
nicht zu starr ausgef黨rt worden. Diese L鰏ung wurde von den
Pendelachsen
der Wagen des
G黷erverkehrs
黚ernommen und sie erlaubte es dem
Radsatz
sich im
Gleis
mit dem normalen
Sinuslauf zu bewegen. Da die F黨rung jedoch pr鋤ise
ausgef黨rt wurde, war diese Bewegung beschr鋘kt worden und der Radsatz
zeichnete sich durch einen stabilen Lauf aus.
Dabei drehte sich jeder Kasten so, dass die
Feder-b鋖ge seitlich verschoben wurden. Eine L鰏ung, die durch die
Bauweise beg黱stig wurden. Daher m黶-sen wir die L鰏ung etwas genauer
ansehen. Wir haben bei den Laufdrehgestellen wie bekannt Jakobsdrehgestelle erhalten. Dabei st黷zten sich die beiden Kasten nicht in der Mitte ab. Durch diese Ausf黨rung verringerte sich die Auslenkung in den Kurven auf den halben Wert. Zudem wurde das
Drehgestell
durch die beiden K�-sten so ausgerichtet, dass es immer optimal zum
Gleis
stand. Dadurch galten diese
Drehgestelle als ausgesprochen
betriebssicher und zeigten auch bei
Entgleisungen
gute Ergebnisse. Die beiden Triebdrehgestelle konnten jedoch nicht so ausgef黨rt werden, da diese bekanntlich unter dem Kasten angeordnet werden mussten. Aus diesem Grund wurden diese
Drehgestelle eben-falls dem Baukasten
entnommen, wobei es sich hier um die Linie f黵 normale Drehgestelle
handelte, daher kommen wir nicht darum herum, auch diese beiden Modelle im
Aufbau etwas genauer anzusehen. Identische Teile werden jedoch nicht mehr
behandelt werden. Auch hier wurde der Rahmen mit Stahltr鋑ern
ausgef黨rt. Diese wurden zu einem stabilen Rahmen der 黚er einen kr鋐tige
Quertr鋑er und beidseitig 黚er schw鋍here Stirntr鋑er verf黦ten. Die
Stirntr鋑er hatten die prim鋜e Aufgabe die L鋘gswangen des
Drehgestells zu stabilisieren.
Gleichzeitig konnten an diesen Tr鋑ern auch die ben鰐igten Empf鋘ger der
verbauten
Zugsicherungen
befestigt werden. Wobei diese gegen den Zug ausgerichtet wurden.
Auch diese
Triebachsen
waren als
Monoblocr鋎er
aus-gef黨rt worden. Trotz der gr鰏seren Abn黷zung dieser
Lauffl鋍hen
konnten diese leichten
Rads鋞ze
verwendet werden. Dabei galt auch hier, dass diese mit der Bau-reihe
RABe
525
getauscht werden konnten. Um eine vergleichbare L鋘ge der Triebdrehgestelle zu erhalten, wurde der Abstand der beiden Achsen ver-ringert. Dabei kam hier ein Wert von 2 500 mm zur An-wendung. Eine Reduktion, die ber點ksichtigte, dass
diese
Drehge-stelle nicht so optimal im
Gleis
ausgerichtet wurden. Es war so m鰃lich die F黨rungskr鋐te zu reduzieren
und so einem guten Kurvenlauf zu erm鰃lichen. Gerade auf der kurvenreichen
Bergstrecke
ein Vorteil. Die Lager und die Prim鋜federung wurden gegen黚er den Laufachsen nicht ver鋘dert. Lediglich die Achs-lagerf黨rung wurde verst鋜kt ausgef黨rt. Das war n�-tig, weil hier auch die Zugkr鋐te des Antriebes 黚er-tragen werden mussten. Jedoch erkennen wir hier auch, dass bei
Triebdreh-gestellen
andere Anforderungen vorhanden waren, als das bei
Laufdrehgestellen
der Fall war. Hier wurde das durch die unterschiedliche Ausf黨rung
kompensiert. Auch die Triebdrehgestelle waren gegen黚er dem Ka-sten mit Luftfedern abgefedert worden. Dadurch ent-stand beim ganzen Triebzug eine gute Federung. Diese konnte leicht der Besatzung angepasst
werden und ergab so eine immer optimal arbeitende L鰏ung. Gerade bei hohen
Geschwindigkeiten war das zur Wahrung der akustischen Laufruhe sehr
wichtig, denn die Ger鋟sche der
Fahrmotoren
sollten nicht 黚ertragen werden. Jede
Triebachse
besass einen eigenen
Fahrmotor. Dieser wurde im
Drehgestell zwischen
Achse
und dem mittigen Quertr鋑er eingebaut und an drei Punkten gelagert. Dabei
erfolgte die Abst黷zung in zwei Punkten gegen黚er einem eigenen Tr鋑er,
der wiederum mit speziellen Federelementen aus Gummi gegen黚er dem
Drehgestellrahmen
abgest黷zt wurde. Der dritte Aufnahmepunkt lag auf dem Stirntr鋑er und
auch er war elastisch ausgef黨rt worden. Auch wenn die Aufh鋘gung dies vermuten
l鋝st, war der
Fahrmotor mit dieser L鰏ung gegen黚er der
Triebachse
nicht abgefedert worden. Das erh鰄te die ungefederte Masse gegen黚er
hochwertigen L鰏ungen um das Gewicht des
Fahrmotors. Auch wenn diese leichter geworden
sind, wirkt sich das bei h鰄eren Geschwindigkeiten negativ auf die
Federung
aus. Somit war die L鰏ung mit dem
Tatzlagerantrieb
zu vergleichen. Wenn wir schon beim
Tatzlagerantrieb
sind. Hier war das Problem, dass der Motor auf die
Achse
abgest黷zt wurde. Dadurch konnte sich diese weder radial, oder sonst wie
verstellen. Mit der hier angewendeten L鰏ung war die Beweglichkeit der
Achse jedoch gegeben. Nicht eliminieren konnte man jedoch die grosse
ungefederte Masse und gerade da sah der Hersteller keine Probleme, da sich
die
Rads鋞ze
ausrichten konnten. Das vom
Fahrmotor erzeugte
Drehmoment, wurde mit
einem einfachen
Getriebe auf die
Achse
黚ertragen. Um die Zahnflanken vor
Abn黷zung zu sch黷zen, wurde das Getriebe in einem geschlossenen Geh鋟se
verbaut. Dieses besass eine
謑wanne. Dort lief das Grossrad durch das
Schmiermittel und nahm so eine ausreichende Menge
謑 auf. Durch die
Fliehkraft wurde dieses jedoch auch an die W鋘de geschleudert. Es war so
eine normale
Schmierung vorhanden.
Dadurch konnten
etwas bessere Werte erzielt werden, jedoch blieb eines der gr鰏sten
Probleme die hohe ungefederte Masse. Ein Punkt, der sp鋞er zu Problemen
bei der
Zulassung f黨ren sollte, denn durch diese L鰏ung stieg die
Belastung der
Schienen deutlich an. Sie m黶sen bedenken, dass bei steigender Geschwindigkeit das Rad dazu neigt zu h黳fen und das in immer k黵zeren Abst鋘den. Das kennen Sie eventuell von ihrem Wagen, der bei 250 km/h nicht mehr so gut f鋒rt, wie bei 80 km/h. Nachdem das
Rad durch einen
Schlag leicht abgehoben wurde, knallt es wie-der auf die
Schiene. Je h鰄er
nun die Masse ist, desto st鋜ker wird das
Gleis beansprucht. Das Gewicht
des Fahrzeuges wirkt sich wegen der
Federung in diesem Moment nicht aus. Hier fand sich nun der Grund, warum sich das BAV dazu
entschloss eine weitere
Zulassung zu verhindern. Diese Schl鋑e auf die
Schienen f黨ren zu einem gestiegenen Unterhalt an der
Infrastruktur.
Dieser kann mit hochwertigen, aber auch sehr kostenintensiven
Antrieben
deutlich verringert werden. Die
EVU waren jedoch eher darum bem黨t,
g黱stige Fahrzeuge zu erhalten. In der Schweiz sollte das nun mit der
Zulassung geregelt werden.
So konnte auf den Einbau von
Sandstreueinrichtungen verzichtet werden. Es entstand so ein
einfacher
Antrieb und dessen Zugkraft musste nur noch auf das Fahrzeug
黚ertragen werden. Die Zugkraft gelangte 黚er die Achslagerf黨rung in den Drehgestellrahmen und ab dort 黚er einen Mitnahmerzapfen auf den Kasten. Dieser Zapfen wurde am Kasten montiert und griff in den Rahmen des Drehgestells. Damit die Beweglichkeit nicht behindert wurde, waren
Gummielemente vorhanden. Mit diesem Zapfen wurde auch gleich die F黨rung
des
Drehgestells unter dem Fahrzeug 黚er-nommen, so dass wir hier von einem
normalen
Drehzapfen sprechen k鰊nen. Da wir den Zug nun auf die eigenen R鋎er gestellt haben, k鰊nen wir zum Messband greifen. Dabei wurde eine H鰄e von 4 315 mm gemessen. Somit wurde in diesem Bereich das Licht-raumprofil der Schweiz optimal ausgenutzt. Nur der gehobene
Stromabnehmer 黚erragte diese
Umgrenzung. Eine
Zulassung des Zuges im angrenzenden Ausland, war nicht
vorgesehen, daher mussten die dort geltenden Regeln nicht eingehalten
werden. Ein Wert der auch sehr oft angegeben wurde, war der Abstand der Drehzapfen. Auch wenn wir diesen nicht als so wichtig betrachten, waren das Werte, die bei der Zulassung wichtig waren. Mit
einem Abstand von 13 250 mm zwischen den
Laufdrehgestellen und einem
Abstand von 14 170 mm von diesen zu den
Triebdrehgestellen
wurde das
erlaubte maximale Mass von 17 Metern deutlich unterschritten. Bleibt noch zu erw鋒nen, dass der Triebzug mit diesem Fahrwerk die Zulassung zur Zugreihe R erfolgreich schaffte. Durch die ge鋘derten gesetzlichen Vorgaben wurde jedoch auch die ungefederte Masse ber點ksichtigt und in diesem Punkt schnitt diese Baureihe schlecht ab. Eine
Zulassung f黵 die
Zugreihe R und f黵 160 km/h war daher nicht mehr zu
erwarten. Auf die eingesetzten Z黦e hatte diese Regel jedoch keinen
Einfluss, da zugelassene Fahrzeuge nicht ver鋘dert werden mussten..
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