|
Isolation und Kühlung des Transformators |
|||||||||||
|
Sie
haben das vorhin richtig gelesen, die einzelnen Windungen einer Wicklung
sind isoliert. Nur so kann die Spule überhaupt funktionieren. Aber Sie
haben auch gelesen, dass der Eisenkern keine elektrische
Verbindung
macht. Daher müssen vermutlich die Spulen gegenüber dem Eisenkern isoliert
werden. Daher lohnt es sich, wenn wir kurz auf die
Isolation
eines Transformators sehen, denn die ist sicherlich nicht zu
vernachlässigen.
Da
ist es nur logisch, wenn nach Möglichkeiten gesucht wird, die das Gewicht
verringern. Da der
Widerstand
in den Leitungen aber dazu führt, dass diese er-wärmt werden, musste
gekühlt werden. Bevor wir jedoch diese ansehen zur Iso-lation. Zur Isolation der in einem Transformator eingebauten Leitungen verwendet man unterschiedliche Materialien. Bei den Leitungen ist das noch einfach, denn sie werden mit einem Lack aus Kunststoff beschichtet.
Fachlich werden
solche Leitungen oft auch als Lackdraht bezeichnet. Wo dies nicht reicht,
werden die Leiter zusätzlichen mit Baumwolle umwickelt. Welche Version
verbaut wird, hängt vom Aufbau ab. Die Wicklungen werden wie beim Nähgarn auf einem Trägermaterial aufgebaut. Die hier verwendeten Stoffe müssen aus Kunststoffen bestehen, die zudem noch eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen. Dazu kommt, dass sie auch einen gewissen mechanischen Widerstand zum Eisenkern haben sollten, denn die Träger durften sich nicht abnutzen. Wichtig ist das, weil sie sich durch die Magnetfelder bewegen konnten.
Ergänzt
wurde das noch mit Einlagen, die aus einem speziellen Papier gefertigt
wurden. Diese Materialen machten den Transformator schwer, denn gerade das
Papier und die Baumwolle waren feucht. Daher mussten diese zu dick
ausgeführt werden. Sie sehen, es sind nicht immer ideale Materialen
vorhanden und das grosse Gewicht der Metalle bleibt. Aus diesem Grund
mussten die Schichten hauchdünn sein.
Bei dieser wird in einem Vakuum das Was-ser entzogen und dann durch einen ande-ren Stoff ersetzt.
Welcher dazu verwendet wurde, hing je-doch davon ab, wie der
Transformator gekühlt werden sollte. Letztlich ist die Imprägnierung ein
wichtiger Schritt beim Aufbau von Transformatoren. Die Imprägnierung sorgt in den meisten Fällen dafür, dass die Isolation ausrei-chend war, denn es durfte zwischen den Leitungen keine Überschläge geben.
Diese kleinen
Lichtbögen sorgten für einen Defekt der Spule und
damit war auch der Transformator verloren. Der Grund ist, dass dieser
Windungsschluss nicht so leicht zu finden war. Man musste die Wicklung
öffnen um den Schaden zu suchen und das ist mühsam.
Im Aufbau
sind die Transformatoren so, dass sie nach Abschluss der Arbeiten nicht
mehr so leicht geöffnet werden konnten. Die Imprägnierung verhindert das
in den meisten Fällen, denn sie kann die Wicklungen durchaus verkleben.
Das ist durchaus gewollt und in der Produktion wird die Funktion davor
geprüft, denn das geht auch mit geringeren
Spannungen, denn das Verhältnis
der Spulen ändert sich damit nicht gross.
So
aufgebaute Transformatoren müssen eigentlich nicht mehr unterhalten
werden. Sie arbeiten so lange zuverlässig bis es zu einem Defekt bei der
Isolation
kommt. Hingegen kann es durch den Aufbau der
Kühlung dazu
kommen, dass eine regelmässige Wartung erforderlich wird. Bei guter Pflege
hält ein Transformator ewig und das ist wichtig, weil das Bauteil auch in
der Beschaffung teuer ist und dafür ist der Kupfer verantwortlich.
|
|||||||||||
|
Die Luftkühlung |
|||||||||||
|
Man kann
Transformatoren ganz normal mit Luft kühlen. In diesem Fall werden für die
Imprägnierung Kunstharze verwendet. Diese härten nach kurzer Zeit aus und
verbinden die Bauteile fest miteinander. So kann in den Spulen die Wärme
nach aussen geleitet werden. Es sind daher Harze benutzt worden, die auch
die Wärme gut leiten konnten. Erkennen können wir diese Transformatoren
daran, das man den Aufbau erkennt.
Das bemerken Sie, wenn Sie das Ladegerät für Ihr
Note-book während dem Betrieb in die Hand nehmen, denn es ist leicht
erwärmt und das ist kein Schaden, sondern so vom Hersteller gewollt. Das Material wird daher warm und wird durch die Luft der Umgebung gekühlt. In den meisten Fällen reicht das aus und auch wenn das Bauteil etwas heisser wird, es sind keine Schäden zu erwarten.
Diese ergeben sich erst, wenn das
Bauteil so heiss wird, dass die verwendeten Kunststoffe und Harze sich
verflüs-sigen, denn dann ist die
Isolation auch nicht mehr gegeben und es
kann brennen. Zu heisse
Ladegeräte sollten daher ausgezogen werden.
Jedoch hat Luft einen Nachteil, denn sie kann unter-schiedlich gut isolieren. Ist die Luft feucht, leitet sie Elektrizität eher, als wenn sie trocken ist. Das wird bis zu einem bestimmten Wert eingehalten. Es ist jedoch nicht ratsam das Ladegerät des Computers in eine Pütze zu legen, weil es etwas warm geworden ist, denn dieses kann ins Gehäuse eindringen und den Trafo eher beschädigen, als das von Ihnen gewünscht wird.
Transformatoren die in einem Gehäuse eingebaut sind und die durch die
normale Luft gekühlt werden, nennt man auch Trockentransformator. Sie sind
durch die feste Imprägnierung zu erkennen. Es ist ein trockener Aufbau
vorhanden. Es versteht sich, dass diese Transformatoren auch eine solche
Umgebung vorziehen, denn zu hoch darf die Feuchtigkeit nicht sein, denn
dann gibt es Schäden.
Hier wird mit einer speziellen Schaltung dafür
gesorgt, dass die Transformatoren mit einer sehr hohen Frequenz
betrieben
werden. So kann man viel Eisen beim Aufbau einsparen. Das sorgt für das
geringe Gewicht. Trotzdem wird das Gerät immer wieder warm. Daher ist es wünschenswert, wenn diese besser abgeführt werden kann. Bevor sie jedoch ein Becken mit Wasser holen, sollten Sie hier weiterlesen. Das Becken ist eine sehr dumme Idee.
Trotzdem können Sie Ihr
Ladegerät künstlich kühlen
und das geht sehr einfach. Benutzen Sie es einfach im einem kühleren Raum,
denn dann kann die Luft die Wärme besser aufnehmen, aber Sie frieren dann
in Ihrer Wohnung, was auch nicht gut ist. Dann ist es empfehlenswert, wenn die dem Trockentransformator mehr Luft geben. Ein kleiner Ventilator kann Wunder wirken, oft reicht es auch, wenn Sie etwas blasen, denn auch das kann kühlen.
Das wissen Sie, seit Sie die Finger am
heissen Ladegerät verbrannt haben. Sollten Sie nun deswegen das Teil in
ein Gehäuse einbauen, dann können Sie sich nicht verbrennen, aber eine
gute Idee ist das auch wieder nicht. Sofern Sie trotzdem ein Gehäuse benutzen wollen, dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Wärme abgeführt werden kann, denn ist die Kühlung nicht ausreichend, kann der Transformator beschädigt werden.
Sie müssen dann zum Händler
rennen und ein neues Teil kaufen. Der Preis sorgte dann dafür, dass sie in
Zukunft etwas besser an die
Kühlung denken. Jedoch kann diese Kühlung
verbessert werden und dazu benutzt man
Öl.
|
|||||||||||
|
Die Ölkühlung |
|||||||||||
|
Mit der
Ölkühlung kommen wir in die Welt der mit Flüssigkeiten gekühlten Modelle
bei den Transformatoren und sie bilden eine grosse
Gruppe, denn hier
können auch grössere
Leistungen benutzt werden. Das
Öl
kann mehr Wärme
aufnehmen, da es im Gegensatz zu den festen Baustoffen der
Trockentransformatoren durch thermische Effekte in Bewegung kommt und sich
so wieder abkühlen kann. Es sind gute Lösungen.
An
Stelle der Imprägnierung mit speziellen Harzen kann hier auf diese
verzichtet werden. Dazu wird schlicht das Transformatoröl benutzt. Es wird
daher auch zum Mittel für die Imprägnierung. Da Transformatoröl auch für die Imprägnierung benutzt wird, nennt man es oft auch Isolieröl. Beim Vorgang wird zuerst das Wasser in einem Vakuum entnommen. Danach wird noch im Vakuum das Isolieröl eingefüllt.
Die
Baumwolle und das Papier nehmen nun an der Stelle von Wasser das
Transformatoröl auf und so wird die
Isolationverbessert. Das ist der
grosse Vorteil bei dieser Lösung für die
Kühlung mit
Öl. Bei den Transformatorölen werden hoch raffinierte Mineralöle verwendet. In einigen Fällen kommen auch Silikonöle zur Anwendung. Wichtig bei diesen ist, dass sie eine sehr gute Isolation ermöglichen und dabei auch viel Wärme aufnehmen können, denn so aufgebaute Transformatoren können dünnere Leiter verwenden, da die Wärme besser abgeführt wird. Das wiederum wirkte sich positiv auf das Gewicht aus.
Transformatoröl wird, weil es zur
Kühlung genutzt wird, auch als Kühlöl
bezeichnet. Ob wir nun von einem Isolieröl, oder von einem Kühlöl
sprechen, es ist ein
Öl, das die Wärme von den Wicklungen abführen kann
und das die
Isolation verbessert. Dieses Öl wird bei solchen
Transformatoren direkt am kalten Gehäuse abgekühlt. Diese kann dazu mit
Rippen versehen werden, was die Abfuhr der Wärme verbessert.
Das geht nur, wenn
das Kühlöl künstlich beschleunigt wird. So gelangt in kurzer Zeit mehr
kühleres Isolieröl zu den Wicklungen und die Wärme wir besser abgeführt,
aber dazu muss etwas nachgeholfen werden. Mit Hilfe einer Umwälzpumpe, also einer einfachen Pumpe, die das Öl künstlich in Bewegung versetzt, kann eine gezielte Kühl-ung im Wandler erreicht werden.
Solche Umwälzpumpen kommen auch bei anderen
Ölen, die zur
Kühlung genutzt werden, zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass sich kein
Kühlmittel
an einer Stelle zu stark erwärmen kann. Nun muss aber auch die Wärme
besser aus dem Öl genommen wer-den. Das Transformatoröl wird bei der Beschleunigung mit der Um-wälzpumpe nicht mehr am Gehäuse gekühlt, sondern einem Ölkühler zugeführt.
In diesem
fliesst das
Öl
durch zahlreiche Lamellen. Das erlaubt eine grosse
Oberfläche und so kann mehr Wärme an die Luft abgegeben werden. Die
Ölkühler unterschieden sich daher im Aufbau nicht von den Ausführungen,
die bei
Verbrennungsmotoren verwendet werden.
So gut die
Kühlung mit Transformatoröl auch funktioniert, sie hat ein Problem. Das
Öl
muss regelmässig ersetzt werden, weil es sich zersetzt und dann plötzlich
leitend werden kann. Ohne diesen Wechsel gäbe es einen
Kurzschluss im
Transformator. Damit man diese Fristen verlängern konnte, wurde bei
besonders stark belasteten Transformatoren der Stoff PCB zugesetzt. So
konnte die Zeit bis zum Wechsel vergrössert werden.
Das führte dazu, dass PCB als Zusatzstoff in
Trans-formatoren seit dem 22. Mai 2001 weltweit verboten wurde. Dabei ist
nicht nur seine Giftigkeit ein Problem. Man könnte sogar sagen, dass es
noch das kleinere Übel ist. PCB ist wie das Transformatoröl brennbar. Gerät ein solcher Transformator wegen einem Kurzschluss in Brand, entsteht durch die Verbrennung des PCB der Verbrenn-ungsrückstand Dioxin.
Dioxin ist ein hochgiftiger Stoff, der durch
die Kata-strophe von Seveso bekannt geworden ist.
Das als Seveso-gift bekannte Dioxin ist im direkten Kontakt hoch
giftig und gilt als krebsfördernd. Es ist ebenfalls weltweit ver-boten und
wird nicht mehr verwendet.
Mittlerweile
wurden aber diese Transformatoren ersetzt. Transformatoren auf
Lokomotiven
gehören aber nicht zu dieser
Gruppe von PCB verseuchten Transformatoren.
Das heisst, die
Öle, die hier verwendet werden, sind nicht mit PCB
belastet. Das heisst aber nicht, dass diese Öle, sollten sie in die Umwelt
gelangen, harmlos sind. Daher musste man andere Mittel finden, die
ähnliche Eigenschaften haben, sich aber besser mit der Umwelt vertragen.
Wenn wir
schon bei der Umweltbelastung sind. Isolieröle werden auf der Basis von
Rohöl hergestellt. Daher sind sie nicht mit der Umwelt verträglich. Die
Öle
dürfen nicht ins Wasser geraten. Das kann durchaus passieren, wenn ein
Unterflur montierter Transformator beschädigt wird. Das Kühlöl läuft dann
aus und muss auf mühsame Weise aus dem Erdreich entfernt werden. Daher
sollten wir uns andere Kühlungen auch noch ansehen.
|
|||||||||||
|
Die Esterkühlung |
|||||||||||
|
Bei der
Esterkühlung wird einfach das Transformatoröl durch ein anderes Mittel
ersetzt. Das hat jedoch Auswirkungen auf den Aufbau. So muss die
Isolation
angepasst werden, denn mit diesem Mittel wird diese nicht so gut
verbessert, wie das bei den speziellen Isolierölen der Fall ist. Die
Öle
sind wirklich ein sehr guter
Isolator. Da aber
die Konstruktion verbessert werden konnte, sind die Gewicht im gleichen
Rahmen geblieben und das ist immer noch ein Thema.
Eine ideal Lösung um das Transformatoröl durch ein anderes Mittel zu
ersetzen, ist der Polyolester. Der Stoff wird mit POE abgekürzt und hatte
eine sehr grosse Verbreitung bei Kühlgeräten. Bei dieser Esterverbindung
werden mehrere Stoffe verbunden und verestert. Dadurch entsteht ein
Mittel, das nicht so stark mit den
Schmiermitteln reagiert und daher ideal
ist, zudem ist eine grosse Verbreitung vorhanden. Gerade der Einsatz als Kühlmittel bei entsprechenden Geräten macht das Mittel ideal. Es kann sehr viel Wärme aufnehmen und diese abführen. Ein Punkt, bei dem es deutlich besser ist, als das Isolieröl. Die Temperatur kann deutlich höher sein. Daher dürfen bei der Produktion keine Papiere mehr verwendet werden, denn diese beschränken bisher den Höchstwert für den Transformator. Sie konnten leicht in Brand geraten.
Weiter
bekannte Polyole sind zum Beispiel Glycerin oder Ethylenglykol, das als
Frostschutzmittel verwendet wird. Im Bereich der Transformatoren wird
gerade die Eigenschaft genutzt, dass die Esterverbindungen sehr gut die
Wärme ableiten und dabei nicht selber gefrieren können. Das Mehrgewicht
für die
Isolation wird einfach mit einer besseren
Kühlung ersetzt. Es ist
so, die Wärme wird wie beim Kühlschrank entnommen.
Es ist wirklich so, man arbeitet nach dem Prinzip von Kühlgeräten, wo auch viel Wärme in kurzer Zeit abge-führt werden muss.
Durch den
Betrieb, sind die Werte beim Transfor-mator jedoch nicht so gering, aber es
ist eine gute Lösung für die
Kühlung. Der Vorteil dieser Kühlmittel ist die Tatsache, dass sie in der Natur abgebaut werden können. Das ist bei den bisherigen Ölen schlicht nicht der Fall gewesen. Bei einem Austritt bindet sich Polyolester mit den Erd-reich und kann über einen etwas längeren Zeitraum von der Natur abgebaut werden.
Jedoch gibt
es auch hier kein Vorteil, der nicht mit einem Nachteil erkauft werden
muss und der ist sogar sehr gross.
Auch wenn es
sich nicht mit den
Ölen verbindet, Polyolester hat jedoch eine grosse
Affinität sich mit Wasser zu verbinden. Was beim Abbau in der Umwelt
hilft, kann in einem Transformator gefährlich werden, denn es darf sich
wirklich kein Wasser mehr in diesem befinden. Bei der Produktion muss
daher mit einer grossen Sorgfalt gearbeitet werden. Doch damit auch die
Frage, warum denn Wasser so gefährlich für einen Transformator ist?
Normales
Wasser, wie wir es trinken, führt immer einen Anteil von Mineralen und
Salzen mit. Diese sind für uns sehr wichtig und daher trinken wir
Mineralwasser. Diese Stoffe sind jedoch elektrisch leitend, auch wenn es
kein so guter Leiter ist. Daher empfiehlt es sich nicht mit nassen
Kleidern mit einem Blitz anzulegen. Jedoch bringt mich das auf eine Idee,
denn was wäre, wenn wir mit Wasser kühlen würden?
|
|||||||||||
|
Die Wasserkühlung |
|||||||||||
|
Wasser ist
mit der Umwelt sehr verträglich, kann viel Wärme aufnehmen und ist daher
ein ideales
Kühlmittel. Jedoch hat es ein Problem, denn es kann bei den
normalen Temperaturen der Aussenwelt auch in den festen Zustand wechseln.
Trotzdem in einem Transformator hat dieses Wasser nun wirklich nichts
verloren. Ich finde, dass wir uns trotzdem damit befassen sollten, es gibt
so gekühlter Geräte auch bei
Lokomotiven.
Daher kann es sehr viel Wärme
aufnehmen und das macht es, in dem es seinen Aggregatszustand ändert. Es
verdampft und bindet so die Wärme. Ein Effekt, den man bei Dampf-maschinen
durchaus für den
Antrieb nutzte. Kühlwasser für Transformatoren muss mit einem Zusatz versehen, denn es darf auf keinen Fall gefrieren. Zudem ist das aus dem Wasserhahn fliessende Wasser nicht so ideal. In der Emulsion sind leitende Stoffe, wie Mineralien enthalten.
In den Transformator füllt man daher kein Mineralwasser. Wer es
versucht, wird mit einem Knall belohnt. Das Wasser, das wir kennen ist
schlicht leitend und darf nicht zu nahe an die Leiter kommen. Wasser, so wie wir es von der Wasserleitung her kennen, kann schlicht nicht in einem Transformator verwendet werden. Dachte man zumindest, bis das erste Modell mit Brauchwasser gekühlt wurde. Bei diesem wird die Wärme jedoch von den Spulen von einem Isolierharz an das Wasser übertragen. Das Kühlmittel steht daher nicht im Kontakt mit den elektrischen Leitungen und daher funktioniert das Bauteil.
Man muss das
Wasser von den Mineralien befreien. In dem Fall ändert sich die
elektrische Eigenschaft. Das Wasser wird nun ein guter
Isolator und kann
daher leicht verwendet werden. Dieses normale Wasser ist chemisch rein und
kann keine
Elektrizität mehr leiten. Der Grund ist die Zusammensetzung,
die nun nur noch aus
Wasserstoff und
Sauerstoff besteht. Es entsteht durch
eine Destillation und ist dann rein.
Ein gefrorener
Transformator funktioniert nicht mehr kor-rekt. Aber das kann man ja mit
Ester verhindern. Kühlwasser bei den Transformatoren ist deshalb gar nicht
mehr so eine blöde Idee, wie gedacht. Wasser hat jedoch einen grossen Nachteil. Durch die forcierte Kühlung in einem Transformator kann es Metalle auswaschen. Das führt dazu, dass sich im Wasser wieder Spurenelemente bilden. Das ist Eisen, aber auch Kupfer.
Beides sehr gute Leiter und daher nimmt auch Wasser wieder diese
Eigenschaft an. Es kommt, was kommen muss, es knallt. Jedoch mit
Massnahmen, bei denen das Wasser nicht an die Leitungen kommt,
funktioniert es. Es sind wirklich neuere Transformatoren, die so gekühlt wer-den. Durch das nun vorhandene gute Kühlmittel kann sehr viele Wärme aufgenommen werden.
Das
erlaubt es, die Menge beim Metall noch etwas zu senken und mit einer sehr
guten
Isolation kann so die Reduktion auf-gefangen werden. Damit haben wir
endlich die perfekte
Kühlung kennen gelernt und erst noch eine, die sich
sehr gut mit der Umwelt verträgt.
Noch kann
ich aber nicht abschliessen, denn wir müssen den
Stromkreis
schliessen,
denn nur so wird
Leistung übertragen. Begonnen hatten wir bei der
Kühlung
mit der Luft. Luft ist ein
Gas und was wäre, wenn wir mit so einem unseren
Transformator isolieren und kühlen? Klingt komisch, aber das war beim
Wasser auch der Fall und wir wissen nun, dass Wasser durchaus bei den
Transformatoren zur
Kühlung genutzt wird.
|
|||||||||||
| Die Gaskühlung | |||||||||||
|
Eigentlich haben wir die Gaskühlung bereits kennen gelernt. Die Luft hat
den Trockentransformator gekühlt. Dabei musste dieser aber vor dem Gas
genutzt werden. Der Grund sind nicht alleine die Gase, sondern auch das
Wasser, das darin enthalten ist. Was wäre, wenn wir nun das Wasser aus der
Luft nehmen würden? Das ginge sogar, aber da die Luft dieses unbedingt
will, sucht es dieses wo es nur geht und das sind Dichtungen.
Den grössten Anteil bildet dabei der
Stickstoff. Je-doch ist es damit noch lange nicht getan, denn es gibt noch
eine Vielzahl von
Gasen, die sich in dem befinden, was wir jederzeit den
Lungen zuführen. Es macht schon fast ein wenig Angst. Alle in der Luft enthaltenen Gase interessieren uns nicht, sondern nur die Edelgase. Dabei handelt es sich um inerte Gase. Natürlich gibt es davon nur sechs Stück und sie sind jedem bekannt.
Namen wie Helium, Neon, Argon,
Krypton, Xenon und das radioaktive Radon sind bekannt. Nicht nur, weil es
Superhelden ohne Probleme schwächen kann. Grundsätzlich gingen diese sechs
Edelgase für die
Kühlung
eines
Transformators. Diese Edelgase sind recht selten und können nur schwer der Luft entnommen werden. Das macht sie extrem teuer und daher kaum geeignet. Jedoch kann man diese inerten Gase auch künstlich herstellen.
Damit werden sie für
unsere Gaskühlung spannend. Dank diesem ergäben sich keine Auswaschungen
und daher ein extrem langes Leben für den Transformator. Nur muss das
passende Edelgas gefunden werden.
Man kann die
Gase ewig verwenden und muss sie nicht regelmässig auswechseln. Jedoch
muss beachtet werden, dass für die
Kühlung mit Gasen nicht jedes Gas
geeignet ist. Es gibt durchaus auch leitende Gase. Es wird deshalb für die
Kühlung von Transformatoren nur ein künstliches inertes Gas verwendet.
Eine damit oft verwendete Abkürzung ist SF6 Gas. Damit können
wir nicht viel Anfangen und daher der Name.
Weil SF6
aufgrund seiner hohen Dichte sehr schwer ist, kann es aber für den
Menschen, oder für Tiere erstickend wirken. Die Lungen können eingeatmetes
Schwefelhexafluorid nur sehr schwer aus dem Körper drücken. Das
Gas bleibt
daher in den Lungen. Das führt dazu, dass kein
Sauerstoff mehr in die
Lungen geraten kann. Sie müssen einen Handstand machen, damit das
Schwefelhexafluorid aus den Lungen fliessen kann.
SF6
kann als Isoliergas zur
Isolation von Transformatoren genutzt werden. Dort
zeichnet es sich durch seine hohe Isolierfähigkeit aus. Diese liegt über
den Werten anderer
Gase, so dass Schwefelhexafluorid auch für die
Hochspannung bis zu 800 000
Volt geeignet ist. Das Gas ist zudem nicht
brennbar, was gerade bei Transformatoren hilfreich sein kann, da es bei
einem allfälligen Brand sogar als spezielles Löschgas verwendet werden
kann.
Schwefelhexafluorid steht jedoch auf der Liste der schlimmsten
Treibhausgase, sehr weit oben. Jedoch kommen solche Transformatoren bei
Lokomotiven und
Triebwagen
noch nicht zur Anwendung. Transformatoren bei den Lokomotiven werden
entweder mit Luft oder mit Flüssigkeiten gekühlt. Sie wissen,
Gase sind in
der Schweiz bei den Eisenbahnen verboten. Das gilt auch für die Edelgase,
die natürlich in der Umwelt vorkommen, aber es war die Erwähnung wert.
|
|||||||||||
| Letzte | Navigation durch das Thema | Weiter | |||||||||
| Home | Depots im Wandel der Zeit | Die Gotthardbahn | |||||||||
| News | Fachbegriffe | Die Lötschbergbahn | |||||||||
| Übersicht der Signale | Links | Geschichte der Alpenbahnen | |||||||||
| Die Lokomotivführer | Lokführergeschichte | Kontakt | |||||||||
|
Copyright 2026 by Bruno Lämmli Lupfig: Alle Rechte vorbehalten |
|||||||||||