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Der Hochspannungsteil |
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Kommen wir zum Hochspannungsteil in der
Lokomotive. Die sich hier
befindliche
Spannung
war zwar geschaltet, aber entsprach immer noch dem hohen Wert in der
Fahrleitung.
Diese haben wird bisher nur mit dem
Stromabnehmer
auf das Dach und zum Hauptschalter übertragen, aber nicht verändert. Da
sich auch im Betrieb in diesem Bereich Personal und eventuell auch
Fahrgäste aufhalten, kommen diese der
Hochspannung gefährlich nahe.
Zudem wird es auch Zeit, dass wir uns darum bemühen zu erkennen, was uns
denn vom
Kraftwerk
geliefert wird.
Damit wir zum nun behandelten Bereich kommen, müssen wir diese
Sicherungen
umgehen und uns in die gefährliche Zone begeben, denn dort finden wir die
Bauteile. Die mechanischen Bauteile dieses Bereiches sollen jetzt in den Hintergrund rücken. Wir wollen nun sehen, wie die Elektrizität, deren Weg wir auf dem Dach verfolgt haben, vom Hauptschalter zum näc-hsten wichtigen Teil, dem später vorgestellten Transformator gelangt.
Das
ist der Hochspannungsbereich, und der ist durchaus auch spannend. In diese
Bereiche sollte man wirklich nur gehen, wenn der
Stromabnehmer
gesenkt ist. Im inneren der Lokomotive sind die Auswirkungen der Hochspannung spürbar. Es ist nicht nur die hohe Spannung vorhanden. Um
die Leitungen entstehen auch die Magnetfelder. Auf dem Dach haben wir den
Schutz vor diesen kennen gelernt und nun befinden sich diese im Innern des
Fahrzeuges. Bedingt durch den faradayschen Effekt konnten sich diese
zusammen mit der
Spannung
nicht so auswirken, wie das noch auf dem Dach der Fall war.
Bei
den Anlagen für
Gleichstrom
sind es andere Baugruppen wie
Widerstände,
oder einfache
Glühbirnen.
Wichtig sind diese Baugruppen nur, weil so ein
Kurzschluss
verhindert werden kann. Wir betrachten also zuerst den Stromkreis der Hochspannung. Diesen finden wir im Hochspannungsbereich der Lokomotive. Gefährlich ist er eigentlich nur, weil die Lokomotive auf den Schienen steht und so am Rückleiter ange-schlossen ist.
Das
gilt daher auch auf den Boden in der
Lokomotive und den darauf
ste-henden Menschen. Daher wird es für einen Menschen sehr gefährlich,
wenn er mit Bauteilen in diesem Bereich in Berührung kommt. Es ist ein Wahnsinn, die Leute kommen der hohen Spannung sehr nahe. Gut ist, dass es nicht alle wissen. Sie wollen ein Beispiel? Wie wäre eine Halte-stange im Abteil.
Bei
der
Baureihe
RABDe 12/12 verlief in dieser die Leitung für die
Spannung
aus der
Fahrleitung.
Die Leute fassten diese ohne Bedenken an. Sie sehen, der Schutz ist
wichtig und der wird auch immer vorhanden sein. Es wird langsam Zeit, sich
damit zu befassen. Doch nun wieder zu unserem Stromverlauf. Die Spannung aus der Fahrleitung ist ja über den Stromabnehmer und die Dachleitung zum Hauptschalter ge-kommen. Dort kann sie geschaltet werden, so dass dieser Bereich unter-schiedliche Schaltzustände haben kann.
Das
macht der Aufenthalt zusätzlich noch gefährlich, weil man nicht weiss,
welchen Zustand gerade eingestellt ist. Eine Tastprobe würde tödlich
enden. Das ist der Grund für die umfangreichen Schutzmassnahmen.
Ins
Fahrzeug gelangte die
Hochspannung
schliesslich über die Dacheinführung. Diese befindet sich je nach
Hauptschalter vor diesem oder erst danach. Auch sonst können sich die in
dem Bereich befindlichen Baugruppen durchaus auch an anderen Orten
befinden. Der
Stromkreis
wird immer mit einem Verbraucher geschlossen und wird benötigen Leitungen,
die mit Hochspannung betrieben werden um an diese zu kommen.
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Die Leitung |
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Die
Spannung
vom Hauptschalter benötigt eine weitere Leitung, die über die
Dachdurchführung in den
Maschinenraum
gelangt ist und beim Verbraucher endet. Hier kann man nun, wie das auf dem
Dach erfolgt ist, mit
Stromschienen
arbeiten. Damit kann man sich einen Teil der
Isolation
ersparen, muss aber grosse Abstände einhalten. Abstände bedeuten einen
grossen Platzbedarf und den gibt es in einem Fahrzeug kaum.
Trotzdem greifen wir dieses kurz auf, denn in der Leitung wird die
Spannung
zu- und abgeführt. Sogar ein Schutzleiter gibt es immer wieder. Durch die gegenläufigen Leitungen heben sich die Magnetfelder auf und das führt dazu, dass sie sich abstossen wollen. Die Umhüllung sorgt jedoch dafür dass dies nicht geht.
Bei
einem Hochspannungskabel ist der Aufbau jedoch ganz anders, denn hier wird
lediglich ein Leiter vorgesehen. Das hat zur Folge, dass die Felder der
Spannung
sich nicht aufheben können. Daher sind hier die Anforderung an die
Isolation
sehr hoch. So muss man darauf achten, dass es mechanisch nicht so stark beschädigt werden kann, dass die Spannung plötzlich frei liegt. Passiert das, entsteht eine elektrische Verbindung und ein Kurzschluss ist die Folge. Daher wurde diese Isolation bei einem Hochspannungskabel im Gegensatz zur einfachen Leitung an Ihrem Staubsauger speziell aufgebaut und so zusätzlich verstärkt. Nur so ist das Kabel für die hohen Spannungen geeignet. Zum Schutz der Isolation dienen zum Teil Geflechte aus Draht, die in der Iso-lation selber eingebunden sind. Neben dem Schutz ist dieses Geflecht mit der Erde verbunden worden.
Das
führt dazu, dass sich im Kabel um den Leiter herum ein geerdeter Bereich
befand. So werden die kräftigen Magnetfelder des Leiters im Kabel gefangen
und können nicht austreten. Zudem kann hier auch eine Kontrolle erfolgen.
Das Geflecht im Kabel nennt man fachlich auch
Abschirmung. Diese hält die Auswirkungen des Kabels wirksam von der Umwelt
fern. Es wird ein Schirm aufgespannt. Daher auch die Bezeichnung. Beim
Aufbau gibt es bei Abschirm-ungen durchaus Unterschiede. So werden wie
schon erwähnt, feinmaschige Gitter, oder aber Folien genutzt. Wichtig ist
diese Abschirmung nicht nur bei der
Hochspannung und sie ist
nicht selten.
Abschirmungen werden in erster Linie bei mehreren Signalleitungen
benötigt. So wird verhindert, dass diese sich gegenseitig auf die Nerven
gehen. Man nennt das auch Störungen. Wichtig ist dabei bei jeder
Anwendung, dass der Leiter sich in einem Käfig befindet und so
Magnetfelder weder ausbreiten noch eindringen können. Ebenso wie ein
Schirm, der den Regen vom Kopf fernhält. Es ist nicht immer viel Phantasie
erforderlich.
Wie
gut diese Hochspannungskabel sind, zeigt sich, dass sie längst nicht mehr
nur im inneren der
Lokomotive angewendet
werden. Hochspannungskabel ersetzen immer wieder die Dachleitung. Das ist
besonders dann der Fall, wenn der Platz für eine
Stromschiene nicht ausreichend war. Die Kabel können
Sie ohne Gefahr berühren und oft ist es gut, dass Sie nicht wissen, wie
nahe Sie der hohen
Spannung
wirklich kommen.
Die
Spannung
aus der
Fahrleitung
ist in einem Kabel und das verläuft durch den ganzen Zug. Bei Modellen mit
zwei Decks ist der Platz kaum vorhanden, aber auch dort ist ein
Hochspannungskabel verlegt worden. Dieses Kabel verläuft nur wenige
Zentimeter neben den Köpfen der Fahrgäste. Eine Gefahr für diese besteht
dabei jedoch nicht mehr, denn dank der guten Abschirmung funktioniert auch
das Handy ohne Probleme. |
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Die Messeinrichtungen |
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Auf
einer
Lokomotive werden
Messeinrichtungen benötigt. Solche Geräte sind zur Erfassung von
Strömen
und die Messung von
Spannungen
sehr wichtig. Es gibt diese Messeinrichtungen in allen erdenklichen Formen
und sie sind nicht immer zu sehen. Bei Anzeigen für das Personal werden
Instrumente
verbaut und gerade dort können Probleme entstehen, denn die Werte für die
Spannung und den Strom sind schlicht zu hoch.
Damit auf der
Lokomotive normale
Instrumente
ver-baut werden können, wird einfach ein Übersetzer eingebaut. Dieser
verringert die
Spannung,
aber auch den
Strom.
So kann das Instrument ohne gros-se Gefahr benutzt werden. Ich erkläre das an einem Beispiel: Beim Ölhaupt-schalter gibt es ein Blockierrelais. Das ist auf einen Strom von beispielsweise 4 000 Ampère eingestellt. Für einen solchen Strom benötigt man ein sehr dickes Kabel.
Daher reduziert man den
Strom
für das
Relais
und das erfolgt mit einem Primärstromwandler, bezieh-ungsweise mit einem
Stromwandler. Wer nicht vom Fach ist, kann damit nicht viel Anfangen und
die Antwort ist einfach. Stromwandler sind, wie die anschliessend vorge-stellten Spannungswandler eigentlich handelsübliche Transformatoren. Auf Grund der speziellen Funktion sind sie anders geschaltet und genauer gearbeitet. Damit erklärt sich auch, warum man von einem Wandler spricht. Was das genau ist, werden wir gleich ansehen, denn es gibt den handelsüblichen Wandler gar nicht. Diese Bauteile werden immer für Ströme oder Spannungen ausgelegt.
Der Stromwandler:
Der Stromwandler ist ein Transformator zur Umwandlung von
Strömen.
Daher auch der spezielle Name. Mit dem später noch genauer betrachteten
Transformator hat er nicht so viel gemeinsam. So reduziert sich beim
Stromwandler die erste Wicklung auf ein einfaches Kabel, das durch einen
Ring aus Belchen geführt wird. In den um diesen gewickelten Leitungen
entsteht ein anderer Strom.
Wie
das genau aussieht, sehen wir uns an einem Beispiel an. Aus einem
Strom
von 600
Ampère
soll einer von nur einem Ampère entstehen. Mit 600 Windungen kann das
erreicht werden und das zeigt ein
Instrument
an. Da die Übersetzung nicht verändert wird, hat ein geringerer Strom im Kabel auch einen geringeren Ausschlag beim Instrument zur Folge. Dieses mit der passenden Skala versehen und schon haben wir den Wert, der im Kabel fliesst.
Dank dem Stromwandler ist das kein Problem. Je-doch stellt sich die Frage,
wo denn solche Wandler auf der
Lokomotive benötigt werden.
Die Antwort ist klar an vielen Orten findet man sie.
Um den erlaubten
Strom
in der Zuführung der Hoch-spannung messen zu können, benötigt man den
Primärstromwandler. Auch hier wird der Ort genommen um den Stromwandler
genau zu positionieren. Er ist auch für das
Relais
und die Erfassung von
Kurzschlüssen
benötigt worden. Der Primärstromwandler ist immer vorhanden, aber nicht
bei jeder
Lokomotive ist eine Anzeige
der Werte eingebaut worden.
Auch wenn ich den Primärstromwandler als Beispiel für einen Stromwandler
nahm, es gibt sie überall dort, wo ein grosser
Strom
in einem
Instrument
angezeigt werden soll. Das kann zum Beispiel in der Zuleitung zu
Fahrmotoren sein. Diese Stromwandler sind in allen Grössen zu haben und
sie benötigen auch nicht viel Platz, daher sind sie überall zu finden. Der
geringere Strom ergibt dünnere Leitungen und das spart Gewicht.
Ganz einfach, der Spannungswandler ist leicht anders aufgebaut worden und
be-sitzt meistens nur eine Spule und ein Anschluss. Auch hier soll uns ein
Beispiel weiterhelfen. Dabei soll die
Spannung in der
Fahrleitung
unmiitelbar nach dem
Stromabnehmer
angezeigt werden. Damit man nicht die schweren Kabel für 15 000 Volt verbauen muss, baut man einen Spannungswandler ein. In diesem Bauteil wird aus der hohen Spannung ein geringer Wert, der zum Beispiel bei 15 Volt liegt.
Wie
das genau geht, erfahren wir beim Transformator, wo auch noch die
Leistung dazu kommt.
Hier ist diese nicht wichtig, denn man will einen anderen Wert, denn mit
15
Volt
kann ein
Instrument
betrieben werden. Der Spannungswandler muss jedoch anders an der Zuleitung angeschlossen werden, als das beim Primärstromwandler der Fall war. Statt ihn um ein Kabel anzuordnen, wird er an diesen angeschlossen und gegen Erde geschaltet.
Da
das
Instrument
keine hohen
Ströme
benötigt, ist die Leistung ausgesprochen gering und daher sind diese
Spannungswandler leicht. Wichtig ist aber, dass man dieses Bauteil nicht
mit dem Stromwandler verwechseln darf. Spannungswandler kommen nur auf Lokomotiven vor, bei denen die Spannung auch bei ausgeschalteten Hauptschalter angezeigt werden kann. Er ist deshalb sogar noch vor dem Schalter montiert worden.
Bei
Lokomotiven, die diese
Möglichkeit nicht besitzen, wählte man dazu eine Lösung über den normalen
Transformator. Womit wir wieder beim Verbraucher für unseren
Hochspannungsbereich der Lokomotive angelangt sind.
Da
diese zunehmend auch auf
Lokomotiven verbaut wer-den,
müssen wir etwas genauer hinsehen, denn Ener-giezähler sind eigentlich gar
nicht so schwer zu verste-hen. Bestimmt wird die Energie durch drei Werte. Das ist der Strom, die Spannung und die Zeit. Das wird dann noch mit einem Zählwerk verbunden und schon haben wir den Energiezähler.
Klingt einfach, hätten wir nicht hohe
Spannungen und kräftige
Ströme.
Daher müssen diese Werte auch für den Energiezähler angepasst werden und
das ist eine Bau-gruppe, die von dem Fachleuten einen ungewöhnlichen Namen
bekam. Als Messgruppe werden Geräte bezeichnet, in denen sich sowohl ein Strom- als auch ein Spannungswandler be-findet.
Eine Kombination, die aber nicht mit einem Transfor-mator verglichen
werden kann, denn Messgruppen sind anders aufgebaut worden. Mit den nun
definierten Werten kann der Energiezähler ohne Probleme angeschlossen
werden. Messgruppen sind daher mit diesem eingeführt worden.
Sofern Sie sich noch fragen, warum denn Energiezähler verbaut werden, dann
ist die Antwort simpel. Mit den erfassten Werten, kann das Werk dem
Betreiber der
Lokomotive eine Rechnung
stellen. Sie sehen, auch wenn alles etwas grösser und kräftiger ist, in
einigen Punkten gibt es keinen Unterschied. Die bezogene Energie muss
bezahlt werden. Jedoch fliesst diese nur, wenn es auch einen
Strom
gibt und den leiten wir gegen Erde ab. |
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Die Erdung der Lokomotive |
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Man
spricht bei einer Schaltung der
Elektrizität
gegen den Boden von einer
Erdung.
Der Vorteil dabei ist, dass so ein Leiter eingespart werden kann. Es ist
so, nahezu alle Netze sind so geschaltet und da machen die Bahnen keine
Ausnahme. Da wir nun auf die
Lokomotiven mit dem
Stromabnehmer
eine
Spannung übertragen haben und
diese gegen die Erde geschaltet wurde, ergeben sich Gefahren, denn die
Lokomotive kann unter der
Hochspannung stehen.
Das
kann schlicht nicht gut ausgehen. Daher müssen wir uns diese
Erdung
genauer ansehen, denn sie ist wichtig, wenn wir den Besuch auf dem
Fahrzeug überleben wollen. Das gilt auch bei normalen Wa-gen zu beachten. Der Strom fliesst nun durch das Fahrzeug und sucht sich einen Weg zur Erde. Würde das Fahrzeug nicht geerdet sein, hätten wir die Situation, dass wir in der Lokomotive keine Probleme mit der Hoch-spannung hätten.
Diese würden sich aber zeigen, wenn wir die Loko-motive wieder verlassen.
In dem Moment, wo wir mit dem Fuss den Boden berühren, erleiden wir einen
tödlichen Stromschlag. Diese Gefahr muss daher gebannt werden. Daher besitzt die Lokomotive Räder, die aus Stahl gefertigt wurden und diese stehen auf einer Schiene aus Stahl.
Damit ist die
Lokomotive korrekt geerdet. Wenn es
aber eine mit Rost belegte
Schiene
ist, sollte man sich schon etwas Gedanken über die Schaltung machen und
auch bei der Lokomotive selber ist der Stromfluss gar nicht so optimal.
Der
Strom
muss auf seinem Weg die
Lager passieren und
dort gibt es
Schmiermittel.
Schmiermittel können isolieren und daher entstehen zwischen den
Lagerschalen kleine
Lichtbögen.
Diese sind kaum zu erkennen, aber sie sind auch jetzt wirklich gefährlich
für die
Lager, denn das
Material wird angegriffen. Zudem ist die
Lokomotive nicht vollumfänglich
geerdet, was gefährlich ist. Daher muss man dem
Strom
einen anderen Weg anbieten, der leichter zu bewältigen ist. Er geht immer
den Weg des geringsten
Widerstandes.
Mit diesem Bauteil wird der elektrische Strom an den La-gern vorbei geführt. Damit er die Umleitung auch nutzt, werden die Erdungsbürsten aus gut leitendem Material gebaut.
Wer
will schon durch ein schmieriges
Lager schlüpfen,
wenn er daneben eine wunderbare Leitung hat? Diese Erdungsbürsten verbinden deshalb unseren Verbrau-cher direkt mit dem Rad und somit mit der Schiene. Der Strom kommt so gar nicht in Versuchung den Weg durch die Lager zu nehmen.
Da
diese Erdungsbürsten am
Rad
schleifen, sind sie einem gewissen Verschleiss unterworfen. Es kann daher
passie-ren, dass sie das Rad nicht mehr berühren. Die Loko-motive würde
nun unter
Hochspannung stehen und wir
könnten sie nicht mehr verlassen.
Deshalb werden immer mehrere Erdungsbüsten montiert. Die Erdungsbüsten
sind in der Länge zudem unterschiedlich lang. Liegt eine der Bürsten nicht
mehr am
Rad,
fliesst der
Strom
über die verbleibenden Bürsten. Im Unterhalt wird dann einfach eine neue
Bürste mit maximaler Länge eingebaut. So ist gesichert, dass immer Bürsten
mit unterschiedlichen Längen montiert sind. Eine einzelne Bürste kann den
gesamten Strom leiten.
Da
wir nun wieder auf dem Boden angelangt sind, hat sich unser Weg durch den
unter
Hochspannung stehenden Bereich
erledigt. Wir wissen nun, dass der
Strom
aus der
Fahrleitung
über den
Stromabnehmer,
die Dachleitung, den Hauptschalter und einem Verbraucher zu den
Erdungsbüsten und die
Erdung
in den Boden fliesst. Deshalb wird es Zeit, dass wir den Verbraucher etwas
genauer ansehen. Dieser Verbraucher war bei den
Lokomotiven für
Wechselstrom
der Transformator.
Jedoch stellt sich nun die Frage, wie das mit der Messung ist, denn sowohl
der Stromwandler, als auch der Spannungswandler funktionieren bei
Gleichstrom
nicht mehr. Trotzdem müssen die Anzeigen verbaut werden und da gibt es
andere Lösungen. Den Instrumenten wird bei Strom nur ein Teil darüber geleitet. Da man den hier benötigten Shunt berechnen kann, hat man auch eine korrekte Anzeige. Das gleiche gilt auch für den Vorwider-stand bei der Spannung.
Sogar die Energie wird so berechnet. Aber wo
Widerstände
im Spiel sind, sind auch Verluste vorhanden. Man kann bei Gleich-strom
aber nicht anders arbeiten, denn induktive Lasten funk-tionieren schlicht
nicht mehr. Ein Shunt ist ein zu einem Instrument parallel geschalteter Wider-stand. Dieser nimmt nun einen Teil des Stromes auf und wandelt ihn in Wärme um.
Da
man nun berechnen kann, welcher
Strom
bei einem bestimm-ten
Widerstand
fliesst, kann den grössten Teil über den Shunt leiten und so das
Instrument
entlasten. Der restliche Strom fliesst durch das Instrument. Mit einer
angepassten Skala wird dann der richtige Wert angezeigt.
Die
Probleme sind nicht so gross, wie Sie befürchten könnten. Bahnen, die mit
dem
Gleichstrom
arbeiten, besitzen deutlich geringere
Spannungen.
Diese liegen mit wenigen Ausnahmen immer im Bereich der Niederspannung und
da kann man auch passende
Instrumente
einbauen. Lediglich beim
Strom
gibt es zum Shunt schlicht keine Alternative. Sie sehen, mit Gleichstrom
ergeben sich dadurch mehr Probleme, als man meinen könnte.
Es
gibt aber für die Anhänger der Bahnen mit
Gleichstrom
einen Lichtblick. Den nun folgenden Abschnitt können Sie sich ersparen,
denn Transformatoren funktionieren nur bei
Wechselstrom
und
Drehstrom.
Sie können daher einfach diesen spannenden Teil überspringen und direkt
der Regulierung der Spannung
für die Fahrmotoren zuwenden. Alle anderen dürfen sich auf die Veränderung
der
Spannung
freuen und das mit nichts.
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